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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1935-06-21 · 7 (21.6.1935) · p. Seite 19

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Kulturfahrten In den Monaten Mfirz, April und Mai 1935 haben Kulturabende in den nachstehenden Gemeinden stattgefunden: Provln« Brandenburg: Cottbus Cüstrin Forst Prenzlau So rau Schwiebus Schwedt Prortns Hannover: Emden Hameln Hann.-Münden Harburg Nienburg Osnabrück Papenburg Pyrmont Quakenbrück Rehburg Verden (Aller) Weener Provinz Oberer hl es len: GroB-Strehlitz Neisse Neustadt Oberglogau Oppeln Ratibor Rosenberg Prortns Grenzmark Deutsch Krone Jastrow Scblochau Schloppe Schneidemühl Provinz Hessen Nassau: Oberaula Rotenburg Sontra Ziegenhain Provinz Ostpreußen: Eydtkuhnen Pillkallen Stallupönen Provinz Pommern: Belgard Pasewalk Polzin Stralsund Swinemünde Provinz Sachsen: Aschersleben Bleicherode Burg Nordhausen Stendal Rheine Unna Vlotho Warburg Rheinprovinz: Dinslaken Goch Koblenz Mülheim Neuwied Oberbausen Oberwesel Simmern Wittlich anüerhalb Preußens: Oldenburg: Delmenhorst Jever Oldenburg Thüringen: Bibra Eisenach Meiningen Sondershausen Themar Provinz Westfalen: Bocholt Bünde Burgsteinfurt Driburg Minden Paderborn Uppe: Detmold Bückeburg Mecklenburg: Schwerin Mitarbeit der Gemeinden an jüdisch-genealogischen Aufgaben (Familienforsdiung) Die Gesellschaft für Jüdische Familienforschung, Berlin, erörtert in einem Schreiben an uns die Mitwirkung der Gemeinden an ihrer Arbeit auf genealogischem Gebiet. Sie stellt dabei fest, daü im allgemeinen die Gemeindeverwaltungen Anfragen genealogischer Art verständnisvoll erledigen, weist aber darauf hin, daß gelegentlich auch die Antwortbereitschaft von Gemeindeverwaltungen gerade auf diesem Gebiete zu wünschen übrig läßt. Bei der Bedeutung, die genealogische Feststellungen, wie nicht näher ausgeführt zu werden braucht, heute haben, kommen wir gern dem Wunsch der verdienstvollen Gesellschaft für Jüdische Familienforschung nach, indem wir nochmals auf die Bedeutung der genealogischen Fragen hinweisen und alle Gemeinden um Mitarbeit durch bereitwillige Beantwortung von Anfragen dieser Art bitten. Entwicklung eines jüdisdienVersicberungsunternehmens Der Versicherungsverein „Die Hilfe“ teilt mit: Die ordentliche Mitgliederversammlung des Versicherungsvereins a. G. „Die Hilfe“ in Berlin hat am 29. April stattgefunden. Wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist, hat sich der Verein i. J. 1934 außerordentlich günstig entwickelt.. Der Zugang hat den Bestand fast verdoppelt. Die Mitgliederzahl beträgt ca. 14.000 mit einer Versicherungssumme von rund 7,5 MiU. RM. Aus diesen Zahlen ergibt sich die große Bedeutung, die „Die Hilfe“ im jüdischen Leben Deutschlands gewonnen hat. Auch das beginnende 4. Geschäftsjahr zeigt eine gleichmäßige Tendenz im Zugang an Anträgen und an Versicherungssummen. Im abgelaufenen Jahr konnten wie bisher auf Grund der geschlossenen Empfehlungsverträge an die verschiedenen Landesverbände, Gemeinden und Organisationen entsprechende Beträge abgeführt werden. Ein Teil der ausgezahlten Sterbegelder gelangte direkt in den Besitz der Gemeinden, wodurch sich die Ausfälle für Gebühren entsprechend vermindert haben. „Die Hilfe“ ist der einzige jüdische Versicberungsverein, der unter direkter Aufsicht des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherung steht. Durch Rückversicherung bei der Victoria zu Berlin ist jede Sicherheit gewährleistet. Der neu gewählte Beirat setzt sich aus Persönlichkeiten aller jüdischen Kreise zusammen, an seiner Spitze stehen als Vorsitzender Herr Adolf Schoyer, Berlin, als stellv. Vorsitzender Herr Direktor Heinrich Stahl, Berlin. * Hans Goslar Dr. jur. Franz Lederntann Ministertalrot o. D. früher Raditsonwolt und Notar in Berlin Recht»-Wirtschaft»- und Hwawxberatung Incosso für deutsche Gläubiger, insbesondere audi von . Steuerforderungen Jüdischer Gemeinden. AMSTERD AM-ZUID, Merwedeplein 31, I Telefon 93268 GKWISSINHAFTEST! EHEANBAHNUNGENII Auf Ideallw und niatnrMlnr Grundlos« für Polente Inreel. OnnnWncliettnfcrelnel ■dlth Engelnann, Berlin,!■***». s. n neeem Ujjhnl Inulin mUUbl telb»,Inlwimllw5« Speisezimmer, Sdilafzimmer, Herrenzimmer Küdien, Ankleide- und Sdireibsdiränke (Weißlack), Klein- und Polstermöbel Neueste Muster Mäßige Preise VOM WEGE Gndiditn von Frindo Mnhlnr Preis 0,80 RM STILLE STUNDE Gedidita von Fritz Nauanbarg Frais 0,80 RM Zu beziehen durch olleBodihondlungen oder durdi tHpB WUfMaHHHq Berlin S 42; Rlttarstrafia 36 DIEHILFE Der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden empfiehlt den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinden den Abschluß von Versicherungen durch »DIE HILFE«, dem ersten jüdischen Versicherungsverein a. G., unter Aufsicht des Reichsaufsichtsamts für Privatversicherung VtlSAEIlipn Hl ® . In Mäa ttmMa to Deitskn Mn Berlin N 24, Oranlanburger Straße 1 Gtsdiflflsstßllen im ganzen Reich. Haupt-'und nebenberufliche Mitarbeiter gesucht Vertragsgesellschaft des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden töccfcf* Sic duccU ImccoIc imfatnebtiUtöM ■aanEB««B«*a™E!Hia«Ä*aapi^«i 19

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