Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Journal
- Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- 3 (24.3.1927)
- Date
- 1927-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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des Preußischen Landesverbandes jüdischer Geiueinden Dt««holt»,MBinirttwulUntti«rix««nHnr»tz»»wttroi C«fnab*$ck< «pa»tan »uW«,tg fetobcn Btgclma«fotWtru*. SitCtMfehnu teUw M-mN»»etz.«^w«^»«»»>«ch»»»,.—».»»Sch,,,«»«»»«>. «»Ui»Nvc0»»i«»»N«rStr.« S. Jahrgang Berlin, den 24. Mürz 1927 Nr. 3 Vrnchtsch« 8«ta»,rb«lt jtnsäa *«»U»dol. »rrii»k«K O«»t«»t»»>»r Tt«»t« SV «tf4*M in frttat Fol,«. 9n Wat» Hcftt <i»»»«r ktrt|t 60 Psauii, Stenographischer Bericht der zweite« Verbandstagung de» Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden von Sonntag, de» 81. bis Dienstag, den 28. November 192« t« Plenarsaal des ehemaligen Preußischen Herrenhanse» zu Berlin. Tagesordnung (lt. Mitteilung vom 25. Oktober 1926). 1. Eröffnung. b) Abänderung de« Artikel 5 Absatz 1 Kt. b der 2. Tätigkeitsbericht des Rats. Verfassung. 3. Der Rechnungsabschluß für da« Jahr 1925/26. 4. Der Etat für 1926/27 und 1927/28. 5. Schaffung eines Retchsverbande». 6. Die Revision de» preußischen Zudenrrchts. < 7. Verfassungsänderungen: *) Feststellung der Dauer der Wahlperiode für den am 1. Februar 1925 gewählten Berbandstag. Nachtrag zur Tagesordnung (lt. 1. Abänderung des Artikel 20 der Verfassung. 2. Entwurf einer Beamtenordnung. 3. Erleichterung der Einbürgerung von in Deutschland lebenden Ausländern jüdischen Glauben». Erster Tag (21. November). Punkt 1: ttrösfnnng. Rabbiner Dr. tzorovitz: tzochau sehnlich«Versammlung! Wenig« Wochen sind es. da ist in unseren Gotteshäusern der Schristver» aus der IakodSgeschichte „uud er traf ein an de» Orte" verlesen worden. „WaS ist daS sür «in Ort?"» fragen di« Rabbtnen. Sie antworten: „Der Berg Moria ist «S". Jede Stunde, «ein« Belehrten, di« fett langem «rschnt worden ist, di« einem höhere« Ziele dient, ist von «ine« Geheimnis, von einem Mysterium «mwoben. De» Ort treffe«, d. h. das Göttliche, Gott selber treffe» ,*6»r> njFIÄ ptt, «intreffen Hecht bet«. ... Der Lag ist gekomm», den viel« fett Monden erwartet habe». Go sei «S denn daS erst«, dich wir sei» GchetmniS zntieM empfinde», daß wir zu« AugenblKk« sagen: Petz« Dich et» in d« groß« Zusammenhang der Ewigkeit, daß wir ihn religiös wech«. Die Alten wisse» zu erzählen, daß bi« Stein« gestritten hält«. Jeder wollt«, daß auf ihn, ans ch» allein der Patriarch sei» müde» tzanpt bette. WaS aber tat Gott der Herr? Er «acht« auS den viele» Steine« «in« Stein. Darm» heißt «8 anch zu Beginn der Er» zähkwg, „und er nahm von den Steine« des OrteS", während wir am End« lest» „und er nahm den Stein". Roch kein großes Werk hat «S gegeben, bet de« nicht «in solcher f; Kampf entbrannt wäre. Wir kennen di« Fenerköpfe, die alleS dam» gebe», um daS dnrchznsetze«, waS ihnen als da» Recht« erscheint. Der Talmud (Sanhedrin Sb) hat da» Wort geprägt: DaS «echt c) Abänderung des Artikel 6 Absatz 2 der Verfassung. d) Abänderung des Artikel 5 Absatz 16.1 und 2 tzer Verfassung. 8. Wahlordnung für Berbandstag und Rat. 9. Satzpmgen für die Ausschüsse. 10. Geschäftsordnung für den Berbandstag. 11. Schutz der Mischen Attertümer in Preußen. Mitteilung vom 7. November 1926). 4. Subventtonierung eines Mädchenwohnheims im Anschluß an die bestehende Staat!. Gewerbe- und Haushaltschule in Rheydt. durchlöchert den Stein, durchbohrt de» Berge» Granit. Ja, «in Rabbi meint: Wer sich, ans «inen Vergleich ein läßt, wer nachgkbt, der lästert Gott, denn di« Schrift lehrt: „Das Recht ist Gott«»". Und er weiß sich auf keinen geringeren als auf Mose», den Meister aller Meister, zu berufen. Aber letzten Ende» bleibt dt« Entscheid»»» doch di«, baß in diesem Betracht größer »och als Mose» Aron, der Priester, ist, de« der Prophet nachrühmt, daß er „in Frieden und in Geradheit" mtt Gatt gewandell sei, mit Bezug auf den gesagt wnrd« „Wahrheit und Recht b«S Frieden» sprecht in Suren T' - Ist da» nicht «in «idersprnch? Sind Recht «nd FrichE, den ' zweierlei? Der Labnnd erhebt dies» Frag«. Sei»« Antwort «nt Der friedlich« Vergleich, da» ist da» «echt de» Frieden». Mein« Dame» »nd Herren k Di« Rabbineu Hab«« «i» fast verwegene» Wort gesprochen, da» «m so bedeutsamer ist, al» «A den schvchten Sinn «ine» Schriftverfe» (tzosea 4,17) verändert. „Vitt kann Israel nicht» anhaben", «eine» sie (Ber. r. Kap. 88), „anch wenn,«» den Götzen verbnnbe» ist, so «» nnr «in» ist in sich; hein^cht «Ger Strett in feiner Mitte, eben bann schon versündigt «» sich". Branche ich z« sag«, daß dieser Ans sprach kein FroGries ist für den Götzendienst «nd de« Abfall vom Glauben der Bäter? Ei» Anöbrnd ist er für bi« Aeberzeugnng, daß da, wo Juden wahrhaft znsammenilomme», sie sich letzten Ende» znsammenftnden werbe», znsammWfiNde» müssen in de«, was sie im Innerste» znsammeichNt, in de« heiügsten, üt bem Größte», in den ewigen Gedanken ihee» Glend in». Wir verbinde» nn» hier zu gemeinsamer Arbett an» dfik Parteien, an» allen Kreisen de» deutschen Inbenttnn». Wahrklch,