Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 192 (sequence 194)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-192ordnuhg nun Heile der Menschheit! Hess and Feind• schalt sollen nicht nur unter den Menachen sondern auch, nach Jeeaias’ Verheissung, unter den Thieren nicht mehr stattfinden, selbst die Naturordnung der Gewächse, der Feld- und Halmfrüchte musste sich 2aa Nutzen der Gesellschaft ändern! Nur zur Strafe fflr seine Sünde hat Gott dem Menschen den harten Fluch auferlegt: Im Sobweiste deines Angesichtes sollst du dein Hrod gemessen “•); ln der Gnadenzeit, wenn die menschliche Sündhaftigkeit aufhöre, müsse auch dieser Fluch des menschlichen Lebens seine findsebaft finden. Die Bäume werden täglich neue Früchte harvorbringen und du Hrod, du jetzt nach biblischer Bestimmung nur mit Schmerzen nach vielen Mühen und Arbeiten, genossen werden kann, wird einst fertig aus der Erde hervorspriessen. Auch das Weib, das durch die Sünde14*) daB schrecklichste Loos getroffen, es müsse davon befreit werden, sollen die schmerzlichen Spuren der menschlichen Sünde gänzlich verwischt sein. So lange die n&chtheüigen Folgen des Sündenfalles nicht aufliören, die Menschen zu schädigen, kann voa einer Gnadenzeit nicht die Hede sein; der ist kein Messias, der jenen alten-, 8 ün (Dosen Zustand nicht wieder hur• stellen kann. Jener ״bekannte Schüler“ nun spottete darüber in Gegenwart Gamalie!*» L Dies könne nach ihm unmöglich die richtige Anschauung der Gnadenzeit sein, da die Natur sich nicht verändere. ״Mein Lehret-, fragte er, heisst es doch in der Schrift: Nichts Neues ist unter der Sonne? (Kohelet 1,4)״. .Ihm enriederte darauf sein Lehrer^ dass du, wmrer von jener Zeit »*״) Oen. 3, 19. - '4') ibid. 3,.U. - ‘4•) UM. 3, 16.