Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 112)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-110- * Vernähe aber eine• Hahn, t. Essen, Weteel blieben vereinzelt . Was Dan die Behriften dieser Letzteren betrifft, ao muss man gestehen, dass eie «ach keineswegs da• zu angetfian sind, Anhänger und Nachahmer zu finden. Unwillkürlich beschleicht den Leser das Gefühl, dass es Um» k> zu tagen weniger um die witsenschafUiehe, als um die kirchliche Wahrheit, zu thun war. Und indem sie. der jüdisch;ahristliahen Tradition, der an., sich eine Autorität, wie sie ein zweitaueendjfihriges Alter verleiht, wohl genügen kann, solche Unfehlbarkeitsattribute beilegten — man möchte fast sagen aufbürdeten —, welche jeden Zweifel an der Uebertiöferungstreae zur Ketzerei stempeln, haben sie der Sache, welche sie vertheidigen, mehr geschadet, als genützt — Selbstverständlich sind es nicht allein jene ״malth ▼0• cabula“ des H. Grotiui, von denen er — nebenbei ־bemerkt — kaum vier aufzählen konnte, sondern noch viele andere ״triftige Gründe״, welche bei den Ex egeten diese einstimmige Herabsetzung Kohelet’s in die nachexilische Zeit verursachten. So tagt Knobel: ״in der That lässt sieh kein Satz der alttestamentlichen Kritik sicherer stellen, als der, dass das Buch Kohelet eia nicht• und nachsalomonisches Werk sei״ M) — rin Ausspruch, der in den meisten Lehrbüchern mit mehr oder weniger Variation des Ausdrucks wiederkehrt. Audi wir *־haben uns die Frage vorgelegt, ob Salomo wirklich mcbt der Verfasser oder Urheber dieses rigentbftmliohen Werkes sein könnte, haben alle v 4י) ConuMnt fl. <L B. Koh. psg. 76 Leipxtg 1897.