Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 22 (30.11.1935)
- Date
- 1935-11-30
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 Dres uer Jüdisches Gemetndedlall i. ■-;-1— JüdtMtic JmtetiiiC§e uns zugedach' Ter Er:: Sonder-Ausga Setanntmadfung: Es ist uns bekannt geworden, du st sind, n'onudi die eingeajungenen Spenden bei sollen, du st weitere äunimlungen eingeschränkt Wir weisen ausdrsicklichst daraus bin, rächte vollständiicz unberechtigt belegt sind, dast wir vielmehr groste Sorgen ausznbringen, die zur Minderung der dauersth in diesem Winter notwendig sind. Es ist unsere an sich schon so schwere Ausgabe dur< noch weiter zu erschwerten. Gintopf'Sammlung: Wir geben bierdurch bekannt, dast am 8. Dezember l st ZZi unsere zweite stattsindet. Wir bitten, die uns zugedachten Tage zur Abbolung bereit zu halten. Pfund'Sammlungen: Nur Sammler mit der oon uns gest liste find berechtigt, Spenden entgegenzuncbisi rpchte im Umlaus uns so grost sein werden sollen, iah diese G c » und durch nichts haben, die Mittel steigenden Not ebantwortungslos, t erartige Gerüchte Ci Unsere n ä ch st e D Dezember lst35 ersol u n d s a m m l u n g gen. Wir bitten in en Spenden wieder zur Abholung bcreitzubalten. tag der ersten beiden Mundspenden soll als abe,zu Lhanukkah Verwendet werden. Kundgebung der Jüdifdfen Winterhilfe: Wir wei sen daraus bin, dast am Sonnabend, den 3ll.?lo. rember d. 3sabends Hy, Uhr in der Neuen Synagoge ein ' Gemeinde -Abend stattsindet, bei welchem Herr Stadtrat' a. D. Georg Lest und Herr Gemeinde« Nabb. Dr. Dogekstein spreche t werden. ' Spenden: Da eine gröstere Anzahl oon Gemeinde-Mitgliedern ihre Beiträge bzw. Spenden bisher bei uns nicht abgesükrt haben, so erlauben wir uns daraus kinzuweisen, dast wir besondere Aussorderung.n^ur Zahlung der'Winterhilfe an die Gemeinde- Mitglieder nicht ergehen lasten. , Wir erwarten vielmehr, dast die noch rüdständigen Spenden freiwillig an uns iibticfiiliTt iFCTlKn.; Weitere Spenden , j überweisen: | | 'in bitten wir zu Geld: aus das Totti - o n n t a g, den ntops-Sammlung enden an diesem chccl-Konty Jüdisches Wohliabrtsaint, Winter- Nr. 353 07 oderau die Genostensebastsbank «cctkonto Drcslau Nr. 127S2 terhilfe".; . enpelten Sammelv ird Die beiden Srdgeschoßwohnungcn ist?»r. 39 enthalten bei rd. \77 Lluadratnieter 31 Zimmer, Micke und Bad mit Stoctwcs Gasanschluß und einem offenen Sitzplatz an 4 Wohnungen im I.| lind 11. Stockw 30 Quadratmeter Gesamtfläche enthalten 2' - und Bad mit Stockwerksheizung und Gc osfenem Sitzplatz. 2 Wohnungen im 1. und 11. Stockiverk clr (Ost) feite enthalten Wohrküche, Zimmer »»0 oon zusammen 50 Qlladratmeter. Das schönste ist ein neuer Festgescti enk Winterm bitte, Dreslä Zwria. Dosts« „Jüdische Wi in Cebenemittelk: nach unserem l.'ebensmittellager, Karlsir. 32. im §iose, pir. in Setleidung: nach unserer >:leiderkammcr, Neüscbeslraste 46 Antonienstr. 23 im zweiten 5)«se, 2 Treppe», an gllen Wochentagen von st—II Ubr vormittags, auster Sonnabend. Sonst nach. Verabredung. vom >5. bis »iesen Tagen die ..iiiMiiiiniiiiiiiiiiiiiiilllllllllillinilllllliiniiiimimiiiutiH. Mittelbaus Wohnfläche je rfsbeizung und r Gartenseite, i k von je rd. Zimmer) Gliche anscdluß nnd der Straften- Brauseraum ist der Hochofen Abteilung von Kochnischen mit besonderer Lüftung; in diesen und der Spiiltisch nebst Ausguß untergebracht, und wäbi end die Wobnteile der Räume mit Holzfußboden versehen sind, ..haben die Kochnischen Terrazzosußbodeil erhalten, wclcher leicht sauber gehalten werden kann.?Nit -r.crra.zzo sink überhaupt sämtliche Räume versehen, in welchen Wafferza tsstcllcu vorhanden sind, also sämtliche Küchen, Bäder, Al orte, Brausezellcn, Valkone. Die Waschkü.Ken befinden sich in den Kellergeschossen. Zm Keller sollen c uch die Fahrräder untergebracht werden. Zu jeder Wobnunz gebärt xine Bodenkammer, welche aber nach den Luftschlltz tcstimmuNgen frei von Gcrütnpel gehalten tverden muß, und e n geräumiger(vellerraum. Jedes Gebäude ntel von .Seit 1900 Neue Schweidnitzer Straße 5 Schließlich ist noch eine Wohnung im einer Gesamtfläche von 48 Quadratmetern aiiejii hält Wohnküche und 2 Zimmer. Maßgebend war für die Gntwurssbearlie fung von gesunden Wohnungen mit Sonne, L welche sich durch die Lage der Räume zueir (Einrichtungen derselben leicht bewirtschaften Zwecke ivurdcn keine Mittel gespart. Hingecse Ausstattung das Bestreben nach möglichster u-altet. Besonders zu erwähnen ist in den TZ (chgeschoß mit gebaut, sie entlasse Uhrein, Juwelen, Silberwaren itung: Schafcht und Lust, cjnder und die n. Für diese , bat bei der infachbeit geohnküchen die hat einen eigenen -! lZüschetrockenboden. Sämtliche Räume erhalten Helle, freunl licbe THandanstricKe, die Treppenhäuser sind mit eichenem Stufenbelag versehen. Das. Aeußcrc der Häuser ist in schlichtem Rohbaumauerwerk gehalten, die Dächer mit rotem Ziegelslackwerk gedeckt, die breit gehaltenen Fenster, weiß gestrichen, beleben die rote Ziegelflächc . Der Garten ist sa:n angelegt. Für nach Bebauuna des für die 3 Häuser ohne Trennung gemeinfeine Anordnung ist die spätere Cinh beziehung in den G tsamtgarten maßgebend gewesen, welcher Gesamtgelündes der Ocstreicher-Stiftung Väter - Zukunft der Kinder Das Land der Bekehnt Euch zur zionistischen Organisation! Beitrittserklärungen an die Breslauer Zionistische Vereinigung, Gertenstr. 25 (Pplästina-Amt)