Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 22 (30.11.1935)
- Date
- 1935-11-30
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/3970005-7569529-7569769--2485-3972316- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 22 um u f omiut aeunm i SchruHi ^GilU'i 3u Cv u U pal liier > laftina Iudeuchl IW dl uuierc' feinem T'i^en, ^xettiirii a e a interefi turnt 'er ^wjfliajtcridle Substanzverlust ^vitrbe durch die neuene Erkenntnis von der Bedcustina Palästinas, die pfuuj d es Vermögens durch jj die Stärkung des , ani Palästjmi-Aiisbau tcilzuniebmcn, wcttgemacht. .viel st ä r k \ r e m M aste» a ijs es bisher der war, wird K'r’K.V). in der komm« nden Arbeitsperiode na-Ei lwqniderern und Palästina Interessenten gegeninc?\ 4 di f c geltend ma d e n in üs s.c n. Papssnet seijne Tore Zionisten wie Richtzionisten, dem mi Ei tsrMudete und selbst ebemal ge Gegner wandern aliifli* a Hin, sie und ibre Minder werden Rutznießer Aus^ruif>erkes. Fragen wir auch niemanden nach Glau x'nsbekenntnis, so vcrlairicn wir aber, dass Palästina während dieser fIabre Ausweg und denen R. cd llc Verwindung, vieler Sebivie igksitcn ist es ge lungen, Erlxmu bcmittcötc, in und Kt ieasbiutervliebene bestimmt sind Gcland der Grä gsanke' geworden ist, ihre P s l i di t d e m Lande jiibc/ clr ritt len. Dieser Plicht an Palästina f[ erter . ludbn, sieb atn.Slft. zu betc iligen, wird in Zuin vielen Fällen eine entsprechende , b l i g a t o r i s cb c aus l en??citte!n der Stiitung la vor Preis For m gegeben werden müssen. — Bereits jetzt bängt es teilweise pon uns ab, nach mancher Richtung hin Wandel zu schassen. Tie pqlästina-Aemter und -Beratungsstellen stehen jedermann zur Verfügung. Im Interesse unseres Aufbauwerkes sind sie aber berechtigt und verpflichtet, daraus zu achten, ob und in welchem Maße die palästina-Wänderer, die sie betreuen, ihre Pflicht Erez Iisrael gegenüber erfüllt haben. Denjenigen, die an unserer Arbeit tcilstehmen, werden sie unter allen Umständen den Vorrang vor denen einräumen müssen, die ibre aktive Teilnahme am Aufbauwerke verweigern. Die Arbeit wird auch weiterhin ihr Gepräge imjrd» die Einsicht erhalten, daß die Iudenheit der Welt in zunehmendem Maße Interesse an der Entwicklung Palästinas nimmt, daß der Aufbau Palästinas nur durch die aktive Mitarbeit der Juden aller Länder möglich ist, daß die Teilnahme an diesem Aufbau die Erfüllung einer Steuerpflicht des einzelnen Juden Erez Iisrael gegenüber bedeutet. Wvf)mhg$bauten iet Julim u. Pauld>efteeidjet*Stiftmg einen Anfang mit obnungen zu machen) »>elche für Mindererster Linie für kinderreiche, .Kriegsverletzte abacaeben werden sollen. : Stift nnc, welche im Jahre 1912 von I ilir s Ocftreieher in Äraft ttaf, war Ursprung irrietitjuiuj eines V^isenbauses beftinnnt. Es gelang nbnti billigem Di Witwe lieh zur nach lanzwieriaen iVerbandlfingen im Iabi e 1931, die bebördk lid'.e Gl ttebint mag zur Veränderung de^ Stiftungszweckes - —*--- .vergrößerte Rotwendigkeit der obniingen für die obe^ genannten .Kate gorien ^nerkansit wurde. gut! gelegenes, 7(KH> Qucjdrätmeter und an diese zu nach dem Tode der zu rufen, gelang dieses erst in diesem Iabre und zunächst nur in beschränktem stmiange. Am 15. Juli 1935 wurde der Grundstein zu der Errichtung von 3 Häusern an der Roonstraße gelegt, welche »ekr an dev grosses. stassierstraße und Roon traße, unweit von traße entfernt, war auden Mitteln der Transport! I ^rot dem lieb dauernd ben Leistung bereits unter erworben und Beb luungspläne — damals! noch für den ursprünglichen Stsitungszweck: Errichtung eil es Waisenhauses — uwrer bearbeite worden. Ter Jvriea ni d die darauf folgenden Inslationsjäbre verhinderten die Durchführung der Pläne, n elche mit hem veränderten Zweck: l er Erbauung von Pobnhäilicrn im Iabre 1931 wieder ausgenommen wurden. Diese plane, und zwar die Crrictitur g von zusammen etvea 95 ' P>obmmgesi, von denen zunächst 3l Wohnungen erbatst iverl en sollten) waren bereits ausfübrr ngsreif, die baupvlgzeiliche Geisthnstgung war bereits ertei t,die Erteilung der notwendigen! Hbpotbek bereits gesichert, als der Bankzusammeichruch gm \3. Juli 1931 alle plänH zunichte machte. orstand in den daraus s olgcnden /Jahren übst, das Bauvorhaben n ieder ins Leben arter zusammen 21 Wohnungen enthalten und zwar sind in den beiden kleineren seitlichen Häusern je 5 Wohnungen geschossen, von denen je 2 in jedem der 3 Geschosse liegen, das mittlere Haus enthält 9 Wohnungen und zwar zwei im Erdgeschoss, je drei im 1. und II. Stockwerk und eine im ckusgebauten Dachgeschoß. ■ ' Die 12 Wohnungen in den Häusern Rr. 37 und 41 tuthalten je 1 Wohnküche, Zimmer, Kammer und Badezimmer bei einer Grundfläche von zus. rd. 50 Quadratmeter einHchl. Flur; sih sind mit Ofenheizung, Kohlenberd und Gasanbang versehen und einem offenen Sitzplatz an der Gartenseite. I Aufführung des Palästina-Tonfilms Dezember, 11.15 Uhr im ii n der Verheilluna 3üchefdiele. Horwitz, Koebner, Lichtenstein und Samosch