Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 21 (15.11.1935)
- Date
- 1935-11-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 21 Steel« u c c SQdtschee <5emetnt>«Hatt " ""T“? flus Vres/«rus jüdifdjem heftet Veetfjovenabend Jofepfj und 2k a i Anfc n n f<h. Man kannte ihn auch eine „kleine Nacktmi si er begann kur,« vor 9 Uhr! Injmer wieder muß Litte gewordenen Uebung dcS zu spütcn werde». Weshalb können die Konzerte nicht wie X Uhr beginnen? ES liegt an den Veranstalt cur Disziplin zu erziehen. Wieder einmal haben Schwarz Vater und sreudig empfange», den Wegnacb Breslau gesr zum seste» Bestand unseres Musiklebens. Wie leriscbc .Harmonie zwischen beiden, wie fürsorglich de» Lob», der längst selbst ein-Künstler von Ranz seine Hut; „er hält ihn sicher, erhält ihn warm". 1 und Aniwortspiel in der A-DurtLonate, in dessen schwingt, prägten beide Künstler je nach ihrer Schwarz wenn auch mit gebändigter, so doch Energie, Voris mit träumerischer Zartheit. Die „Trühlingssonate", einst auch von d'ÄIbert und erstanden mit freudigem Schwung unter den Künstler: die hüpfenden Synkopen des Scherzo dender Bravour gespielte Rondo versetzten das Entzügen. Mit hinreißendem Temperament spicltcß grollende Monumentalität der c - moll - Sonate gewühlten Leidenschaften dieser virtuosesten der chrci fälliger, Elastik ausschöpsend. Dieser erste der war in hohem Maße gcnuhrcich und ein verbeißßr für die beiden folgende» Abende, denen wir mit sr cntgcgenjchen. Olga Ize-Simori in Leipzig) mehrmal fjausfonjevt <£life Sjepfyagy - Votte Ttogoßnsfi eis Sdjwaeg nennen, denn der zur schlechten 1s Kritik geübt rüderer Zeit um das Publikum H » 9)'i i nl Tu a-1 tolei S obn, wie immer ini en: sic gehören < n ist die künstnpmmt her Vater geworden ist, in liebliche Trage, lltdante die Seele ( igenart, Joseph i mnier spürbarer n Wunder der Hermann enthüllt, tzden der beiden dasmit blensiikum in Helles ich beide in die I -incin, die ausc Zonale» in sinn. Sonatenabcndc zsvoller Austakt eiliger Erwartung" häcser-Pcivny. 3 ü tt n e rstr.26/27 3 r ä m i i e r t reyhan sand am att. das die beidcn djoeps* Im Hause von 9). Dr. T 2.?covember ein Hauskonzert fl bestens bekannten Künstlerinnen bestritten. Das Programm vereinigte die verschiedensten hi Schumann, Eässadö, Dcbussy u. a. kamen zu Woric gestanden: cs fehlte dem Programm jene Einheit i es vermag, einen Kaminermusikäbend zu einer bezu'i Übung zu gestalten. . Auch vom jüdische» Standpühkt ließ das Pregr i zu n'ünichen übrig: Tic beiden Stücke von Ackrou beide sehr bekannt, erwiesen sich als ziemlich maile modernen jüdischen Musik. Wo blieben z. 23. Darin! W. Stcrnbcrg, Milncr, Engeldie wirklich leg jüdischer Musik, die nicht aus "Sentiments des. Ghetto Während wir also am Prpgramm einiges ai können wir doch mit Vergnügen seststellcn, daß d e. bietungcn selbst aus einem" bcmcrkensivcrt hoben?!>i gesehen von dem unangenehmen Reißer Pravaznik der Wiedergabe auf die Nerven ging, batte man bciii beseelten und intelligenten Zusammcnspicls, das bis Sonate von Cassadö einen glänzenden Höhepunkt crr- Schuberts wenig bekannte T^nlnfie, in die sehrs;ei mir gegrüßt" verwoben ist,!war neben Easiadö dcr^hcigerin. Trau Ezephazß, deren reise Tel dachtcsb^piel wir auch bei Dcbussy undzDobrowen Trau^ cboeps-Rogos i,n Ski, deren - Be zu sclbständigxwirkte, sand sich bald ausgezeichnet i trat mit cincr^Schumannschen?Lovelcttc auch solissi reiche Veisall, msk>dcm daszahlreiche Publikiim den beiden Künstlerinnen um so angenehmer gewesen SamStag, de» genannten und amen, Schubert, Aber — ofsen 'eil, die allein i zgendcn Kunsti md größte Teil des Programms ein dium erfordert. Alles in sehr genaues und llcm: ein anregender, qci Cri v:au d:r n in. C. etwas Tobrowen, Vertreter der Milkaud, Erich isimcn Schöpfer ausgcht? - sßusctzan haben, Art der Darstand. Abmir auch in Eindtuck eines ndcrs bei der «sichte. nnig sein Lied das Glanzstück ßik und durchenicßen konnten, lcitung anfangs hrc Rolle und i hervor. Ter t kargte, mag in, als ja der ihevollcs Stußrcichcr Abend. Werner. B. Aronowi cz Herren-Moden nach Ha* / Eigenes Nikolaistraße 53, JI. Tel. Stofflager 54 98 Sufanne Steil 2. Sonderkonzert Konjert Trude Vefjr — Großes Interesse wird dem Musikvcreins am 25. November esttgcgengebracht, in jugendlichen Sängerinnen, die hiesige Sopranistin Ti die Altistin Susanne Stein (Berlin), Lieder und ™ trag bringen werden. Trude Bchh deren Vortrag druck, einfach und überzeugend in der Gestaltung" - rühmt wird, singt auch diesmal njcnigcr bekannte von Vlies Jüdischen die beiden c Vehr und ttc zum Voregt im Aus- >cr Presse gei kc von Scbudem up Du!>ew. mann und Richard Strauß. Susanne Berliner Kulturbundes an[ erster Stelle durch ihre Tätigkeit am Stadttiieatcr Sic bringt miHihrer »armen Altstimme und Wols zu > Gehör, i Duette von Brahm Stimmen der beiden! Sängerinnen vere denbeiden Künstlerinnen, wie stets, ein fintcäge fäe Kunftvevanftalti Aus Grund einer Auslage des Reiichsverbandcs der jüdischen Kulturbünde in Deutschland sehe ich, mich veranlaßt, aus folgendes hinzuweisen: I. Der Reichsverband der jüdischen lehnt jede Verantwortung ab, wenn von Veranstaltungen, nicht m i n d e vor der angcsetz Berlin eingehen Es muh ein?! e n n u n g d cjr Mitglieder des von gesungenen Texte, soweit sie die Manuskripte, p e l t e r Ausf II. Vom l. Rovembi tigen Veranstäl die im Besitz en gültigen Ausw eit/ tin, die in der.Oper des wirkt, ist den Breslauern ingenchmstcr Erinnerung, ii der von Schubert, Mahler s und Tvofak werden die neu. Kurt Havelland wird cwührier Begleiter sein. ngen ipulturbünde in Deutschland Anträge aus Genehmigung tens l 6 Arbeitstage eranstaltung in vorgeschriebcner Tokm in llk. Iidiges Programm unter enden Künstler, die aktive :S sein muffen, mitgcteilt werden, enen Worten die vollständigen in bekannt sind; von Vorträgen Texte usw. sind stetem dopinzurtichen. scn bei jeder genehmkgungspslich. Mitwirkende engagiert werden, wisorsschen oder bereits des end- -^ ifeS d e-4 Reichsverbandcs über die Zugehörigkeit zuijn aktivey Mitgliederbestand sind. Engagements von nicht aktiven! Mjtgklcdern könnc n nur nach vorheriger Genchmigung durch^Ven Reichsverbanv erfolgen. Im Genehmigungsantrag ist sür jeden engagierten Künstler die Rümmer seiner Karte alsaktives TNitglied beim Rcichsvcrband anzugeben. -I Von jeder Sage und jedem H »norar ist ein Betrag von l Proz. cinzubeholten Und mit dem Vermerk „Reichsverbandsabzug für die Vcranstaltung vom." an den Rcichsver. band zu überweisen, und mitzuteilesi, für welches aktive Mitglicd dieser Abzug erfolgt. Da von Bresliu aus 2 Exemplare jedes Genebmigungsa»träges und Programms nach Berlin weiterzureichen sind, ist die Einreichung von Z Exemplare» beim Bres. lauer Jüdischen Isulturbund nötig. Ter Jüdische j^ülturbnnd Breslau Dr. r ä p k e t. Jüdifdjec Tttufih Verein Vreslau chat sich vor einigen Jahren aus der Blütlmer-Preis erspielt. Das Konzert ver karten in der Büchersiele, Kaiscr-Wilhc In dem am 17. November 1935, vormittags l l Uhr, statt - findenden 3. AbonncmcntSkonzcrt wird Generalmusikdirektor Rose n stock (Berlins das Orchester des Jüdischen Musikvercins dirigieren. Cs ist dies )aS erste Mal, dah das Orchester unter einem Gastdirigenten'spielt, lzerr Generalmusikl irektor Rosenstock, der bekanntlich jetzt der musi älischc Leiter des Berliner Kulturbundes ist, war in früheren Jahn in an den Dpern in Darmstadt, Wiesbaden und Mannheim. Cr wird die letzten beider Orchcsterproben vor dem .Konzert leiten, nachderi der ständige Diyigent^Kurt Havelland die Einstudierung der zur Ausführung ^gelangenden Werke vorgcnommcn hat. JVurt Havelland wird imRabmcn der Abonnementskonzcrte erstmalig als S o l i st austrcten! und das 'Klavier-Konzert A-Dur von Mozart z»m Vortrag bringen. §>crr Havelland ist-als Pianist aus der Schule vor Arthur Scbnabel dcrvorgcgangen und Hochschule in Berlin den prickt also dem Breslauer jüdischen Publikum eincn besonderen Kunst zenuh zu bieten. — Einzel hält, einer Einladr ng des Jüdischen Kulturlcistend, Dr. Mgx' O s b o r n aus Berlin ngelo. Cr wird darin Vortrag Selnta ‘ Xäublee*Steen Lehr Das „Jüdische öffnete mit einer über 33. Halbsemester. Der gründete in seiner Bcg w-Straße 2l. Jüdifdjec Kulturbund Vreslau Am 20. November Dundcs Breslau Tolg« einen Lichtbildcr-Vortr-ig über Michcläi nickt nur über das Ge!amtwerk, über Leben und Persönlichkeit des Meisters sprechen, in > em die Kunst der ihren großartigen Höhepunkt und Abschluß fand, sondern vor. allem, an Hand umfangreiche! , reichen Bildwerke und und Szenen der jüdischcn sükrlich behandeln. Der Zeit im Berliner Külturibund außerordentlichen Erfolg davongetragen. vielfachen neuen Bildmaterials, die zabl- Gemülde Mickelaßgelos, die den GestÄtcn n Geschickte und l cbcrlicscrüiig gelten, aus- Vortrag Dr. O« b o r n S hat vor einiger Iüli haus" (Trete sollten Vcranstaltunb Vorsitzende, Dozer t ^r!üßungsansprach^ dip ische Volkshochschule) ern der Lcflingl§gc das Lr. L cw kow i tz, bc- Aufnahmc des Namens