Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 19 (15.10.1935)
- Date
- 1935-10-15
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ult. 19 =F= „Slkuthaus craclu’n, und Teil ihre« i.Vbens im 33unt> t|crbriiuicii, beut inctjr iriticii müssen. i Z»i zweite» Teil des Lkbends kam das Gy^n mit einem fransibfifeben, iclbft , Dres 'und Schul« hielt, und in dem über das Thema er aut die vielen "Probleme hijitoies. die sich aus iibier .vraticftcUmia ' liberal ic unsere Eltern, deren Minieeinen wichtigen ner,atzten" naiiuin tu Wort Theaterstück der Quinta und 'ioniftil Veefammlung der Jioniftifcffen Uevpftiigung, Vreelau gegen diese selbst, sondern gegen die bektagensweit die sie sür da?! Leben der Zuden in Deutschlan > gebracht bade. Aus dem Zonares; bade die Erik Agenev über manche ertreulie!>e Erfolge berichtest Konsolidierung der .Finanzen, über die Anleibe grotze nüchtern rechnende Zinanzwelt das Palästiii rentabel geworden sei und e< sieberlich bleiben dm J5. «September ib, in welcher Tr. b «ma „?laeb dem Tie Zionistische Bereinigung Breslau hielt im grasten «Saal der Lesiinglogc eine Veriammluno « >?a»s Zriedentbal Ve:lin über das T]t 19. Leoigrest — Tor neuen A «jgaben" iprach. Einleitend wies der Versammlungsleiter Rech - anwalt Tr. Lur ai.s die programmatsiche Erklärung der TRcichsPc ifittierte die dgdureb im Lebe > der jüdischen 0>cn qi Lage, um dann dem Referenten das Wort zu ert, Tr. >v r i e d e n I b a l n\in zunächst einen kuijz die Geschichte der Zudenbeit in Deutschland in zehnten Tie Angrisse 'gegen die Emanzipation n'ürdig ansebe, über die Fortschritte in der!'« ndwirtschast, die tuet Jüdisches ©emdnbcblatt Einwanderui.g anbalte, über die neuen Kolonijatisjtswerke im Wadi Wtänteil Hteide% Hüte in großer Auswahl, möd Formen, zu niedrigen Preisen denn je Bescheid ic 'Äbeiid chest «^ r avi che einem hebräischen Stück „Ab — Umrahmt, n'nrde der gan ch o r s und des «S cb u l c r die oon unserem netten akad. instrumente, Zlöten und K Alles in allem ein rielveriprse ... mim. müssen im Vesitz e ner Auswei ihrem Verus nachge len zu können daft diese Ausweislarte kediglicl I re t e n verleibt, n I ch t a b « r bietet. Tie Annield ing wirk erb« Sängern (Oper und Konzept), Rezitatoren, Tänzern, Kabgret(i??!usikern, Ehorsänacrn. Diejenigen Kl »stier, d?!eichsverba»d ana cmeldet gewiesen, das, die Uebersendimg im Lame der nächst 'ti Tage tragen keinerlei Ve chleunigst gebeten, von allen p?! a ch s r a g e n vorer st a zu vollzieben, bzw. die Zus^i Tie Adresse des?! Verlin SW. >9, K>muna»dejii tretung bin und inden entstandene en. zeit?!ückbkick aus en letzten Zabrrsichteten sich nicht ■ Entjud u n g. vielfach mit sich itive der Zewisb können, über die zeige, das, die awerk als kreditk i erbe, solange die für Damen und Kinder uchen 8 R E S LAU 1 SCHMIEDE8RÜCK: S--1G Ebawaritb, über die Huleb-Konzession, deren 2 durch die gewaltigen Kosten der Saiiierung erschvf« konnte dieErekutive aus das die Prosperity Hinweisen, nicht duktion der Möglichkeit zitkünsuger Absatzschwierigk rriedenthal darlegte grosie Werk der Zt obne bei der steigen) zu deren Vebebung, wie Dr. 'der Diasporaviel beitragen «könnten. Der Redner erwähnte weiter die überraschen ' der Wasierversorgung und di? beginnende Teficd Zudas, des?!egewS. Zn Palästina gebe man der dasi in nicht allzu serner Zukunst auch in T r jüdische Siedlungstätigkeit möglich sein werde. D durch den Opfermut aus Russland kommender Ebast östlich deS Zordan. Die Wiederwahl Dr. W Präsidenten der zionistischen Organisation sei eine weitere tatkrästige und sachkundige Fortführung d«i Dr. Friedentbal ging daün aus die Bedeutuh« Ansbauwerk sür die Zuden in Deutschland habe bojie. dazu zu gelangen, jährlich 15 000 Menschei i.dcb Palästina über,'Obren zu können. Aber das beim könne nur errichtet werden von Menschen Zdee willen daran arbeiteten nicht um der Wohllebens willen. Das jrübere Zdol des soziales dem Zdeal der >5armonie irg Dienste des Zust jüdischen Volkes weichen. Die Ttteldepflidft beim Tieidjsoevbatift jüdifdjer Kulturbünde bi Ter „Reichsverband der Züdischen Kultur land teilt mit: „Um??!ihverstä»dnisien vorzuheugen alle reproduktiv-ausübenden Künstler ersucht, sich Reichsverband als aktive Mitglieder zu melden, sc nicht getan haben. Die Frist. die am 3». 9. 35 abgela nials bis einschließlich >5. Ist. 35 verlängert worden, die im Nahmen der Kulturbünde oder der anges gungen und überhaupt im jüdischen Nahmen au äSnutzung freilich rt werde; weiter gend-Alijab sowie nt Orangen-Proti teil, zw gedenken, grade die Zuden tn Fortschritte in lang des Südens L)ösjnung Raum, asjordanien ganiab, erbaut. izim, liege bereits i z m a n n s zum Bürgschaft sür die Ausbauwerks, ein, welche das nd erklärte, man von Deutschland i ibiicbc IHationalwelche um der ssristenz und des Aufstiegs müstte ««nchims und deS nde in Deutschwerden nochmals linverzüglich beim ipeit sie dies noch sen war, ist noch jüdische Künstler, ch offenen Vereints, itreten gedenken. Pub Voefidft bei fluswa Die Pressestele des Deut i chland te It mit: Zur Zeit wirst in 123c: Wanderung und Rif der lass gemacht. Es werdet in Projekte der Oejsenstlicbkeit lagen entbehren. Es liegt im Znteresie sich bei uns, dem Z tntralbüi beiten, das vorn?!cichswan! stelle für jüdische: 2 urchu: zu insormieren, damit Zebö verhängnisvoll ansrärken kö in Deutschland: Veplin W. na :rs b z Jugendliche Suffotfj Dem Veispiel andere: Verband d.e r S y tv N i e d e r j ch l e s i gl, etwa gemeinden Mittelünd?!ie§ tagen vom I I. bis113. Oku! waren in Vreslauep Zamil: B. Ar rabtzm und die Götzen" der Untertertia, d von Darbietungen des Schulr s (das eine Händelsuite-'spielte,?? usiklehrer Werner selbst sür Streich- «j .zusammengestellt und gesetzt | war. nber Ansang! j «karte des Mnchsverbandes sei», um Es wird jedoch daraus hingewiesen, die V e r e ch t i g u n g z u in Ausin?! e ch t a u s V e s ch ü s t i g u n g eien von: »> Solisten: Schauspieler, Znslrum>.'istalsolisten, Vortragenden, sten; t>) Orchester- und Ensemblec fih bereits als aktive Mitglieder beim baten, werden nochmals daraus binng der provisorisichen Mitgliedsausweise ert >lgt, datz jedoch??!abnungen und Anberbeisübren können. Es wird daher ö n l i ch e n und schriftliche n* lu f e b e n, und lediglich die Pleldung idiing der Mitgliedskarte abzuwariLN." ichsyerbai'des jüdischer Kulturbündij ist: ttetzstratze 57. ttdevungsplänen j [i l i 51' e r e i n s d er Znde ,j und im?!eich Propaganda sür!Aus ■r litt lifütionen mtiirbreitet, und Versammlungen die der notwendigen ben Lätzdern ligen gewisie igen Gründ Aurwanderungs- und Siedlungswilliger, o für jüdische Auswanderungsangelegen eruygsamt als gemeinnützige Auskrnsts ijd Auswanderung anerkannt ist, je veils vanderungen vermieden werden, di. sich inen. Adresie des ^iljsvereins dedZuden 15, Steglitzer Straste 9.! Qäfte in 'Bvenlau j Gemeindeverbünde folgend, batte der g o g e n g e rn e i n d e n der Prävinz 40 Kinder der ven ihm betreuten. KleinerschlesienS zu den S u k k o t b - Z c!i e rher nach Vreslau eingeladen. Die Kinder . untergebracht. Herren-Nodei i nadi MaB / Eigenes Stofflager Nlkolalsira^e 33, II. Tel. 554 98 Lichtenstein angekündigten Zosepb und 7.?!ov., 5. Dez. u. 9. Zan. (DonnerSz Die von der liuchhdlg. Voris Schwarz.Kor zerte am tage) finden beim Vreslautr Publikum lebhafte VeachEmg. j Die Künstler werden bei diesen drei Konzerten sämtliche V i o l i n - S.o - n a t c n von Ve tboven zum Vortrag bringen. Mit diesem?!epertoire baden Vater und Sohn nicht nur in Deutschland, sostdern auch in England, ^rrankreic», Ztalien und der Schweiz einen! ungeheuren Erfolg zu nerzeichiu n gehabt. So schreibt „M e s-s-a g g r o" in?!om: „Der herrliche Gnger Voris Schwarz und der wunderbare Pianist Zosepb Schwarz ergänzen sich in ganz erstaunlicher! und autzergewöbnlicher!>>armoni!. Ausrichtiger EntbusiaSrnuS.^stürnjische Ovationen". Die „ N orn ingp ost" in London schreibt von «dem „bewundernswerten Zusamtrenspiel^ während der „Eourrier musie". Paris, bi sonders das vollkommene Ensemble bervorbebt- Karten sür Mitglieder deS Züdischen Kulturbundes Vreslau, des Züdischen Muiikver ins Vieslau und Mitglieder eines anderen Züdischön Kulturbundes, welche sich durch Lichtbild ausweisein sowohl einzeln alS au h im Al onnement für alle drei Konzerte bei den Vuchbandlunge» Lic NensteiN. VrandeiS und Vorwitz. Konzert irzermenn Sch«y. Zür das 2.. irzauSkonzert bei Zosef Wagner, daS am T lontag, >en 4. und Dienstag, de» 5.?!ovember stattsindet, wurde der ausgezeichnete Varitonisl .Hermann Schen gewonnen. Schcy ist ein Künstler vo» internationalem??uf, der aus seinen letztjäbrigen, ruropäis« Ken Tourneen überall begeistert geleiert wurde, und vor allein unS 2reSlauer» schon längst kein Unbekannter mehr ist. Er bringt neben einigen Schubert- und Wolslieder» mehrere Lieder des Vreslau r iüdisä:en Komponisten Lugen Gottschalk zum Vortrag. Zoses Wcgner bai die Vegleitung übernommen und spielt austerdem eine Reise klasii«cher Klävienverke, z. D. das V-Dur: Zmpromptu von Schubert, dcs Scherzo e-moll und Rondo eaprieeioio von Mendelssohn fi wie ein: Konzertetüde von Liszt. Karten nur sür Kulturbundunk MusikrereinSmitglieder MN Lichtbildauswjeis).