Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 17 (15.9.1935)
- Date
- 1935-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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11 Nr. 17 Br< s a u er Jüdisches Gemeint ebla Sdjafft fitbett! fordern wir bicmuif alle schaffen und Arbeßt vergci G, len «meindemitglicdcr auf. die Arbeitsstellen können! Schlesiens Der Arbeitsnachweis jüdischer Orgastishtionen schreibt unS: 'TLir haben in der vergangenen Zeit mit Erfolg ^inc anfcbnliche Zahl erwerbsloser Menschen unterbringer k mnen. hierbei war uns die Einsicht einer großen Zahl von Arbeitgebern nützlich, die sich an ihre Pflicht erinnert haben, dort zu Helfer, wo schwere Not zu lindern ist. Grade die älteren Arbeitnehmer, dieIseit Zähren erwerbslos find und deren Familien darben, st hl, n besoiiders schwer die Last deS Antätigseins. Ihnen muß vor a üci it gehoffen werden. Durch das Gesetz über den Arbcitsplatzaustai sck, das die Reichsregierung in tiefer sozialer Erkenntnis dieser No der Arbeitnehmer erlassen hat. ist jedem Arbeitgeber die Möglie ike t gegeben und die Pjlicht auscrlegt, mehr Mensche» über 25 I,ihren einzjustellen als bisher, und die Altersgliederung seines Betrieb s so zu gestalten, daß dieser soziale Grundsatz der Maßnahmen d r Reichsregierung erfüllt wird. Wir konnten auch die Bemerku ng machen^ daß schon mehr Menschen als bisher im Alter von über 25 Zähren eingestellt werden. Meist aber sindct diese Nachfrage iir, Grenze mit >dcm 30. Lebensjahr, obwohl doch für Arbeitnehmer üb r das ffv. Lebensjabr hinaus <10. Dcrussjahr) die Tarife meist cleich gelagert sind und obwohl diese Arbeitnehmer durch jahrelang: ( rfahrützq und ähre geistige Neise zweifelsfrei mehr leisten als die un zen Kollegen. Wir richten daher an alle Betriebssichrer die Bitte, die UmerbTincung dcscr älteren und zum Teil verheirateten Mer schm zu fordern und diese Kräfte mehr denrt je bei uns anzusordern.! Der Beginn der herbst- und Wintcrsaisoi gibt uns!besonderen Anlaß, erneut um Anforderung von Arbeitskräften zu bitten, zumal um diese Zeit in vielen Geschäftszweigen die hocikonjunktur zu beginnen pslegt. Aber auch sonst bitten wir bei 2 cdars qn Arbeitskräften sich unser zu erinnern und an dem sozialen Werk der Wiedereingliederung der Arbeitslose» in den Arbeitsprozeß mitzuhclscn. Erfreulicherweise haben unsere wiederholter Ausrufe in Zndustric, Handel und Handwerk Erfolg gehabt uni sich insbesondere auch bei der Schaffung von Lehrstellen gün tic ausqcwirkt. Auch die Maßnahmen der Synagogcn-Gemei rt c aus dem Gebiet der vielfältigen Arbeitsbeschaffung (Instandsetzung cn und ist gemeindlieben Häusern, Bau dreier Wohnhäuser einer (:ti tung und die Re- Novation der Zleucn Synagoge) haben hierbe r >cscntlichc Dieäste geleistet. Diese Austrüge haben dem Handwerk zui ätzliche Arbeit geschassen, setzen das Handwerk in den Stand, A beitskräftc. Lehrlinge und Angestellte in größerem Rlaße auszun, hn en> Westn darüber hinaus auch alle sonstigen Auftraggeber unser:r Gemeinschaft aus Industrie, Handel, Handwerk und Hausbesih sch über ihre glicht aus dem Gebiet der Arbeitsbeschaffung und Stell »Vermittlung klar sind, so wird es uns zweifellos gelingen, noch mehr äls bisher Menschen wieder in Brot zu bringen und Elend zr lindern. Diese Darlegungen zu machen und diesen A) pe I an das Gemeinscbastsgcsühl aller zu pichten, gibt uns das bevor tel ende Neujahrsfest und der Versöhnungstag besondere Veranlassung. Bedeutung und Würde dieser Feste würde eine weit größere Weise erhalten, wenn sich jeder, der dazu in der Lage ist, seiner Pslickt gegenüber der Gemeinschaft in dem Sinne erinnert, daß er ein nutes Wer*, aus dem Gebiet der Beschaffung von Arbeit für seinen N ächsten leistet. Dazu IlMIllMMKlIlllig ff um ' Qtei TBeetffoben'ftfyelpde von Josef f Der Duchhanbli ist cs gelungen, gewinnen/ an den Violin-Sonaten Konzerte finden , Kulturbünde Deu> schlands Abonnement ausgcli iung Joseph >km diese m Beeil > vl! <l ug * In einer schloffen, einen W jahr 1936 nach S. Standessragen der kämpsung von sicdlung und von Tropenkrst richtung einer medizinischest besaffen. kttxIr.-Mti.-5tt. „ - Ist. 28036 Boris Scfjtvaej iet a Lichtenstein. Kaff.-Wilh.-Str. 39, nd Boris Schwarz für drei Konzerte zu beiden hervorragenden Künstler sämtliche "- —- - ""!0vpn zum Vortrag bringen werden. Die m Rahmest deS Reichsverbandes der jüdischen schlands stätt. Für dies« drei Konzerte wird ein legt. Lic stbildausweiS erforderlich!/. lwcitägigen Konferenz jüdischer Aerzte wurde be eltko Awiw Aerzte kskrankh, Besprechung hinzu weisen llebcrsctzer legen nicht in der m / matikalisch getreu schreiben zum Beispiel Samuel, ^Zeboschui" statt wobei übrigens in Samuel einander verwandt werden doch ein Volksleidet sicher nicht l arunter. wie sie in der bei Schreibung „Pcliishtäer fehlerhaft, denn sie müßt« -aeus „Pelischtew lauten, einer zweiten Auslage, die rl qer eß jüdis-cher Aerzte für Frühciuzuberusen. Der Kongreß soll sich mit n >en verschiedenen Ländern, mit der Bc- >eitm in den Ländern, jüdischer Massennkhciten in Palästina, sowie mit der Cr- Fakultät an der Universität Jerusalem Br/chee und Zettfdjttften Die /heilige Saieift Neu ins Deut che überitrahen. Zweiter Band:?iebiim Rischonim Volksgeschichta. (Z. K> uss inann Verlag, Frankfurt a. M. 1935.) Von dieser n:uen Bi >eli bersetzuim liegt nunmehr der zweit e Band, enthaltend die Bücher Iosua, Richter, Samuel I und II und Könige I und II, vor. Dei eiste Band ist bei seinem Erscheine» an dieser Stelle bespr ichen wcrdcn, und es genügt, aus die damalige int hier nur die Ueberzcugung auszu- Uedcrf' tzu >g die Bibel des deutsche» Juden sprechen, daß diese werden wird. Gerade wcgciit dieser Erwiartung muß ich aus eine Eigentümlichkeit der Uebersctzrng Hinweis », die ich nicht billigen kann. Tie > scnbar i eso idcrcn Wert daraus, die Eigennamen Futschen allgemein ühlichen .'rarm/ sondern grqmin der tcbr tischen Phonetik wiedcrzugebcn. Sie .Zaroen" statt Jordan^ „Schcmucl" statt Ivsua, „Zehonatan" statt Zonatan I, <9,1 beide Lesarten unmittelbar neben- Ist das notwendig? Das Buch soll zd hambuc, werden, und die Uebersctzungstrcuc schcn Snracrc üblich sind. Tabin gehört auch die wc zn die Namen so geschrieben werden. s!ir Philister; diese ist zudem sprachlich j jmüßtc, stntc Vermeidung der lateinischen Endung Vielleicht finden diese Anregungen bei ich den verdienstvollen Ucbersetzern und dem rührigen Verleger wüstsche Berücksichtigung. Gsd. Vor den Festtag en erbltten (Dir Ihren Besuch! Sie finden altes, was benötigt wirdt außergewöhnlich preiswert! BARASCH BRESLAU Colt ravns Tz wl caie Höaut o g erp lat* I GartenstraOe 40 Engelbardt-Dräu Georg Kimlmkl Neue 8chweidnItzer 8traßeJ7<8 Telefon 37427 j rranklstin: Weinstuben Früher Umini Menirgtiit 28 Her gemltliibe Betrieb noose-flaelle i«i«t wimeii-sir. n U(taoer'*weli Einzig:« JüdUctae Weil Der gemütliche zeitgemä6en Preisen. iQORdlllRf Klnfl 50 i^tnbe »rn Matze ufenthalt bed V immungs nusi^ ln den neu bergeric iosd Nodimoi vormals Sdiaal, werden Sie aicb ll, f iue beits« mH et Baumöl n mentzlenSt wohl < ii r. 12 bien. 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