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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1935-09-15 · 17 (15.9.1935) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
12 (1935)
Issue
17 (15.9.1935)
Date
1935-09-15
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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10 Ta Cbcrr ftcrbcti 9:. von wurde feit als balachi nifatio, von bei nahm der 5. Autoridä d« I. September, der ak Hakohen K u f, gerc glt geworden, er fleit 1923 Chiesrabbi Win Jerusalem - war, gohoren. Seine Tätigach längerem Leiden ist am Sonnig csbbincr von Palästina, Abradam Ii Oberrabbiiner Kok ist knapp 70 I abbi Abrabdm Zizchak Hakohen Kuk, lästina unv seil 1919' Oberrabbiw >865 in Griva-Sengalin bei Dünaburl Rabbiner begann er 1888. 1904 kam^cr nach Jaffa, wo seine i ckien Cntschäidungen über Fragen, die mit der jüdischen Kolozuiammen hängen, starkes Aussehen erregten. 1916 wurde er Gemeinde ,M a ch s i k e Hadatz nach London berufen. 5}kt auch lebdckftcn Anteil an den Vorarbeiten zur Verkündung glwur-Teklaration. Im Gegensatz zu anderen rabbinischen ten vertrat Oberrabbiner Kuk den Standpunkt, dast die an <3 der Crs in ihrer beamtet, orrbodox iebauung Palästin lieb der k o n i c r gerichtetes e? „mit gen Uri) Muf fnajj: der von B«e» itabbimt Rut f. lauer Südisches Gemeindeblan Pr. 17 H deren Ziel es war, „die nationale Wiederbelebung zu den Ursprünglichen Quellen deS Judentums zurückzusühren". Gemäß de» Zielen diese» Verbandes wurde 1921 irk Jerusalem das Vcth Din hagadol und 1922 die Iefchiwa Merkasit Olamit gegründet. Von seinen Schriften find die halachischen Abhandlungen. „Ez Hadar" (über Cthrogim) und ^S chabbat Haare f,“ (über SMemitta und Iowel), „O r o 1 h Meophel" und „Q r o t d 8 a t ch i - jah" — Betrachtungen über die Renaisiance, „Oroth^Hate- >' ch u w a h" (über den Wert der Buße für das gesellschaftliche und private Leben), das Gesehcsgcbiet Palästinas betreffende Humilien „MischpathKohcn" und eine Sa Jahre 19Ü8—1920 hervorzuheben. rammlung von Briefen, aus dem wn )tt& tlie täglich füt Sic fcetlem Portemonnaie-palender Terminkalenderj Wandkalender j Kalender in Sonderainfertigung nach packfepdtm Entwürfen Pultwochen blockst Mit der Rleiaca Aueige in 6endiideblaH erreichen Sie alle Breslauer jüdisdi. Kreise! Oscar IlHÜcower jetzt: Brandenburgerstrafte 48, Tel. 39181 Installation«!! und Raparaturan für GAS und WASSER Balm Stadt. Gaswerk sugalassan Die IttcldcpfUdft beim Jüdi/djett Rultutbund land „Der Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde in Berlin SW. 68, Charlottenstraßc 90/92, gibt uns Bekanntmachung aus: Deutschfolgende Verlange« Sia unseren lllnatrlnrtan Prospekt! ibruckerei Sckat$ky Buchdruck, Steindruck, Offsetdruck Breslau 5 / Gartenstraße 19 Fernsprecher Nr. 24-4u. 24-469 chließung Palästinas arbeitenden Chaluzün, selbst wenn sie Lebenssübrjung nicht alle Vorschriften: de§. Religionsgesetzes eine Tat von höchstem religiösen Wert > vollbringen. Der Teil der Juden steht in seinem größt«) -Teil dieser Anablehnend! gegenüber. Zu den religiösen Problemen des i-Aufbaues bat Oberrrabbiner Kuk znm letzten Mal anläß- »or kurzem;-in Ärakau abgehaltenen Mißrachi-Welten z Stellung genommen. In seinem an diese Konferenz it Bearüßüngstelegramm.sprach er die Hoffnung aus, daß KotteS Hilfe gelingen werde,, die Bcwcgtntg zu ihrem heilirung zurückzufübren". Damit bekannte ' sich Qberrabbiner p vot feinem Tode nochmals feierlich zu dem Programm hm 1918 gegründeten Organisation „Tegel Ieruschalajim", 1. Alle Verbände und Vereine,, die nach den Aussührunasbestimmungen beim Reichsverband nicht anschlußpslichtig sind, haben die Verpflichtung, ihre künstlerischen Veranstaltungen jec>er Art mit mindestens 14 tägiger Frist beim Reichsverband ü b <: r den Jüdischen Kulturbund Breslau anzumelden. Rur wenn diese Veranstaltungen vom Rcichsvcrbfmd genehmigt sind, können sie ftatlfinden. Der Vorsitzende des Unterzeichneten Bundes ist vom Reichsverband beauftragt, die Meldungen der Veranstaltungen an ibn weiterzuleiten.' »nd für die Durchführung dieser Regelung Sorg« zu tragen. 2. Alle Künstler, die in Kulturbünden auszutrcten gedenken, werden ersucht, sich für die aktive Mitgliedschaft alswerden müßten. ( Breslau, den 10. September 1935. si Der Jüdtfdfe Kulturbund Utes lau Jüdifdje Kindergärten Zu Beginn des Herbstes ist die Frage der Untcrbringstng des Kleinkindes in Kindergärten wieder aktuell. Der jüdische Kindergarten führt die Kinder in frühester Jugendzeit in de), Geist und die Lehren des Judentums - ein und stellt die Erziehung im Elternhaus ergänzend, die Bindung zwischen dem jugendlichen jüdischen Menschen und seiner Religion so frühzeitig her,j daß sic zum unverlierbaren Bestandteil der Persönlichkeit des Zöglings wird. Denn die grundlegenden Eindrücke der Kindheit pflegen sich im Menschen fest zu verwurzeln.! Zn dei T her ur ziehenden Feiet tagen finden S ’e reidikaltige u. gesdzmadtvolie Ai. mahl zu soliden Pnmsen in Kleid mtz Komplets, Mänteln, Husen und wkken Haus Uh KiiLft/ - n ier eleganten Dame Marfa Rokenbanm thetm-{ilrefeB9 '•Tet. 36 292 ... und die Winterkartoffeln in bekannt guter Qualität zur Einkellerungszeit wieder durch . 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