Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 12 (1935)
- Issue
- 16 (31.8.1935)
- Date
- 1935-08-31
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Breslauer Südisches Gemeinde dl att Är. 16 B r od e tz k i erstattete am 21. August eiri groß angelegtes politr ches Referut, in. welchem er'Nie Ptahnahmen der Exekutiv« in Verbindung mit den seit lern letzten Kongreß aufgetau hten Prob! emen darlegte, die gegenwärtige Situation und das Derhiltnis der zionistischen Organisation zur Mani atarmacht charakterisierte, und die politischen Richtlinien für die kommende Arbeit herausstellte. Auch sein Bericht war im!großen und ganzen optimistisch gehalten. M. U s s> i s ch k i n sprach über de» Keren Kajemeth. rsolutionen beklagt der Keren Kajemeth die Schwierigs Bodenexwerbs in Palästina und fordert u. a., daß kleidung vson Ehrenstellen in den! zionistischen Körperi, das passive Wahlrecht zum Kongreß und den stagungen sowie die Zulassung ^ur Hachscharah und Neue $chMreidnitzer Straße 5 Uhrfen, Juwelen, Silberwaren In R feit l die B schäften Land« zur A abhänäi Ji handlijn Werk besteh« zu ve Gurioil so die I u ijah für g gemach einem u> gstage i n e r ® darin, in rjvurzeln. die groß^ Umschich gendliche von der Arbeit für den K. K. L. , werden soll. j ^fassenden Referat führte am zweiten Bern Gurion u. a. aus^ L in Ziel für das egeration müßte man sich setzen, und dieses l krez-Jfrael eine Million ji bischer Familien diesem Zusammenhänge behandelte Ben n wirtschaftlichen Probier «e des Aufbaus, gsfrage, die Frage her Zewinnung von Br Ji tun Wasser in Palästina, die Schiffahrt als jüdischen Beruf usw. Er tritt für harmonisches Zusammenarbeiten mit der Mandatarmacht ein, übt aber Kritik an der unberechtigten Sperre der jüdischen Arbeitereinwanderung und erklärt jeden Versuch, Einrichtungen zu schaffen, die in Widerspruch stünden zu dem historischen nationalen Status, müsse man ein entschlossenes und energisches Rein entgegenrufen. Er erkennt aber dabei an, daß trotz allem die Mandatarmacht durch ihr wohlwollendes Verständnis zum Wachsen der Alijah beigetragen hat. Die zionistische Organisation müsse neu belebt, der Monistische Gedanke vertieft werden. Einen umfassenden USberblick über 25 Jahre jüdischer landwirtschaftlicher Kolonisation in Palästina böt dem Zionistenkongreß das in der Donnerstag-Vormittagsitzung erstattete Referat des Leiters der Palästinaexekutive Dr. ArthurRuppin. Der Redner gab eine Schilderung der einzelnen Entwicklungsphasen innerhalb dieses Vierteljahr- Hunderts. Am 21. August fand ferner eine Trauerfeier für die Toten der Bewegung statt und eine besondere Ehrung für Miß S z o l d, die tatkräftige Förderin der Jugendalijah und der jüdischen Jugendhilfe. An Berichten liegt dem Kongreß u. a. der Tätigkeitsbericht der Exekutive vor, der einen Ueberblick über die Zunahme der Einwanderung und die Fortschritte im Lande gibt und die entschiedene Oppositionsstellung der Jewish Agency gegenüber der geplanten Derfassungsreform in Palästina zum Ausdruck bringt. Ein besonderer Bericht der 90 Seiten stark und mit einer Bilderbeilage versehen ist, liegt über die Einwanderung nach Palästina aus Deutschland und das Schicksal dieser Einwanderer vor. Die Vermietung der freien piä$e in 6er JUten Si nagoge; ' T c Vcrmietupg der freien Plätze in beit Alten 3t)nagoge findet in Gemeinde^aus vom 16.—20. S«pt«ft»h vorher, am 3onnta«, 8. September und Sonn 10—12 ähr vormitt lgs werden die Borst selbst di: Vermiet«» g von Plätzen in der Asten und 3 teile viwne 'men, damit jedermann, a Gemeint emitalieder, welche an anderen Wochrnt« abkömmi ich find, sich seinen Platz in der Altes« 3 aussuche» und befichägen kann. Es ist zu erwart 9ieucinr chtung, die. |ur Bequemlichkeit des Ppbli in reichen Mäste G>brauch gemacht wird. U: glied auch ben Unbemittelten L— die C Platzes p» ermöglich in. finb die Preise der Pläi gesetzt. PS r erwarten, dast jeder, der die Absicht Feiertag m den Gott tsdienst zu besuchen, sich äu zeitig sk hert. Ti Gottesdiemte in der-Alten Synagoge b Tagen d Ä Rausck-tx >Schonoh.Festes um 7 Uhr. ist der Gottesdienst um 11.ZV Uhr beendet. H. Aronowfcz Herrei i-Moden nach MaB / Eigenes Stofflager Nll^olalsiraße 53, n. te\\ 554 98 Wanderbühne des Tteidjsverbandeg der Jüöifdjen Kulturbünde Der Reichsverband der Jüdischen Kulturbünden in Deutschland (Vorsitzender: Dr. Kurt Singer) »vird in Gcmeimchast Mit der Künstlerhilft: der Jüdischen Gemeinde Berlin (Leitung Dr. Hermann Schildberger) vom herbst an ein Ensemble von Schauspielern und Sängern zusammenstellen, das als Wanderbühne des Reichsverbandes die Kulturbünde im Reich bespielen soll. Künstler, die in den festen Ensembles Berlin und Köln bisher nicht 'untergebracht werden konnten, sollen die Möglichkeit Q. EISINGER DamejnschneidermeisterHFer<nMtr3iV2418 Kostüme / Mäntel / Complets innen. an beiden m zweiten Tage Byrtt gogenion$ett zu einer schauspielerischen und musikalischen Weiterbildung, sowie zum Austreten bei Gastspielen vor jüdischem Publikum im Reich erhalten. Gedacht ist dabei nicht an Menschen, die erst jetzt beginnen wollen, den Echauspielerberus zu ergreifen, sondern an den schauspielerischen und gesanglichen Nachwuchs, der bereits 1933 die Bühnenlaufbahn begonnen hatte, und an bewährte Kräfte, für die bisher kein Platz in den festen Cnsemblen geschaffen werden konnte. Bereits im Oktober werden voraussichtlich Gastspiele staitfinden können. Es ist zu hoffen, daß durch die Neugründung dieser Wanderbühne eine beträchtliche Anzahl von Menschen künstlerische Entfaltungsmüglichkeit und wirtschaftliche Stützung finden kann. In der Woche zwischen dem Neujahrsfeste »nd dem Versöh-^/ nungstag: findet i« der Neuen Synagag«, deren Instandfetzung v w den Feie tagen beendet sein wird, leite Synagogenkonzert statt. D« s Programm enthält Otsgelb «Positionen und Eborgesäige alter Meister (Bach, Paleftrina u. a.), sowie synagogale ‘ Gelänge und Dar bi itungen hervorragender Hesaügssolisten. - Erich Schass r wird Orgel fpiden, der Chor des! Iül ischen Musikvereins untcr Werner Sanders Leitung wird die Gsänge ausführen. Wegen der solistische«. Mitwirkung hervorragender Gesangskünstler, darunter her»nann S ch e y, schweben Verharchlun, en. Der Ertrag des Ko«*ert4 ist fir den h ilfsausschsst für jüdische Krank« bestimmt,! >er sich die Fürsorge für arm: Kranke unserer Gemeind« zur Ausgabe gemacht hat. j Rät ere Mitteilungen itz der nächsten AUsgab: des Gemeindeblattes »chm 15. September.. %h{ihfrwi# für die Mitte September erscheinende erbitten wir rechtzeitig, spätestens aber bis 12. September Verlag ‘„Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt“ Gartenstraße 19 / Fernsprecher 231 75