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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1934-10-31 · 16 (31.10.1934) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
11 (1934)
Issue
16 (31.10.1934)
Date
1934-10-31
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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V Nr. 16 .v 15 Vreslauet Jüdisches Gemeindeblatt , Samuel fiiftijet geftovben Am 15. Oktober starb in Berlin im 75. Lebensjahr« der Verleger Samuel Fischer, der Inhaber des S.-Fischer-Verlages in Berlin. ° Samuel Fischer stammte aus Lipto St. Miklos (Slowakei) und grün- . det« im Jahre 1886 in Berlin im kleinsten Umsange den Verlag S. Fischer. S. Fischer gab späier die Zeitschrift di« „Freie Bühne" heraus, aus der später die „Neue Rundschau" wurde und in der die damaligen „Jungen", Gerhart Hauptmann, Arno Holz, Johannes Schlaf. Konrad Tellmann, Richard Dehmel, Artur Schnitzler, ihren Kampf gegen die süßliche-fade gewordene Butzenscheiben-Lyrik der Biedermeierzeit ausfochten. Er wurde der Verleger von Gerhart Hauptmann und Thomas Mann, von Jacob Wassermann und Artur Schnitzler, von Hermann Hesse und Bernhard Kellermann, Beer Hossmann und Peter Altenberg, sowie der Uebersetzungen Henrik Ibsen und G. B. Shaw. An der Beerdigung Samuel Fischers nahm u. a. auch Gerhart Hauptmann teil. * Aus der eben in Betrieb genommenen Irak-Pipeline hat der Oelstrom am 14. Oktober den Endpunkt der Leitung in Haisa erreicht, wo er in die großen Tanks der Irak-Oil Company im Hafengebiet von Haifa geleitet wurhe. ★ In einem besonders festlichen Rahmen fand am 16. Oktober in Jerusalem di« Grundsteinlegung zu der Rothschild-Hadassah- Universitätsklinik aus dem Skopusberg, die mit Hilfe des Berbandes der jüdischen Aerzte Amerikas und der Zionistischen Frauenorganisation Hadassah errichtet wird, statt. Bei der Grundsteinlegung hielt u. a. der stellvertretende High Commissioner für Palästina, Chefsekretär John Hathorn Hall, eine Ansprache und gab bekannt, daß die Palästinaregierung demnächst einen Bauzuschuß; zu dem neuen Gesundheitszentrum bewilligen werde. * ■ * Der in Breslau weiten Kreisen bekannte Kapellmeister Hi ns Krieg, der sich seit vorigem Jahre in Holland befindet, hat ich auch dort schnell einen Namen gemacht. Während der Feiertage leitete er den Chor in Haag, und erhielt nachher vom Borstand einen Brief, in welchem ihm die Anerkennung über seine bei dieser Geleg mheit gezeigte» Leistungen ausgedrückt wurde. 'Bibliographie 6er jüdif(f)*fd)leßf<f)en Citeratur füt die Jaf>ce 1932 und 1933 (Jaijegang 6 und 7) Don Rabbiner B. Drilling, Breslau i OortfeßunQ au« Jlr. 14) j Boh,William: Jakob Gottstein zum Gedächtnis (100. Geburtstag d. in Lissa am 7. 11. 1832 gebor. Laryngologen). BRR v. 6. 11. 1 >32 (1. Beilage). Breger, Markus: Zur Handelsgcschichte d. Juden in Polen im 17. Jahrhundert m. besond. Berücksichtigung d. Judenschaft Postns. Berlin, R. Mah 1432, 46 S. — Darin betr. Handel mit Bedslau, <2. 20—21. Breslau (Statistik). — Klein, stat. Taschenbuch f. d. Stadt Brcssau, . 6. Jahrg. 1432; darin betr. Juden S. 16 u. 21. Breslau (Statistik). — Abwanderung d. Brest. Juden in RSTZ 6. j. 12. 12. 33; 330 1433, 44. Breslau. — Die Abiturienten v. Ostern >884 d. St. Matthias-Gi innasiums in Brest, nach 43 Jahren. (Als Manuskr. gedr. Br:si. 1432, 31 Seiten) darunter Moritz Lohn (L. 3), Hugo Schein (S. 4), Karl Kuhnert (S. 13). I Breslau, — Iüd. Turner in früherer Zeit in: Aus alter und neuer £cit, Rr. 8 Beil. z. IFB 1433, 3s. — Dabei Fotos v. Dr. Phil. Steuer (Organisator b. Bresl. Turnfestes 1843) und Moritz Löivenstamm (1. Sieger 1403 in Nürnberg). Breslau. — Die Ereignisse in Breslau in der Woche der nationalen Revolution 8ZO 1433, 11. Das endgültige Verzeichnis der jüb. Rechtsanwälte in Schlesien, die von dem Nichtarierparagraphen betroffen wurden, s. in NBZ v. 4. 6. 1433,-8. 6. 1433. -Breslau. — Zur Gesch. d. modernen hcbr. Unterrichts in Bresl. in JZO 1432, 44. ' Breslau. — Iüd. Museum in Breslau in: Aus alter und neuer Zeit, 1433, 12 Beil, zum IFB v. 21. 12. 1433 (mit Jllustr.). Bergt. LV 1433, 45 (I. Bei,.). Breslau. — Handbuch d. Lentraloerbandes jüd. Handwerker Deutscblands, Ortsgruppe Breslau, Breslau 1424, 48 S. — Enthält Adressen und Statuten. Brilling, Bernhard: Mähren und Erez Israel. Wie die mährische Iu-- dcnheit die Eeldsammlungen für Lrez Israel regelte, in ZEIT II, 237/236. — Darin betr. Breslau S. 233. Anm. 20. Brilling, Bernhard: Aufstieg und Abstieg des schief. Judentums, eine ' statist. Betrachtung 1600—1425, JZO 1432, 24. Brilling, Bernhard: Der erste Jude in Ostdeutschland, JZO 1432, 31. — (Der arabische Jude Ibrahim ibn Iakub' um 470.) Drilling, Bernhard: Bibliographie d. jüd. schles. Literatur f. d. Jahre 1430 u. 1431. 3 Jahre jüd. schles. .Bibliograpbi« (7427—1431). GBr 1432, 8 S. 86; 4, 48/44; 10, 115; 11, 128/24; 12, 140/41; * 1433 1,4. Brilling, Bernhard: Die ersten Dieliher Juden, in Iüd. Dolksblatt, Biclitz Slr. 40 v. 30. 4. 1432, S. 4. Brilling, Bernhard: Jüdische Mchgäste in Breslau im 17. Jahrhundert I (1685) in IFF 1431 H. 28 S. 413/14; II (Nov. 1646) a. a. O. 1432 H. 32 S. 506/04 H. 33 S. 5-17/524 (inst Orts- und Familicnnamenrcgistcr). Brilling, Bernhard: Ein jüdischer Petschicrstecher bewirbt sich. JZO 1432, 13; betr. jüd. P. in Schlesien, besonders Abraham Sallomon aus Zülz, 1752. Briiilng, Bernhard: Der Prager Schammes in Breslau, ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Prager Juden in: Hickls Jllustr. Jüd. Bolkskalender f. d. I. 5642 (1431/32) Brünn, jüd. Buch- und Kunstverlag S. 61/82 (zuerst erschienen in ZEIT; I S. 134/158). Brilling, Bernhard: Esrog-Beschaffung in alter Zeit. GDI Frankfurt- Main 1432, 2 S. 30/31: darin Notizen betr. Brest, aus d. Jahren 1643 u. 1701. . Brilling, Bernhard: Das Archiv d. Synagogengemeinde Breslay. EBr 1431, 1 S> 1/2; vergl. JZO 1432, 51. — Bericht über die Erwerbungen d. Jahres 1432. Brilling, Bernhard: Schlesien und Erez Israel, die frühesten Beziehungen d. schles. Juden zu Palästine JZO 1433, 30. Drilling, Bernhard: Die Bedeutung des jüd. Handels für den Fiskus _ im 17. Jahrhundert in: Schles. Geschichtsblätter (Bresl.) 1433— Nr. 2 S. 32/38. Teilweise abgcdruckt in JZO 1433, 16. (Fortsetzung folgt.) Geschäftliches (anher Verantwortung der Schriftleitung).? _ Zu den Bankfirmen, welche die vor einigen Zähren über Deutschland hinwcgbrausende Banfcnkrise gut odne fremde Hilfe überstehen konnten, gehört auch die Devisenbank „Bankhaus Arthur S. Wendrincr", Breslau 21. Der Inhaber, Herr Arthur We.ndirner, besucht seit mehr als 55 Jahren regelmäßig die Effektenbörse, und er ist wohl der einzige jüdische Bankick in Breslau, der aus eine so lange praktische Tätigkeit zurückblicken kann und sich die ihr entsprechende Erfahrung erworben hat. Herr. Wendringcr ist Mitglied des Breslauer Dank-Liquidations-Dereins und war . - s. Z. an verschiedenen Eonsortien beteiligt; seine stille Wohltätigkeit ist bekannt. w /Auf#** mmf 4*4 'toeflfäflU coie räumt Zwingerplatz 2 Calt HOnut Gartenstrage 40 Hotel Adlerboi Gartenstr. 79, unweit 8chweldi Telefon 30694 und 34680 Hoderne Zimmer, fließend. W Mäßige F . 8tr.' isser reise rranklsdie Weinstuben Früher, Harlng Messergasse 28 Der gemütliche Betrieb ~ - Sie essen gnt ■ Ai u. preiswert im Restaurant X x dar Lw»ilwn-Log«, AgnegstraBe 6^ - Tel. 648868. - Dato Alfs. 1. Sp.-Cm. - KttHtistA >ad la u°saiafai. Hohenzollernstrafk Konditorei, Cafi. 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