Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 11 (1934)
- Issue
- 12 (31.8.1934)
- Date
- 1934-08-31
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 B^es lauer Jüdisches Gemeindeblatt Nr. 12 3. Okit, aus- Äinderwerden Berlin- ^hren ist. efteUtcri Walk) Xcirfrtcr als 3itiitijdhu. 19—20 Uhr: ^Grundfragen der Naturwissenschaft. ' > IS. Sä. Sonnabend, IS—19 llbrs Palästiftakunbe (Edgar Freund). 19—20 Iltfe« Platon, eine Einführung in dl^ idealistische PbilosopHio (Edgar Frtund). Alle Kurse, auchdie für Sonnabend atigesetzten, finde« .. . meindcbans II, Scbtveidnitzer Stadtgraben 2p, statt. Eintri t in die Kurse ist noch statthaft. Anmeldungen im Büro des »Öcchaluz Sartenftraße 2?, IS—19 IlHr, außer Sonnabend. Schulungskursus der ZentralwoHlfüHrtsstelle Der Schulungstursus für Wohlfahrtspflege findet von »ober dis 3. November d. I. statt. Es besteht die Möglich ei wärkige Teilnehmer in den Räumen des Lehrganges fü, gärinejinitcn untcrzubringen. Meldungen von Teilnehmer« erbeien ay die Zentralwohlsahrtsstelle der deutschen Juden, Eharlvklenchurg 2, Äantstraße 158, woselbst Näheres' zu erf«. Nachstehend veröffentlichen wir den inzwischen fertigg Lehrplan: > Tillgemeincs : I. In ö|cnl uinsku nde. 1. Die geistigen Sirömungen im deatfchen Judentu««. (Otto -pirsch.) 2. Einführung in die jüdische Geschichte. (Ernst «imo«.) II. Grundlagen der jüdischen Z o z«a l a r b e i l. 1. Grundlagen, Aufbau und Probleme der Wohlfahrtspflege. (Friedrich Ollendorfi) 2. Grundlagen, Aufbau und Probleme der jüdischen ^Spzialpoli^ «ifj (Mar Kreutzbergor.) •5: «oziäle und sozialpsychologische Struktur des jüdischen Hilfsbedürftigen (Milieukunde). (Georg Lubinski.) 1. Fragen der Mittelbeschaffung. (Hildegard Böhme.) 5. Berufliche und ehrenamtliche Arbeit. (Paul Eppstei^.) IU. Jüdisches Bildungswesen. -\. Grundlagen, Aufbau und Probleme! der Erwachsenestbildung. (Paul Eppstein.)' r 2. Schulbildung. (Adolf Leschnitzer.) i Vesonöeres I W o h l f a h r t s p f'l ege.' i Jüdische S sörpkr-Ertüchtigung das ^ugenüsportfest -es Var Kochba, Sreslau, offen für alle dem Landesverband Schlesien Jüdischer Inge angehörenden Organisationen, gestaltete sich dank der große« qung der Habonim, der Werkleute, des Brilh Hanoar und bef Lerbände zu einem bemerkenswerten Erfolg des Veranstalte Abivilklung ging glatt vonstatten, doch wäre eine größere Plp keil nur von Vorteil gewesen. Bei Bewertung der Ergebnisse muß berücksichtigt we die Trainingsmöglichkciten für die Wettkämpfer bisher un, gewesen sind. Errvähnung verdienen Szupack (Jugend 100 Meter in 13,4 Sek. und 1000 Meter in 3,32 Min. lief. 9i siverem Training ist hier ein guter Mann für später zu Seine Aistung im Kugelstoßen, 10 Pfd. 8,70 Meter, ist eben gute Basis. Der Var Kochba-Nachwuchs hat durch Adolf Sieger über 1500 Meter in 5,14 und zweiter über 3000 hoffnungsvolles Talent der Oeffentlichkeit oorgestellt. F I a n i a k im 3000-Meter-Lauf ganz überzeugend. Im H y erreichte S. Ehrlich (Jugend A) 1,38 Meter, und H. ‘ (Jugend B) konnte ebenfalls mit 1,38 Meter als Sieger hei Walter.Beck (Jugend 6) wird fich bei den nächsten Treffe kaum mit feiner heutigen Leistung, 1,33'Meter als Zweiter, geben. Bej der weiblichen Jugend ist Gerda S a ch s, hi« in 11,3 'Sekunden lief, sehr vielversprechend. L Ve Fene 1. Wohlfahrtspflege. mit Berücksichtigung der Fragen des ExistenzminiMuists «Md der Haushaltsführung des Hilfsbedürfttgen. Kleingemeinden, i (Gertrud Blank.) Großgemeinden. '(Adelheid Levy.) 2. Iugendwohlfahrtl (Kurt Bondy.) Bovaussetzungem, (Hannvh Karminski.) Maßnahmen. (Bella Schlesüiger.) 3. Gesundheitsfürsorge einschl. Mholungsfürsorge. (Erich Selig, mann. Gustav Pugendrtich.) Gesetzliche Grundlagen ' der Gesundheitssürsorgc. (Walter Lustig.) 4. Anstallswesen, (ßrich Seligmcknn.) 5. Fürsorge für Nervös« und Geisteskranke. (Otto Juliusburger.) II. Auswanderu n g, w ä n d e r u n g. 1. Auswanderung. 2. Rückwanderung, Rückwanderung u n d Binnen (Mark iWischnitzer.) Binnenwanderung. (S. Rudel.) III. Wirtschaftshilfe. 1. Die Wirtschaftslage der deutschen Juden. (Eora Berliner.) 2. Wirtschafts- ,und Kredithilse. (Paul Eppstein.) 3. Arbeitsrecht. (Georg Flsitow.) 4. Arbeitsnachweise.! (Gertrud Prochownik.) 5. Berufsberatung, jBerufsausbildung. Berufsberatung. > (Lucie! Zobel.) Berufsausbildung. (Georg Lubinski.) 6. Selbsthilfe der freien Bmuf«. (Fritz Aron.) IV. Paläst ine im Rahisten der Sozialpolitik. 1. Zertisikatswonderung. (Alexander Adler.) 2. Berufliche Einordnung. (Walter Tempel.) 3. Jugend-Alijhh. (Mordechai Schattner.) V. Fürsorge recht undOrganisation der öffentlichen Wohlfahrtspflege (für Nichtwohlsahrtspfleger). (Fritz WittelshöfeH) >1. A u s l ä n d « r r e ch t. Aufenthalt, Ausweisung, Arbeitserlnubnis, öffentliche Unter ftützung. (Fritz Wsittelshöjer.) VII. Jüdische O r g a n i s ü t i o n s s o r m e u. (Eora Berliner.) pdoereine Beteilig eundeter rs. Die nmäßigr Sen, daß; ureichend 8). der ei intenrwarten. alls.eine a n g ter, eilt r siegte chfprung L« fser rhorgehen. n wohl ufrieden- 15 Meter Iu-ischer Schwimmverein Breslau e. v. Unserem Spoetwart, Scbwimmbruder Gerber gratulieren «vir zur Vermählung. Wir Hegrüßeis das junge Paar mit einem kräftigen „Gut Naß". j!! Unsere gesamte Arbeit im Eaufe des Jahres diente der Förderung der Leistungssteigerung. , Das Training läßt sich wie folgt gliedern: 1. Die Erwerbung der erforderlichen Technik; 2. Die Geiviniuing der Ausdauer; Z. Die Steigerung der Geschu'indigkcit; 4. dis richtige Anwendung der erlernte)« Techstik. Stil und Technik sind grundverschieden, doch könne»« sich trotzdem beide decken. Als Stil bezeichnet man das, lvas durch das Auge deutlich sichtbar ist. Technik ist alles das, lvas die Lchwimmgeschwindigkeit vorwärts bringt. Jeder Schwimmer findet seinen Stil von selbst, «r>tnn er vorschriftsmäßig schivimmcn gelernt bat. Die allererste Voraussetzung füp eine gute Technik ist die Atmung. Es komint iri'hen meisten Fällen^vox, daß gerade hier die wenigste Beachtung geschenkt wird, «vogeget» es dringende Notwendigkeit ist, die größte Aufmerksamkeit darauf zu! legen. Die Atmung «miß gleichmäßig und regelmäßig sein. Diese muß so angepaht sein, daß nian über Wasser ein- und unter Wasser ausatniet. Wer sich daran g.wöhnt, sofort mit dem Ausatmen zu beginnen, sobald Mund und Nase unter Wasser kommen und erst dann wieder den Kop itstzn'. die Atmungsivege über das Wasser brings, «venn der Luftbedarf einseht, «vird keinerlei Beschu>erden «nerken. nolel Adler bof Onrteostr. 79» unweit 8chweidn.8tr. T>iefo% 80694 und 34680 Moderne Zimmer, fließend. 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