Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 11 (1934)
- Issue
- 6 (30.5.1934)
- Date
- 1934-05-30
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt Nr. l» bewährt, auch uvifofin der (Shttcagciahrlbcit. einen CTtann, her alle eben ahcrrarberlich gcmmutcu Eigenschaften befifte". An, 12. cflul 1767 wurde stoischen ihm und den Ehebra-BorsteHern, an deren Lpifte d/r Jlabhincr |?raen!cfel genannt wird, in Breslau felgender AnstelluRgsvcrtrag geschlossen. Leine Kunst seilte hesenders armen .Kranken UMewaudr sein.! D<r Bertrag läuft een, I. TedetH 1767 drei 7>ahre. S'ie Haspitalkraukeii nutfj er! täglich zweimal he suche», ebense jeden andere» Tranen aus der Gemeind«, der eine eein MonatsvorsteHer unterviichnete Dtscheiiiigung bqsäst. Er stellte unentgeltlich alle Medikamente -zur Verfügung. Leist Hohrcbgebalt beträgt 500 Reichsjtaler paitmtmetanba lin halbiährigcni Träten pilichtungen vereidet. "75 m 1 lebertret ingsfalle ‘ Lpeziesdukaten fiskalische Lträfe an den König. Tlach drei Ttahren h e r l j e st er sein Lcheide» sind nicht bekannt. Hach miitwlichcr Tleberlieferustg trabitianell llylcrricbteter“ hätten die der iii iialle rframariert, seit 1753 in itellung als Jieipitalaru durchsetzen we len und den Abgang Kischs. verschuldet. 75 p <nch im L a l a in a N S p r e f f war der Lahn eines Prager Bizeral^iners, heiratete die Le EpHrai m Ms kann v'vbl hui seinen Beritt a| gab I7g7 ein Kisch würde auf seine Verzählt er, zweihundert Breslau. S'ie Grüitde für i einiger über diese Angelegenheit Verwandten Dr. Kareffs, Breslau praktizierte, desseir. Ancbweiter des Breslauer Dieters s e s K u h und arzket, 1776 „bei der Gemeinde". Das die Bedeutung habe», daß er innerhalb der Gemeinde sübre. I7g I gehörte eh zu den „Generalpripjlegierten", utaebten gegen die frühe Beerdigung ab, wurde 1SOO als „der Beter» i Kpreff zwar nicht durch literarische Arbeiten, aber destp mehr durch pra tische Tätigkeit und de» Auf der Tlneigeimüftigkeit ausgezeichnet" char »kteriiiert und narb 1^75. 75n einem an den Minister p p n in p r> in gerichtete» Lchreiben, i» welchem er über eine ihm drehende Heranziehung »i jüdischen Gemeindesteuern Beschwerde führte, sprach er sich dahin aus, es seien „gegeiichärtih nur blpst pplitische Gründe varhanden gewesen. weswegen ich gepötistt gewesen, mich meiner Ration gleich zti achkenr. Qb er Hierdurch in Gegensaft zu de» Ebebra-BprsleHern gerate» ist, ist Nicht bekannt. 75ede»fal>k ist er traft der Empfehlung des berühmten Verrates Tralles nicht zuin Hosvitalarzt gewählt warben. Lei» atneklicherer Tiebenduhter war Dr. 75 s a a k 75 e t e m i a 9 ■ 3ö a r b ü r g staus .? e r c n b » r g int H a l b e yst ä d t i f ch e n, „ein jüngerer kam« pramarietter fremder Arzt, der dem schau erprabten Kareff vorgewgen wurde". Er war ,1747 geboren und ist aennutlich eilt Lprast de» gleichnamigen berühmten vamilie, die in Amerika' und Enrapa nach >peure bliiht. Er widmete sich zuerst dein Ltudiuin-der jüdischen Iheilagie; ging aber später, einer Reigung falgend, zur Medizin über. Lcha» als Hallenser Ltudent galt er als „geistreicher und keimtnisppller Kommiletane". Als Arzt erfuhr er van fachmännischer Leite fplgende Beurteilung: THiesige <Breslauer> und auswärtige Aerzte gabeii ihm bei jeder Gelegenheit viele Beueife van Auszeichnung. Leine Tüchtigkeit als ausübeirder Arzt kstkunde» die älteren der hiesigen Fgchgenossen, ein Arzt van hellem Blick und ächter Methade, in dem Rufe der Hneigcnnüftigkeit, austerardentlich umsichtig und tätig, aber auch mit Geschäften überladen. Die Geburtshilfe übt er nicht aus." Er galt als „bedeutender Ehirurg". 1770 in Halle promoviert, kam er 577 t nach Breslau, gehörte 177p zu den „Lchuftgenössen" der Gemeinde und seit 1747 zu de» „Ltammnunieranten. Graf 45 a st m ernannte ihn zum Mitgliede des Lchulkollegiums", das die Milhelmsschukc einzurichten hatte. 75hn> hatte er seine 17S0 erschiene» „Medizinischen Betrachtungen" gewidmet. Leinem Lchwiegersahn Dr. Ahraham Iadig, der!IS02 zum Ehristentum übertrat, erwirkte er 1^05 h<i Jornm die Ernennung zum Adjunkten und zum präsumptiven Rgchfhlger. Bei der Ehebra bezog Marburg ein 75ahre»hpnarar van 200 Talern und batte auch biej armen Kranken austerhalb des Hospitals zu betreuen. Die Medikamente verabreichte er zwar seihst, sie wurden aber vozi der Ehebra bezahlt, i Leine Tätigkeit in jibrem Dienste wurde; immer umfangreicher, so dast 1777 ein zweiter Arzt ihm assistiert werden mußte. 1615 machte sich sein Slltei; und seine Kränklichkeit um so mehr bemerkbar, als der Typhus, eine Folge des Krieges, in Ltadt und Land zahlreiche Opfer heisthte. La wurde IS lg die Anstellung eines dritten Tlnstitutsarztes notwendig. 7Im II. März ISIS schied Marburg, aus dem Lebe». Als Wundarzt in Diensten der Bruderschaft stand ihm der^Ltahtwundarzt Homberg zur Leite, der „den besteir Ruf geflossen" hat. König Salomos Graben Eine der wichtigsten Quellen des Reichtums des Königs Lalanio wird jetzt durch die Entdeckung einer grostenMnzahl SUipfcrgruhen bekannt. Die Gruben liegen in Arraw-Diush, ein Qrk, der sich zwischen dein Lüdende des Taten iMsteres und der Akba-Bucht befindet^ Die irdesten Gefäße, die man bei Ausgrabungen gefunden hat, weisen stuf die Epache-Lalamas hin. T5n einer Entsernrjng von 50 Meilen südlich des Toten Meeres wurde eine Festung entdeckt, von i 'er aus jedenfalls die Eingänge zu den Kupfergruben bewacht wurden. Wahrscheinlich waren es die Edomitest, die zuerst 7das Rupfer gewannen. B cllcicbt hießen-fie Edoniiten — Olafe — , weil ' sie das rote Metall de» R< chbarvöiker» lieferten. Auch ein großer Platz, der durch zwei Meter dicke Wände gebildet wird, wurde festgestellt. Auf dem Platze sind Häuser-Rr inen. Dieser Platz wird als Lager der edomitischen Arbeiter gedient hc den, die zwangsweise für die Könige Tlsraels arbeiten mußte». Dies Hingebung dieses Platzes zeigt nach hrei andere Ltellen, wo Kupfer gehauen wurde. Es ist bekannt,fdast König Lalaina j über den Hafen Ezion Geher geherrscht hat, welcher sich in der Bucht von Akba befindet. Bon hier jverden seiize Lchjffe mit Kupfer bxladen nach anderen Ländern gefahren sein, um dafür! Produkte gus ihnen zurückzubringen. Diese Ausgrabungen haben auch Festungen von Edamiten blohgelegt. Es sind Lchutzivehre, die aus unbearbeiteten Lteinen Mauern bilden und auf denen Türme gebaut sind. Diese ^Festungen hatten jedenfalls die Aufgabe, die südliche Grenze der Edomiteti zu schützen. Rach . den gefundenen Gefäßen Jahrhundert vor Ehristus einer haben Kultur. stammen die Festungen aus dem i 11. und 0. Die Beschaffenheit der Gefäße zeugt von ■nd Weine und Liköre zu illerf Festlichkeiten dürfen nur von HERZBERG sein Denkatessenhaus am Friebeberg Kai^Wilfi.-Str. 127 E. Schubert Telefon Nr. 84878 säfritiiche Artikel Sür die leine Küche] Lieferung durch Bolen frei Haus •Saufe» getragene Herr - und Dainen-Gardervbe, Schuhe u. Wäsch«, sow. auch Bettfedern, zahle ^höchste Preise. — Puchs, Adalbertstr. *. Tel. 40465 tunj* JAm . WUNDER-BÖSTEN- HALTER WEG ENA“ D. R. P. u. Auä^P. Breslau, Cartenslr. 53-55 T*Ulont 35019 RGL- Manlel u. 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