Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 11 (1934)
- Issue
- 4 (4.1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/3970005-7569528-7569725--1920-3971791- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
18 Breslauer I ches G e m x i n d e b i qjt t Nr. 4 «fctbcn. Der Pensionspreis h iclb 771t. 25.—, monatlich. Es^ j cd. Anmeldungen sind inner chenslaufs. des SchulotÄngs-' i astswirtschaftlichen Ausbildung e le des Lehrgangs: 'Hcn^ral- S letlin-Charlottcnburg 2y«dnttuittbunb (Acichsgeschäftsstelle) und 5—10 Ertrancrinncn aufäenommer beträgt 771t. 50.— monatlich; Has Schul sind noch einige Plätze im etnlernat Beifügung eines selbstgeschriebenen L« zeugnisses und des Nachweises der und Betätigung an die Geschäftsstejl wohlfahrtsstelle der deutschen nuden, straße >58.oder an den Jüdischen Frgr ebenda zu richten. wirtfchastsför-erung Die schwierige Wirtschaftslage, irt der sich ein erheblicher Teil jüdischer Gewerbetreibender des ndet, 1ü» in zunehmender Anzahl Iliztebnehmungen entstehen, die fid zur JchevessenwaHrneHmung zuv^Berfügung stellen, ohne Gewähr fü' einwandfreie und sachkundige Geschäftsgebahtung zu bietPi und ohne iner wirksasien Kontrolle zu unwrstehen. ' Nm Einverständnis mit de n führenden Organisationen der Deutschen Zudestheit hat sich deshalb zuin Zweck dtr Beratung auf diesem Gebiete, und zür Forderung der wirtscb ifklichen lunteressen deutscher finden esNe Gesellschaft gebildet, deren Eintragung in das Handelsregister bereits beantragt ist.; / Bei rein prioatwirtschafslicher Grundlage ist der genieinnützrcze Lbgrakter dieses IlnterncHmenst das unt:r fachmännische Leitung gestellt wird, dadurch gewahrt, dag lallt Gesell chäftsvertrag keinerlei Bewinne verteilt roerden dürfen, etwaige Über chüsse vielmehr gemeitmützigen Zwecks:« zuzuführen sind. | I . i ' |SVn Aufsichtsrat bilden: bis' Borst tzestder i'xnrt TTlinistcrialrat a. D. Br. Otto Hirseb, geschäfrsfühaendes 7 orsiandsmitglied der Reichsvertretung der deutschen Juden;(ferner kie Herren Instizrat D^. Julius Brodmtz, Vorsitzender des Lentral-7 ereins deustscher Staatsbürger jüdischen Glaubens; Br. Leo Loewenstnn- Br. Siegfried TTlosed, Vorsitzender der Zionistischen Bereinigung füt Deutschland: Dir,/Heinrich Stahl, Vorsitzender des Dorstabdes der jüdischen Gemeinde ZU Berlin. ' iDenr-Dorstaud gehören ein die Herrcfi: Dir. Friedrich Bdrchardt. Generalsekretär des Zentralanbschusses der) deutschen Tuben ifür Hilfe und Aufbau, und Dr. Grnst Lckbniann, Hnpothekenbankdirektov.I iDas Gründungskapital in der Gesellschaft durch eine Anlahl von )_ Banwn zur Verfügung gestellt worden, die dem linternehmen beratend zur Peite stehen. j i . X - Breslauer €fynagojjen s Aus der „Geschichte der Juden in Dreslaik" ' ) , von Dr. H^ppner und B. Brilling./ * III. Sie Breslauer Iuden^chulen (Synagogen) vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 1. D i c l a n d s m a n n s ch a f t l i ch e n „Schule n". (Fortsetzung.) j Die K a l i s eh e r Schul ist heute längst vergessen; außer wenige», dürftigen Notizen im Stidtarchiv hat sich keine Erinnerung an sie erhallen. Dabei gehörte sie Mit zu den ältesten und größten i irer 7lrt — lcd5 wird ihre Besucherzahl aüf 150—200 Personen angegeben. Sie scheint schon in der ersten Hälfte des 13. TIahrhunderts eingegangen zu sein, was vielleicht mit den, Rückgang des Handels der stal scher Jude» zusammenhängt. Sie de fand sich in den „Hinterhäusern", einer Gasse am Earlsplatz, lieber ihre Einrichtung um 1&?5, die für all diese Schulen. typisch ist, sind wir unterrichtet. Eine Beschreibung aus diesem TiaHre erzählt uns: „Unter -den Hundbäusern den dem SeNkler>ist die Kalischer Schul oder Zusammenkunft, ist eine Stube, stehet mitten ein Tisch mit einenr Tebicht (Teppich, [ Decke) zugedeckt und oben ist umb und umb meistens aufgeschlagen mit Breten (Brettern), wo die Tiuden als der Schammes seine Lagerstatt hat. Dann stehet die'Almer (Almemor), sogenannte Altar (-- Aron Hakodescb), darinnen die zehen Geboth <— Thorarollen) mit dem silbernen Grjeffel (zum Zeigen). Sonsten ist nichts da."! Die gemeinsame „sie r o t o s ch i n e r, Litauer und wolhnnische" . Schulist im Jahr« Iv^O ist der Fechtschule (Karlstrahe)laut einem Zeugnis aus dem Jahre lf44 angelegt worden. Sckwn seit ihrer Entstehung waren also an dieser Schul die Irotoschiner, litauischen und wolhynischen (luden beteiligt. Sie hieß meist „Krotoschiner Schul" und wird Iso auch auf dein alten Thoraschild der Kritoschiner Schul aus d. 3. 175$ bezeichnet, das gegenwärtig der „Svnag, ge zum Tempel" gehört. Ihr Vorsteher war der Krotoschiner. Schammes, der zeitweilig in Personalunion auch litauischer Schammes"war. 771it der zunehmenden Entwicklung des Handels mit Litauen im 18. Jahrhundert vergrößerte sich auch diü Zasg 'der litauischen 3uden in Breslau, so daß sie einen eigenen litauischen (Scham»,es erhielten und 1771 eine eigene litauische Schul begrüzide» konnte»; aus der später die „Sklower Schul" (in der Goldenen Rad^gasse) hervorgegangen ist. - 1 | (Fortsetzung folgt.) 1 - < i^liv n« weil bei uns alle Stoffe [billig sind. Sehen Sie sich ünsere 8 Schaufenster an. pder nöch besser I— .kommen Sie zu uns. Wir werden Sie; überzeugen, daß $ie Stoffe bei uns gut und billig kaufen. Jiosterliti A Jfissner Breslaul fteusdiestr.1 Musterversand nach auswärts franko Za allen kenkassen und ipaiversirherungen zugelassen. O hr« j*-£, Nasan-, Halsarzt i Friedrich-Wilhelm-Sir. 61 11-lü, 4 — 7 / D E R I N A M E HUT¬ ROSENTHAL' VERBÜRGT NEUE SC*(,WEIDNITZERSTRASSE 5a PREISlwURDIGKEIT, GÜTE UNP ELEGANZ M /' :! Gaifz billig r ■ Wüsche gewaschen Pfund 25 Pf., schrankfertig, handgebüoelt. ADholung und j.l. Lieferung frei Haus. Naßwasche 15 Pfg. Waritdr, Augüstastr. 128 Tel. 33946 l*e für Ddmen und Herren mwnmiiimHuiimmnuitmii Staall. empfieh rin; sich bestens »bdiowski Schwerinstr.46; Blinks iitiiuiiiiiatiiifuMfffniiiriiitiitii Elektrische Anlagen Steigeu. Verbindungsleitung, auf Teilzahlung Fritz Eichwald Fernspr« 584 73 Nikolaistraße 7 fe stets' Pirjn- TqipiikML Irfil, Silbenfegnstäide, UlMdL Tirkische Tjdier Anti^ahäk^tUsdlt. Henstadt SatratorphUx )/4 dTelefon 571 2>. SUssmunn InQ. |Sa7o Prager / PeüscQestr. 60/61 Mittwoch.l den 2. Mai .1934, 20 Uhr 5 KONZEPT in der Neuen Synagoge i zu Gunsten des indischen Wohlfahrtsamtes > Ausführende :| Herta Uadunann (Äit) Jasdia Bernstein (Cello) Erich Sthälfer (Orgel) .Der Jüdische Kammerchor — Das Jüdische Kammerorchester Dirigent: Werner Sander Aua dam Programm: Hä nd a I, der 100. Psalrrj für Chor und Orchester. Boccherini, Konzert B-Dur für Cello und Orchester. Mozart, OmDra felice, Solokantate furj 1 Altstimme und Orchester. .Mozart, Orgelfantasie f-moll / Altitalieaische Arien / Cello-Soli u. a. Eintrittskarten tu 2.50, i.—, 1.50, 1— [ 0.50 Mk. ab Montag, dan 23. April, im Gemeindeüüro, WallstraOe 9 von 9—1 Uhr und 3—6 Uhr (jauQer Sonnabend) und In der Bü c h e rd i el,e , Kaiser-Wi Ihel oi-Straße 21. OptikerQfaai Der bewährte Fach m a für passende Augengläser iz"“'“!" Albredttstr.4 ’,de j^iwrtiiifiiBiemmuiHuuÄmitfliiiiiiMiiMiistiuiii 3™ne" “• preiswert Fernruf 214 32 -/<