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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1932-08-01 · 8 (8.1932) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
9 (1932)
Issue
8 (8.1932)
Date
1932-08-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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94 1 B I e»lauer Jüdische» (Bemeinbeblaff Nr. 8 Ober 2000 jüdische Handwerker sind dem „Zentnrtrcrband Jüdischer Handwerker Dentsciilands“ angeschlossen. Kollegen and Frennde der Hand* werkersacfae mekM Euch noch heute in Unserer Qeschiftsstelle Richard Kempe, Qartenstr. 82. :: Tel. 54716. JS*k^ Mitteilungen -es Reichsbun-l t. v. Ortsgruppe Br i jüö. Zrvntsolöaten m €. v. rontkamcradcn zum Einsgab,: es ist. diesen haltzeit im Büro: Sckwcid- I. Wir danken hierdurch alle», die uns bei junfctm Schleppdienst sin Kranke und Körperbehinderte tatkräftig unterstützt haben. SS ist uns dadurch gelungen, insgesamt über .Dt) Stimmberechtigte zur Wahlurne zu bringen, hiervon allein i.D Kranke mittels seragbahre. II. Die nationalsozialistische Agitation zingtz dast sie sich heute wieder ihres alten wirkungsvollen Echlagwortes ^jüdische Trüctcbcrgerei im Kriege" bedient. Ter N. j. F. fordert alle tritt in unser» Bund aus, desien vornehmste Ar losen Borwurf zu cntkrästcn. — Ausnahme jeder niher Stadtgraben 28 (10l bis 4 Uhr).! III. Ankere erste Monatsversammlung »ach den Sommersericn findet im Oktober statt. Näheres wird an dieser Stelle in der September- Nummer bekannt gegeben. IV. AIS neue Kameraden begrüßen >vir: SaloAblcr, Antonienslraße 19 21, Wilhelm M o s ch k e w i tz. Westendstraße 54. V. Kamerad mit Fübr erschein sucht Stellung als Chauffeur, auch aushilfsweise. Auskunst im Büro. 1 VI. Ta wir öfters nach Schwerkriegsbeschädigten gefragt werden, für welche Stellungen zu haben sind, bitten wir alle schwcrkricgsbeschädigten Kameeraden, sich im Büro unter Angabe deS Prozentsatzes schriftlich zu melden. Fir in MitniihU ilrriiut lir Slriftlritni hi» Irriitsirtiu H Buchbesprechungen H. Kurtzig: „An der Grenze". Kulturgeschichtliche Erzählung. Verlag <8. Engel, Leipzig. 1931. (180 S.) Ein wirklich interessantes Buch bietet uns der aus seinen Schilde-! rungen des Posener Lebens bekannte Schviftstcller und Herausgeber der „Posener Heimatblätter", Heinr. Kurtzig. „An der Grenze", der polnischrussischen, schildert er uns das Leben und Treiben des Teiles der polni»! schtN Judenheit, der unter preußischer Herrschaft seinen besonderen Weg ging. Noch nicht genug sind uns die Ghetti dieser Städte der Grenzmark, i diese „ostischen Menschen" im 19. Jahrhundert, wie der Verfasser fiel' nennt, geschildert worden. Zwischen Deutschen und Polen, zwischen' preußischer Ordnung und der damaligen Unordnung in Russisch-Polen lebten damals die Juden, und die Intellektuellen, die diesen Zustand als Druck empfanden, flohen über die Grenze. Einen solchen Menschen und ein solch kleines Städtchen mit seiner Judengasse läßt der Verfasser vor uns erstehen: die Schilderung des Gemeindelebens ist der Wirklichkeit abgetauscht, und die Sitzung, in der dem Beamten eine Erhöhung des kärglichen Gehaltes abgeschlagen wird, ist sehr realistisch dargestellt. Man muß dem Verfasser dafür danken, daß er uns ein getreues Bild «! von jeiner jener Gemeinden gegeben hat, die heute zumeist nicht mehr, existieren. Jedem Posener Kinde, ja einem jeden, der sich einen Einblick!- in die Kulturgeschichte der Juden im 19. Jahrhundert verschaffen will,, sei hie Lektüre dieses Buches wärmstens empfohlen. D. G. Josef Maria Frank: „Volk im Fieber". Sieben-Stäbe-Verlgg. Perlin. Ms ich zum Jahresbeginn in der C.-V.-Zeitung das Tagebuch des Jakob Rosenbaum aus dem Roman „Volk im Fieber" las, mar ich vom Siegfried Gadiel Möbeltransport 1 «wischen beliebigen Orten Wohnnngslanstb Bpedltleeee aller Art Freiburger siraße 40 Fordern Ble nnrerbiadBchen Koetenanaehlas miiiiilNiimiiNiiminiimimiiiiiiiiiiiiniiiii Telefon ( II12 m Nur Sdieftnlgorjfrafiü'21 mmm Telefon 4SC12 SHUIIIMISIIIIIUIIIIIIIimilllHHIIIIIinillllMI Der gute, rituelle Mittagsüsc/t ' SCHARFF-SALINGER KiilstraSe 16 .» Telefon 77422 4 Ginge im Abonnement 90 Pfg. Menagen außer Haus Billige gewissenhafte Ausbildung-in allen'Zweigen der Hauswirtschaft, rituelle Küdie, ff. Bäckerei. Anmeldungen; baldigst et beten. Offenarbeiten Inur reelle Arbeit Eduard Isaac Fnsdridutr.21 Wohng. HoHsstr.66 -Telefon 27506 iHimmiiimiiiiim Beachten Sie bitte bei Ihren Einkäufen unsereInserenten 111111...... Kioaerlägerei R. Treetler ■reeOe« I. Bättneretr. 22 Tel. 5 78 SO Vertilgt e&mtllch. Ungeziefer restlos. 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