Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- 1 (1.1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Btolaaer Jüdische» ©emeln&eblaff Nr. 1 23. November Bekanntmachung. Die Gemeindekürperschafttzn haben am 10. Dezember 1931 den folgenden Umlagebetchluß betr. Zuschlag zur Vermögenssteuer gefaßt: 1. Für das zweite Halbjahr des Kultussteuerjahre > 1931/32, als» für die Zeit vom 1. Oktober 1931 bis 31. März 1932, wird ein Zuschlag von 30?5, also für das Halbjahr von V:%, zu der Reichsvermögenssteuer für 1930 als Synagogenbeitra z 1931/32 erhoben. 2. Die Bestimmungen des Artikels I § 1 der Pre iß. Novelle zu den evangelischen und katholischen Kirchensteuerges tzen vom 3. Mai 1929 i Preuß. Ges. 3. 35 bis 44) finden entspre, hende Anwendung, insbesondere die Anrechnung dieser Zuschläge auf den Zuschlag. .-von 14% zur ReichseinkommeNsteuer für das mibe Jahr, fo daß nur der für diesen Zeitraum höhere der beben Zuschläge erhoben wird. 3. Die Vermögen bis zu 30 000 Mark bleiben i on dem zu 1 genannten Zuschlag frei. . 4. Sind Vermögenssteuervorauszahlungen inder eit vom 1. Oktober 1931 bis 31. März 1932 vom Finanzamt we;en Verminderung des Vermögen« gestundet, so wird der in Ziff r 1 genannte Zuschlag zur Vermögenssteuer nur von den nicht g stundeten Vorauszahlungen berechnet. 5. Der .zu 1 genannte Zuschlag wird in zwei R iten erhoben, von denen die eine binnen zwei Wochen nach 0 mpfang der Veranlagung, die andere mit der Vorauszahlung a jf die Vermögenssteuer am 15. 2. 1932 fällig ist. Der Herr Regierungspräsident in Breslai hat diesen Beschluß durch Verfügung vom 21. Dezember 1931 — 48. 106 F. 2 : — genehmigt. Dies Yiachen wir mit dem Bemerken bekannt, daß diei jenigen Gemeindemitglieder, die hiernach steuerpflichtig werden, 1 einen besonderen Beranlagungsbescheid erhalten. Breslau, im Januar 1932. Der Vorstand'der Synago^en-Gemeinde. Nachruf Am 7. Dezember 1931 entschlief nach langem, schwerem Leiden der langjährige Aufseher an der Neuen Synagoge, Herr Wilhelm Walft im 65. Lebensjahre. Wir werden ihn im ehrenvollen Andenken behalten. Der Vorstand der SynagogenGemeinde. Bekanntmachung. Der Gemeindevertreter Herr Jacob G o l d ft e i n hat sein Amt niedergelegt. Gemäß 8 12 der Geineindesatzung fabe ich an seiner Stelle Herrn MoritzGrünbergals ständigen Gemeindevertreter einberufen. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung. P e i s e r , Justizrat. , Vormünderfinnen) und Pflegerfinnen) für die uns unterstellten Jugendlichen und Schützlinge werden dringend gebraucht. .! Baldige Meldung erbitten wir an unser Büro, Wallstr. 7,1. Jüdisches Wohlfahrtsamt. Nach langjähriger Ausbildung am Westend-Kranlcenhaus .Berlin (Prof. Dr. Meyer, Pmf. Dr. Umber) und an der Universitäts-Kinderklinik Breslau {Professor Dr. Stolte) habe ich mich als radMrztln I Kinderkrankheiten niedergelassen; ich führe die Praxis des verstorbenen Herrn Dr. Franz Steinitz fort und halteinseinen Räumen Höf<ttOnstr. S7 von 11—12 und von 3—5 Uhr und nach Verabredung Sprechstunde. Dr. Annemarie Köhler- Laband ICTMt. 19492, auBeihalb der Sprechstunde 39076 Zugefctsserf zu den Ersatzkassen (kfm. freie, Relchsb.- Btr.-Kr. usw.) Zurlickg ekelirl Dr. M. Falk Kinderarzt, Gartenatr. 24 Sprechstunden: Montag bis Freitag! Sonntag / sonst nach Verabredung 9-ir-4 nafViA Auf. 30. wirtschaftlich. Jedoch mittel- WalllvHos, mochte sich'Rlücklich verheiraten, auch nach answftrtsr Witwer mit Kind nicht «us- Kcschloaacn. Offerten unter E. 9t. 9 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Für die bngjihrige ,. Wirtschafterin.' meines verstorbenen Vaters, durchaus ehrlich und zuverlässig, erstklassige Köchin (koscher), suche ich passende Stellung. Rechtsanwalt Dr. Stern Naustadt Ob«rmcM«sien ... Und nicht vergessen! Sonnabend, d. 30. Jan. bis einschl. 6. Februar nventur- Ausverkauf Billiger und gut! Dreskau. nur c)unngerpfa& 1 , m j ' edMfM Sie unsere neues!« Preisliste Habe mich als Homöopathischer Arzt nach langjähriger klinischer Ausbildung, Innere'Abteilung des Stadt. Krankenhauses Dresden (Chefarzt Prof. Arnsberger), Stadt. Krankenhaus Pirna (Chefarzt Obermedizinalrat von Hopfgarten), zuletzt als erster Assistent Stadt. Krankenhaus Gleiwitz innere Abtlg. (Chefarzt Dr. Patrzek) und Absolvierung der Berliner Hochschule für Homöopathie, in Breslau, Sdiwbldnitzer StraBe 43a, Ecke Hummerei, Apotheke, niedergelassen. j Dr. med. L. Gerö Sprechstunden 10.2, 5-7 Uhr Tel. S4SS1 Röntgeninstitut für innere Krankheiten, . axx, Diathermie, Höhensonne Student | de*- z. Zt außerstande ist, ec ine Studien weiter zu führen, wünscht Arl»cit gleich welcher Art: Sekret., Nachh., ltedakt., Bibliothek, Schrcilmrb. u. ahnt. Offerte unt. M. L. 18, Th. Sdiatzky fl. G., Breslau 5. ' I Daafe-GaMätte TauentzienplUtz Kratzer Vreisabbau! Gtamm-Kafferollen 0.75 Billige Abend - Spezialitäten Gi ‘Tttanfirt Wochentags Mk. 1.25 Jsl» *r|(cllU9 Sonntags Mk. 1.50 in bekannt vorzüglicher Qualität äoksnnes Maas Zentralheizungen Broslau 10 — Waldenburg I. Schics. Aktiengesellschaft Hirsch berg i. R. — Oberlängen hielau i. Schfes.