Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 12 (12.1931)
- Date
- 1931-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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JZi B((»lan< c Jüdische» Gemeladebialk Nr. 12 den verschiedenen interkonfessionellen Organisationen un i Verbänden ihres Ortes die allgemeine Winterhilfe organisieren. lieber die geistigen Ausgaben des Provinzialoerbandes sprach Frau Martha M e n e r sl e i n. Neben der Stärkung des Alt uismus, der Sorge für den andern', der unserer Hilfe bedarf, dürfe dir Egoismus nicht übersetzen werden. Wer unbeschadet an Geist und Seile durch den' zermürbenden Kamps des Alltags gehen wolle, müsse an der Vervollkommnung seiner Persönlichkeit arbeiten. Dem im Bund; zusammen- . geschlossenen Frauen werden gemeinsame Aussprache urd Vortragsabende empfohlen' Eine Vorschlagsliste mit Rednerinnen bereits in Besitz der angeschlossenen Vereine. Im vergangenen A inter haben Paula Ollendorfs, Dr. Else Meidner und Dr. Alice Oppenh iimer in den Städten Reihe. Milirsch, Brieg, Gleiwig. Beuthen, Hindenburg, Oels, Ramslau und Waldenburg gesprochen. Dr. Ellen Littmann veranstaltete in den Städten Reihe. Ramslau und Waldenburg Arbeitsg nneinschaften . über den Propheii-mus, die großes Interesse fanden/ Dei Prooinzialverbaud halte außerdem im Februar d. I. eine Arbeitsge neinschaft in Breslau mit dem Thema „Die Aufgaben der Frau in dei Gemeinde". Die Referentin glaubt, daß die Erfolge des vorigen Wintirs uns auch dieses Jahr Gutes für unsere geistige Arbeit erhoffen lassen Am Abend Halle der Provinzialoerband gemeinsam mit der Ortsgruppe Breslau des- I. F. B. zu einer Versammlung eingell iden, bei der ' Frau Paula Olle » dorss. Frau Margarete Wachsmar n und Frau Dr. Lilli B e r g - P l a l a u zu den Leipziger Tagungen des Bundes deutscher Frauenvcrcim> und des Jüdischen Frauenbundes ß rachen Frau Paula OUendorlf gab als Hauptreferentin des Abends in kurzen Zügen ein anschauliches Bild von den Gedankengäng >n und Problemen, um die cs in Leipzig ging, und von den Ergebnisset, die in einzelnen Entschließungen zusämmengefaßt wurden. Die Korreferentin, Frau Margarete Wachsmann, erzählte von den Abendoer mstaltungen, in deren Mittelpunkt eine Versammlung stand, die der Jüdi che Frauenbund einberufe» hatte, damit jüdische find christliche Frauen, und zwar die führenden in der Frauenbewegung,^gemeinsam über die Bekämpfung des Antisemitismus zu Rate gingen/ \ Pt. Alice Oppenheimer.! 3« hr. Heim des Jüdischen Frauenbundes in wyk auf Gemeinden und Organisationen sind im Augenblick Lage, Mittel sür alle kurbedürftigen Binder aufzubringen, auch hassen muß. daß die dringendsten Fälle berücksichtigt wei Eine Stützung unseres Hilfsfonds. aus dem Kurbeihilfen gew für die Kiizher, die unbedingt einen Aufenthalt gebrauchen, nicht der volle, kaum unsere- Spesen deckende Kurpreis gez i kann, in dringend nötig. Wir bitten daher alle Kindersre > Hilfsfonds durch Spenden zu fördern. Das Heim liegt am geschützten Südstrand. Es untei durch nichts von einem guten Privalheim, sowohl im Bau, inneren Einrichtung. Es hat Zentralheizung, Warmwassei eine genügende Anzahl von Tagesräumen, eine heizbare, gesc eine osfene Liegehalle. Höhensonne und alle sonstigen sanft richtungen. einen große» Garten mit Rasrnslächen zum S icht in der. wenn man iden können, ihrt werden und für die hlt werden nde, diesen! scheidet sich wie in der Versorgung, chlossene und ären Emst elen. Das Heim ist pflegerisch und pädagogisch durch eine ^Oberin und eine aut ausgebildete Beamtinnenschaft aufs beste betreut. Die Kinder unterstehen der Aufsicht eines erprobten und interessierte» Arztes, der unser Heim schon mehrere Jahre versorgt. Anmeldungen für die nächsten Wipterkurperiodcn werden an das Büro des Jüdischen Frauenbundes, Berlin R 2-1. Monbijouplah 10, Ausgang IV, erbeten. Spenden für den Hilfsfonds sind auf Pastschdckkonlo Berlin Nr. 1041 96 zu überweisen, werden aber auch von den Ortsgruppen des I. F. B. und den örtlichen jüdischen Frauenvcreinen gern entgegengenommen und weitergeleitet. An die Handwerkerjugend! Jeder im Handwerk tätige jüdische Lehrling und Gehilfe gehört in seine Standesvertretung, in den Zentralvcrband jüdischer Handwerker Deutschlands. Der Zentralverband Jüdischer Handwerker hat es sich zur Pflicht gemacht, dem schwer um seine Existenz ringenden Handwerker durch Berufsberatung, wie auch Arbeitsbeschaffung, beizustehen und über die schweren wirtschaftlichen Zeiten hinwegzuhelfen. Der Zentralverband jüdischer Handwerker umfaßt den gesamten jüdischen Handwerkerstand Deutschlands, den selbständigen Meister, den Gesellen und den Lehrling. Der Ortsgruppe Breslau ist eine besondere Gehilfen- und Lchrlingsgruppe angeschlossen, die den Belangen des Junqhandwerkcrs dient. In dielen Gruppen trifft der Gehilfe und der Lehrling .mit seinen jüdischen Kollegen .zusammen: ein ständiger reger Gedankenaustausch über jüdische pnd Fachfraqen findet statt, und neben beruflich interessierenden Fragen wird die Geselligkeit gepflegt. Hier betätigen wir uns gemeinschaftlich in Spiel und Sport und finden so den notwendigen Ausgleich, um gestärkt an Körper un^..Geist den Kamps ums tägliche Brot von neuem aufnehmen zu kön'en. Jeden Dienstag und Mittwoch tagen die Gesellen- und Lehrlingsgruppen im Pavillon des Jüdischen Jugendheims. Echweidnilzcr Stadtgraben 28. Das Israelitische Erholungsheim Ivolfrotshausen Im Isarlal bei München, eine Gründung des- Jüdischen Frauenbundes München, bietet zu kurzem oder ganzjährigem Erholungsaufenthalt durch seine luftigen Schlafzimmer, Zentralheizung. Warmwasser, Bad. reichliche Rebenräume mit Radio, Telephon Rr. 18, Terrassen. Lieaehalle. parkartigen Garten, schöne, freie, gesunde Lage, Berqnähe. alle 'Annehmlichkeiten. Da.;» reichliche, gute, strena rituelle Verpflegung unter Leitung einer vielseitigen Hausdame. Im Winter Gelegenheit tum -kii'pork, im Sommer Schwimmbad. Mäßige Preise, Für .'> Mahlzeiten von 4—<> Mark. Prospekt durch Frau Earola Reu. München. Höhenjollernplaiz I. I. velh-hamidrasch-verein E. v. Die Lernabendc unter Leitung von Herrn Rabbiner Temer finden jeden Abend von SS bis in1-; Uhr tauher Freitag und Sonnabend» im Lokal, Gartenstrahe -18. part. l'AIl Glogauer Si,»agogc>. statt. Hausglocke vorhanden. &kkkiSch&]Jfu$-, Jtmjus. 8flfft.au I Mffit \lMA*r | OhbuerSte 51/11 Julius Barfke ViktoriastraBe 1lo Fernsprecher 35383 empfiehlt für die Fcsttaj« seine Qualiläls-Zlgarren' sämtliche Zigaretten - Marken Bodcga*Weine zu Original preisen GrflnthoP Schirme von Mk. 4.50 an Schöne Festgeschenke! Tei«fon 59180 Ga rteiistra 0e 48 (gegenüber Liebich) Reparaturen nur fachmännisch oE ins fih9& J$a$y 6d ä&VwßEo**-. gcjciüfcr der ScMesiscftm KeitunA H. 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