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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-12-01 · 12 (12.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
12 (12.1931)
Date
1931-12-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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I Nr. 12 Breslauer jüdisches we m e i n d e b I a I f 175 n Jtaa -ein veremsleben. U Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen Schlesiens, Breslau II. Schweidnilzer Stadtgraben 78. iclcpbPn: 268 63. Postscheckkonto: 263 01). Jüdische Arbeitgeber! Notieren Sie die Telephonnummer 26863, damit Sie bei Personalbedars jeglicher 'Art, auch zur Aushilfe bei den bevorstehenden Inventurausverkäufen, stets Personal s, wie Aushilfskräfte ansordern können. Die Erwerbslosigkeit innerhalb u isercr Gemeinde nimmt immer größeren Umfang an, während die Unteiibringuiigsmöglichkeiten gerade für jüdische Arbeitnehmer immer mehr ztirückgehcii, Deswegen sind alle jiidischen Arbeitgeber verpflichtet, bei Pcrsonalcinstellungen und Personalwechsel stets auch jüdische Arbe t n e h m e r in Konkurrenz treten zu lassen, C*n diesem Not:dinier sind wir auch besonders darauf angewiesen, Aushilfsarbeiten i,, Haushalt und Geschäft, wie Teppichkiopsen, Kohlenlragcn etc, ai^ die große Zahl der Arbeitsuchenden zu vermitteln. Wir bitten desu egen, auch für solche Arbeiten Arbeitskräfte möglichst rechtzeitig bei uns zu verlangen. Nüchterne zuverlässige gelernte und ungelernte Arbester säst aus allen Berufs,weigen sind bei uns gemeldet, so das, wir in der Lage sind, für fast jede offene Stelle und jede Arbeit geeignete Kräste ,ur Bcrsügung zu stellen. Unsere S ch r e i b st u b e fertigt Schreibarbeiten, Bcrviclsältigungen etc,;u ortsüblichen Preise» stinellstens und bestens an, Weißnähen könne» weibliche 'Arbeitslose in einem von dem Indischen Wohlfahrtsamt eingerichteten Kursus erlernen, Meldungen in unserer Sprechstunde, Teilnehmer an einem ui entgeltlichen sechsniänatlichem Kursus fiir Erwerbslose «englischer Sprack unterricht» wollen sich schriftlich an Frau Marto -tcin, Breslau!», ttockstraße 11, wenden, Borkenntnisie nicht erforderlich, - ' Unser üindcrmiltagslisch im Jüdischen Juftendheiini ist i» vollstem Gancze. Nach der reichlichen, fchmackhaften Mittasismahlzeit macht ein Teil der Binder Schulardeiten. die anderen vereinen sich zu einer Spielstui^de unter Leitung von! Mitgliedern einiger Jugendbünde, Wir haben unsere Arbeit dadurch erweitert, daß an drei Tagen der Wocheerwerbslose junge Mädchen eine Mahlzeit erhalten. Allen unseren Freunden und Helfern sagen wir auch im Namen der Kinder von Herzen Dank. i- Fortsetzung der Spendenliste: Sachs & Schiedewitz, {?r. E. Widawer, Fr. Lotte Friedmann, Fr. Dr. Miodowski, Herr Moritz Cohn, Fr. Ernestine Zöllner, Fr. Henrirtte Gomperz, Dienstagskränzchen der Lessingloge, Fr. Wisch, Herr Fleischhauer, Fr, Hedwig Markus, Fr, Prof. Guttmann (Dienstagskränzchen), Ungenannt, Fr,, Lilli Liegnzr. Herr Dr. Paul Schottländer, Herzberg & Co,, Fr, sKäthe Landsberger, E m m i) >aul Schottlander, Herzverg tc Co,, ^r, jKathe Landsberg Kinderfürsorge des Jüdischen Frauenbundes, B o g e l st e i n, H e d w i g Leipziger, B o na C o h n. Der provinzialverband des Jüdischen Jrauenbupdes für Nieder- - und Oberfchlesien hielt anschließend an die Generalversammlung der, Ortsgruppe Breslau am Sonntag, den l. November, in den Rijumcn des Beate-Guttmann- Heims seine Hauptversammlung ab,, Fast sämtliche angeschlossenen Ortsgruppen und Vereine der Provinz hatten Delegierte ,u der Versammlung entsendet. Infolgedessen war es möglich, eincn. geschlossenen und umfassenden Eindruck von den Ausgaben zu. erhalten, die unseren jüdischen Frauen in der Provinz Schlesien gestellt sind. Die Damen halten Gelegenheit, über die Tätigkeit ihres Vereins im "Berichtsjahre 1030 31 zu referieren, Pläne für die Winterarbeit zu unterbreiten, Ratschläge zu erteilen oder Anregungen zu erhalten. Im Mittelpunkts des Nachmittags stand ein Referat von Grete G old sch m idck, Sozialbeamtin beim städtischen Wohlfahrtsamt Breslau, über „Wirtfchastssragen der Gegenwart". Die Ausführungen Frl. Goldschmidts, die vdn gründlicher Sachkenntnis und klarer Beurteilung der Situation zeugten, erregten dos, größte Interesse aller Anwesenden, zumal sie von einem gesunden Opti-' 1 mismus getragen waren und Anregungen zur U.eberwindung der gegenwärtigen Notzeit enthielten. Die Wohlfahrtspflege, die in den letzten 15 Jahren eine großartige Entwicklung genommen hat, muß unter allen Umständen gehalten werden, wenn auch die zur Verfügung stehenden Geldmittel heute einen weiteren Ausbau der Fürsorgearbeit nicht ermöglichen. Die Wohlfahrt kann der Wirtschaft keine Heilung bringen, sie kann nur die von der Krise hart Betroffenen unterstützen, Es ist zweckmäßig, in erster Linie Kinder. Jugendliche und Erwerbslose vor inaterieller Not und seelischer Verwahrlosung zu schützen. Jedoch erschein! Ueberbetreuung, die oftmals die einfachsten pädagogischen Grundsätze übergehtj nicht angebracht. An das Referat schloß sich eine große 'Aussprache an. Es war erfreulich, zu erfahren, daß die meisten uns ängeschlossenen Frauenoereine gemeinsam und im besten Einvernehmen mit -ülllllllllllillllllllllllllllllllllll leimte fette, reinschmeckende Ware in allen Größen, ferner Schleien Aale - Hechte Lachs - Zander so^e an« Sorten bluffrische Seefische Prachtvolle fette geräucherte .Oderaale Allerfeinste Olsardinen und Felhmaijinaden in größter Auswahl. Bestejiungen rechtzeitig erbeten 1 Georg Hantke i Fluß- und Seefischhandlung ,, Neue Tsschenstr. 25a, Kaiser-Wilhelm-Str 60 Das Qfadtfofc- (sesck&HJC HCÜfa VOM BIELSCHOWSKY nikolaistb. BRESLAU ECKE H6RRENSTR Vreslaue«! Luxus-Fuhrwese« vormals C. HEYMANN Breslau 1, Klosterstraße 97 Telefon 58747 Gegr. 1730- Größtes Unternehmen am Platze Elegantes krrlfch-Fuhrwerk für alle Gelegenheiten Vornehme Privat Äatos Beste und zuverlässigste Bedienung - Prima Referenzen Das Kind schrsit. man •» irock«* und pudara s» mit SiLVANA Wund* und Klndarpudar. Grofia Straudoa# 70 PI, Bautal 40 Pfg. 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