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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-11-01 · 11 (11.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
11 (11.1931)
Date
1931-11-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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i Breslauer Jüdisches Gemeinöeblatl Amtliches Blatt der Gynagogengemetnde zu Breslau Lchrtftleltung: Derwaltungsblrektor Or. Nechnlß, Breslau, Wallstraße 9 I Druck und Anzelgen-Annahme: Druckerei Th. Schätzt MtengeteNschaft, Verlag: Büro der Sgnagogestgemelnde, Breslau. Wallstr.9 / Lel.2lüll/12 I Breslau 3, Neue Graupenstraße Nr. 7 / Fernsprecher 244« u. 244Sy 3!ntflg(nWtW: Sk 6 9 »ft. mumitR-Silli Dkr ftcrcn 3taum 16 Offli — 3M laufmftcn Aufträgen Rabatt. inuinnnuiHiiiinii<iuiMinriit»iiiiiMiinriirntnttitiiiiiiHiitHiiiniMiniiiummntimra)tiiiuttiriiimiiiiini<iiHttN<niikiiHimuiM«inuiDtniuiiuuiiiiiiiiuiiHHiiMmiiiiiiJuiHi4iiruiiitmiMHniiHiui(iitiititmitHaautninuHi iniininn 90t die unter dem Namen de« DersasterS erscheinenden Artikel und die Dereinsnochrtchien Odern eh men wir nur die preffegefeßliche DerontwoNung s. Sadrg. November 1931 Nr. 11 Aufruf zur Winterhilfe! A« Breslaus Bürger Di« Arbeitsgemeinschaft ..Breslauer volkshilfe" ist gegründet, wie es von den Behörden und Wohlfahrtsverbänden in Reich und Provinz angeregt worden ist. Die Breslauer Wohlfahrtsverbände. Frauenvereine und die derufenen Vertreter der Erwerbslosen und Notleidenden haben sich zusammengeschlossen, um in engster Verbindung mit dem Städtischen Wohlfahrtsamt die Winterhilfe zu organisieren. ' wir wollen helfen. Gröher als wo anders ist die Rot in Breslau. Ein Drittel aller Einwohner unserer Stadt ist auf öffentliche Hilfe angewiesen. Die Kassen von Stadt und Gemeinde aber sind erschöpft. Der Augenblick des Eintretens Aller fürAlle i ft g e k o m m e n. Wer noch in Arbeit und Brot steht, wer noch Einkommen und verdienst hat. muh für die mit einstehen, die sich allein nicht helfen können. Volksgenossen, denkt an den Winter! Die Wenschenpflicht ruft Euch! Die ..Breslauer volkshilfe" wird dafür sorgen, dah alle gespendeten.Wittel dem Zweck, für den sie gedacht find, zufliehen: zusätzliche Hilfe für die Rotleidenden, da Staat und Gemeinde nicht mehr ausreichend helfen können. Gebt, so viel Ihr geben könnt! Gib der „Breslauer Volkshilfe", Bankkonto: Kommunalbank für Nstderschlesten, Konto Nr. 5250. Zahlungen nehmen außerdem unter dem Stichwort „Breslauer Volkshilfe" entgegen: , Arbeiterwohlfahrt: Bankkonto Nr. 617. Bank der Arbeiter. Angestellten und Beamten, A.-G., Breslau; Postscheckkonto Breslau Nr. 4850. Caritasverband: Bankkonto: Caritassekretariat, Bank heimann; Postscheckkonto: Katholischer Caritasverband Breslau Nr. 11 113. j 'Evangel. Zentralstelle: Pankkontp Nr. 4153, Giroabteilung der Städtischen Sparkasse; Postscheckkonto Breslau Nr. 9381. Jüdisches Wohlfahrtsamt: Postscheckkonto Breslau Nr. 8635. Vaterländischer Frauenverein vom Rot^n Kreuz: Bankkonto Nr. 4057 (BreslauiStadt) beim Schlesischen Bankverein;. Postscheckkonto Bres/au Nr. 13 973, und alle Sparkassen, Girokassen, Kommunalbanken und deren Nebenstellen, sowie sämtliche Banken und ihre Depositenkasten. Wer schnell gibt, gibt doppelt. „B r e s l!a u e r D o l k s h i l f e." Altmann. A. Demandt, Lange, Marg. Lüdemann. Paula Ollendorff. Dorothee Schreiber. An «nfere Gemeiuöemilglieöer! Die Rot dieses winters wird groh fein. Unser Ruf geht daher an alle, die helfen wollen und helfen können, an jeden, der noch etwas entbehren kann: Spendet für die „Breslauer .volkshilfe"! Roch nie hat die Opferwilligkeit unserer Gemeinde- Mitglieder versagt. Wir hoffen daher, dah dein obenstehenden Aufruf willig Folge geleistet wird, wir sind zur Annahme von Spenden berechtigt und bitten, diese auf das Postscheckkonto Rr. 8635 des Jüdischen Wohlfahrtsamtes unter der Bezeichnung „Breslauer volkshilfe" einzuzahlen. Quittung über den Eingang erfolgt öffentlich unter Rennung des Spenders. Reben der allgemeinen schweren wirtschaftlichen Rot. für deren Erleichterung die Einrichtungen der Breslauer volkshilfe sorgen wollen, besteht eine schwere Rot für die besonderen Aufgaben der jüdischen Gemeinschaft, für welche die bisher üblichen laufenden Sammlungen nach wie vor fortgesetzt werden. Jeder wohlsahrtsverband. auch das. Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde, muh seine eigenen Organisationen für den Winter versorgen. Die Wittel der Gemeinde reichen nicht aus. um die entstehenden Lasten zu tragen. Darum werden für Erhaltmrg und Fortführung der bestehenden Wohlfahrtseinrichtungen unserer Gemeinschaft Gaben dringend erbeten; über diese wird im Jüdischen Gemeindeblatt quittiert werden. Wir bitten um freundliche Spenden auf das Postscheckkonto des Jüdischen Wohlfahrtsamtes Rr. 8635 unter dem Stichwort „Für den Jüdischen Rotstand". Jüdisches Wohlfahrtsamt. San.-Rat Dr. Bach. DaulaOllendorff. * r ... * Zln unsere Gemeindemitglieüer! Die Unterzeichneten Verbände hoben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam neben den Geldsammlungen durch eine Bekleidungss a m in l u n g helfend einzugreisen. '< Die gesammelten Gegenstände werden nur aus Bewikligungsscheine des Jüdischen Wohlfahrtsamtes durch ehrenamtliche Hilfskräfte k o e n 10 8 ausgegeben werden. . " _ Die Verbände erhoffen, daß alles Entbehrliche der guten sache nußbar gemacht wird, und damit den Bedrängten bie_f>ilfe (jeleiftel werden kann, die in dieser schweren Zeit ein Gebot der Stunde ist. Spenden sind beim Jüdischen Wohlfahrtsamt, Wallstraße 7 (Tel. .742 09) oder beim Büro der Peah, Striegauer Straße 2 (Tel. 26147) freundlichst anzumelden, sie werden durch die .„Peah" mit Ausweisen abgeholt. ■ , Jüdisches Wohlfahrtsamt. Jüdischer Frauenbund. Peah, Jüdisches Brockenhaus. Jüdische Arbeiterpartei. 1 Diesem Aufrufe schließen sich an: Verband der Breslauer Logen II. 0. B. B. Gesellschaft Eintracht. Gemiluß Chessed. Gesellschaft ' der Brüder. II. Brüdergesellschafl. III. Brüdergesellschaft. Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten. Ortsausschuß der Jüdischen Jugendverbände. 91462695804

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