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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-10-01 · 10 (10.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
10 (10.1931)
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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I t Amtliches Blatt der Synagogengemeinde zu Breslau Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt SchNfNtttung: DerwalttmgSvtreNor 0r. Nechni-, Breslau, Wallstratze 9 I Druck und Anzelgen-Annahme: Druckerei Th. Schätzt» AMengefellschaft. Drrlog^Bllro der S^nagogengemeinde. Breslau. WaNstr.S/Tel. «611/12 I Breslau 3, Neue Sraupenstrahe Nr. 7 / Fernsprecher 244SS u. 24469 7 ' atnidflcnlntMi LI« g«fk. ntimmrtn-Aril« et«T ftcrcn Ttaum 10 vlSi — B«l Iaaf«n0«n A«Nr0a«a 2v»o«. •HiiiiMMijniiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiMiuiiinitiiiiiiiitiiuiiu mniiMiiiiiiiiiiiiiimiiiiiMiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiimiiuiimimiimimiiimiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiimtiiiiiuiimimmuiii'irmnmmiimiiiiiiiiimiiiiiMiiiiiiiiiiiiMiiHa Fllr PI« unter dem Namen des DerfaffrrS erscheinenden Artikel und die DereinSnachrtchten Übernehmen wir nur die preflegesetzllche Derantwortung S. Lahrg._Oktober 1931_ air. 10 Aufruf zur Winterhilfe r An Vresilauü Vurger Die Arbeitsgemeinschaft „Breslauer Volkshilfe' ist gegründet, wie es von den Behörden und Wohlfahrtsverbänden in Reich und Provinz angeregt worden ist. Die Breslauer Wohlfahrtsverbände. Frauenvereine und die berufenen Vertreter der Erwerbslosen und Rotleidenden haben sich zusammengeschlossen, um in engster Verbindung mit dem Städtischen Wohlfahrtsamt die Winterhilfe zu organisieren. Wir wollen helfen. Größer als wo anders ist die Rot in Breslau. Lin Drittel aller Einwohner unserer Stadt ist auf öffentliche Hilfe angewiesen. Die Kassen von Stadt und Gemeinde aber sind erschöpft. Der Augenblick des Eintretens Aller fürAllei st gekommen. Wer noch in Arbeit und Brot steht, wer noch Einkommen und verdienst hat. muß für die mit einstehen, die sich allein nicht helfen können. Volksgenossen, denkt an den Winter! Die Wenschenpflicht ruft Euch! Die „Breslauer Volkshilfewird dafür sorgen, daß alle gespendeten Mittel dem Zweck, für den sie gedacht sind, zufließen: zusätzliche Hilfe für die Rotleidenden, da Staat und Gemeinde nicht mehr ausreichend helfen können. Gebt, so viel Ihr geben könnt! Gib der „Breslauer Volks Hilfe", Bankkonto: Kommunalbank für Niederschlesien, Konto Nr. 5250. Zahlungen nehmen außerdem unter dem Stichwort „Breslauer Dolkshilfe" entgegen:! Arbeiterwohlfahrt: Bankkonto Nr. 617, Bank der Arbeiter, Angestellten und Beamten, A.-G., Breslau; Postscheckkonto Breslau Nr. 4850. Caritasverband: Bankkonto: Caritassekretariat, Bank heimann; Postscheckkonto: Katholischer, Caritasverband Breslau Nr. 11113. Coangel. Zentralstelle: Bankkonto Nr. 4153, Giroabteilung der o Städtischen Sparkasse; Postscheckkonto Breslau Nr. 9381. Jüdisches Wohlfahrtsamt: Postscheckkonto Breslau Nr. 8635. Däterländischer Frauenverein votn Roten Kreuz: Bankkonto Mr.- 4057 (Breslau-Stadt) beim Schlesischen Bankverein: Postscheckkonto Breslau Nr. 13 973, und alle Sparkassen, Girokassen, Kommunalbanken und deren Nebenstellen, sowie sämtliche Banken und ihre Depositen fassen. j wer schnell gibt, gibt doppelt. „Breslauer B o l k s h i l f e." Altmann, A. Demandt, Lange, Marg. Lüdemann, Paula Ollendorff, Dorothee Schreiber. An unsere Gemem-emilgtie-er! Die Rot dieses Winters wird groß sein. Unser Ruf geht daher an alle, die helfen wollen und helfen können, an jeden, der noch etwas entbehren kann: Spendet für die „Breslauer volkshilfe"! Roch nie hat die Opferwilligkeit unserer Gemeindemitglieder versagt, wir hoffen daher, daß dem obenstehenden Aufruf willig Folge geleistet wird, wir sind zur Annahme von Spenden berechtigt und bitten, diese auf das Postscheckkonto Rr. 8635 des Jüdischen Wohlfahrtsamtes unter der Bezeichnung „Breslauer volkshilfe" einzuzahlen. Quittung über den Eingang erfolgt öffentlich unter Rennung des Spenders. - Reben der allgemeinen schweren wirtschaftlichen Rot. für deren Erleichterung die Einrichtungen der Breslauer Volkshilfe sorgen wollen, besteht eine schwere Rot für die besonderen Ausgaben der jüdischen Gemeinschaft, für welche die bisher üblichen laufenden Sammlungen nach wie vor fortgesetzt werden. Jeder Wohlfahrtsverband, auch das Wohlfahrtsamt Der Jüdischen Gemeinde, muß seine eigenen Organisationen für den Winter versorgen. Die Mittel der Gemeinde reichen nicht aus, um die entstehenden Lasten zu tragen. Darum werden für Erhaltung und Fortführung der bestehenden Wohtfahrtseinrichtungen unserer Gemeinschaft Gaben dringend erbeten; über diese wird im Jüdischen Gemeindeblatt quittiert werden. Wir bitten um freundliche Spenden auf das Postscheckkonto des Jüdischen Wohlfahrtsamtes Rr. 8635 unter dem Stichwort „Für den Jüdischen Rotstand". Jüdisches Wohlfahrtsamt. San.-Rat Dr. B a ch. Paula Ollendorff., * * : * Der Jüdische Frauenbund bittet seine Mitglieder, sich unverzüglich für die Arbeit der Breslauer Volkshilfe hauptsächlich für Büro, Sammlungen, Speisungen usw. zur Verfügung zu stellen. Schrfftliche Meldungen an Frau Professor Guttmann, Freiburger Straße 11,. erbeten. Telephon Nr. 517 38. 2680934

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