Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 5 (5.1931)
- Date
- 1931-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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L —r Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt Nr. 5 Vibliothek -er Spnagogen-Gemein-e! Neuanschaffungen im März und April 1931. > lohen, Herm.: Ein Bekenntnis in der Judenfrage. Berlin 1880. 3608, 17 Leutfchlaeiider, Leo: Goethe und das Alte Testament. Frankf.u. M. 1923. 7695 khrenburg, Jlja: Visum der Zeit. Leipzig 1929. 7693 )epemias, Alfred: Der Schleier von Sumer bis heute. Leipzig 1931. 3610, 72 Meyer, Ed.: Geschichte des Altertums. 2. Bd., 2. Abt.: Der Orient vom 12. Jahrhundert bis zur Milte des 8.' Jahrhunderts. Stuttgart 1931. ' 5594, 2, 2 vhommlen, Th.: Auch ein Wort über unser Judentum. Berlin 1880. -3610, 69. Aösenzweig, Franz: Eine Gedenksckrift. Franks, ch M. 1930. 3610, 70 Septuaginta, Teil 10: Psalmi cum odis., Hrsgb. von A. Rahlfs. Göttingen 1931. Ihomas, Adr.: Die Katrin wird Soldat. Ein Ryinan aus Elsäß-Loth- ' ringen. Berlin 1931. 7694 mtltdie Beronntmodinngeii (er flggooogengeinefnfr Sitzung der Gemeindevertretung der Synagogen-Gemeinde Mittwoch, den 20. Mai 1931, 18y2 Uhr pünktlich. Sitzungssaal, Wallstraße 9,11. Tagesordnung: l 1. Mitteilungen. j 2. Beratung des Haushaltsplanes 1931 32. -3. Annahme Zeines Grabpflegelegates.! 4. Annahme eines Grabpflegelegates. 5. Anlegung Mittelreihe, Lochestraße, j 6. Derwaltungsbericht. Geheime Sitzung. 3 Vorlagen. i» Der Vorsitzende der Gemeindevertretung. P e i f e r, JuKizrat! Bekanntmachung.! Unserer Aufforderung vom 15. Juli ^925 im Gemeindeblatt 1925 Nr. 8, die verrosteten und zerbrochenen Grabgitter auf Friedhof Lohestraße instandzusetzen odfr zu entfernen, hat .leider nur geringen Erfolg gehabt. j Wir fordern daher nochmals die Verfügungsberechtigten auf, bis 1. Juni 1931 alle Grabgitter auf Friedhof Lohestraße instandzusetzen oder zu entfernen, die eiste Gefahr für das Leben der Friedhofsbesucher oder für fremdes Eigentum bilden oder den Verkehr behindern. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist wird die Friedhofsverwaltung die fraglichen Grabgitter beseitigen. Irgendwelche Ansprüche der Verfügungsberechtigten find nach diesem Zeitpunkt erloschen. , Breslau, den 22. Dezember 1930. Der Vorstand der Synagogengemeinde. Goldfeld.! Blumenverkauf auf unserem Friedhof Cosel. « Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Derkaufsständen vor unserem Friedhof geben wir bekannt, daß der Vlumenoerkauf aus ustferer Friedhofsgärtnenei sich im Verwaltungsgebäude des Friedhofes befindet. Wir verkaufen dort zu billigen Preisen selbstgezd'gene Blumen und Pflanzen bester Güte, die Gewähr für gutes Fortkommen auf den Gräbern bieten. Wer seinen Bedarf bei uns deckt, nützt der Gemeinde und schafft Arbeit für jüdische Erwerbslose. ] Der Vorstand der Synagogengemeinde. Unsere Rechtsschuhstelle hält ihre Sprechstunde jeden Mittwoch um liy2 Uhr im Zimmer 11 des Wohlfahrtsamtes, Wallstraße 7, ab. Jüd'. Wohlfahrtsamt, ' Dle Dienstgeschäfte des Dajan hat am 1. Mai 1931 als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Rabb. Dr. Cohn Herr Rabb. Wassermann aus Darmstadt übernommen. Herr Rabb. Wassermann wohnt bis auf weiteres Gartenstraße 10, bei Silberberg. Sprechstunden (für Schalaus) wie bisher werktäglich 11 bis 12 Uhr im Lokal der Machsike Thora, Wallstraße 5. Spenden-Liste. Don nachstehend genannten Herren und Damen bzw. Firmen sind Spenden eingegangen: Biberfeld, Philipp, Ablösung Jubiläum der Firma Leuchtag.10 RM. R.-A. Dr. Elbogen ....... 7 ... 20 - Dr. Lewinsky.10 Leiser. Th.. . 12 - Mautner, Apotheker . . 50 Sander, Martha.10 Silberstein, Cäcilie 15 - Ungenannt. "20 Ungenannt. 50 Ungenannt ..2 - Neue Kleidungsstücke: Fischer. Allen Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Durch die Gewährung von Spenden seitens unserer Gemeindemitglieder werden wir in die Lage versetzt, der außerordentlich großen Not in unserer Gemeinde, insbesondere der des verarmten Mittelstandes, in größerem Umfang zu steuern, außerdem auch der Hausbettelei, mit der jetzt wieder ein arger Miß-I brauch getrieben wird, einigermaßen Einhalt zu tun. Der Vorstand der Synagogengemeinde. Jüd. Wohlfahrtsamt. Sprechstunden der Herren Rabbiner. Gemeinde-Rabbiner Dr. D 0 g e l st e i n, Am Anger 8, Fernspr Nr. 577 88; Sonntag bis Donnerstag 9y2—10y2 Uhr. Gemeinde-Rabbiner Dr. H 0 f f m a n n , Wallstraße 9, Fernspr. Nr. 53819; Montag. Mittwoch 10—11 Uhr, Sonntage Dienstag, Donnerstag, Freitag 8y2—9y2 Uhr. Rabbiner Dr. Sänger, Schweidn. Stadtgraben 8, Fernspr Nr. 294 81; 9—10 Uhr (außer Montag und Donnerstag) Rabbiner Dr. S i m 0 n f 0 h n, Gutenbergftraße 13, Fernspr .Nr. 352 30; 10—11 Uhr (außer Sonnabend u. Sonntag) Rabbiner Wassermann (für Schalaus), werktäglich 11—12 Uhr im Lokal d. Machsike Thora, Wallstraße 5.; Sprechzeiten bzw. Wohnungen der Herren Kantoren. Oberkantor B 0 rin , Kaiser-Wilhelm-Straße 135," Fernspr. Nr. 368 25; nach vorheriger telephonischer Anmeldung (außer Freitag und Sonnabend). Oberkantor Weiß, Wallstraße 9, Fernspr. Nr. 214 49; 12—J5 Uhr (außer Freitag und Sonnabend). Kantor Wartenberger, Schweidnitzer Stadtgraben 8l Fernspr. Nr. 278 88; Sprechstunden 8—10 und 14 biu 15 Uhr. Kantor Topper, Wallstraße 5, Fernspr. Nr. 262 93; nachm. 16—18 Uhr. Hilfskantor Ehrlich (Alte Synagoge), Wallstraße 35. Fernspr. Nr. 589 88; 8—9 und 15—17 Uhr. Oberaufseher Schüftan (Neue Synagoge), Götzenstraße 19, Fernspr. Nr. 377 14; 8—9 und 15—17 Uhr. Sprechzeiten im Jüd. Wohlfahrtsamt. Wallstraße 7, I. Fernspr. Nr. 542 69. Für das Publikum: Werktags (außer Mittwoch und Sonntag) von 10—13 Uhr. Leiter des Amtes: Bürodirektor Glaser, Werktags (außer Mittwoch und Sonntag) von 10—13 Uhr. Kinder- und Jugendpflegerin: Werktags (außer Mittwoch und Sonntag) von 10—13 Uhr. '