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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-04-01 · 4 (4.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
4 (4.1931)
Date
1931-04-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 4 Breslauer Tüvlfches Gemeindeblakt 55 Die unter unserer Aufsicht stehenden Fleischereien von Heinrich Grün peter, Goldeneradegasse 15, Heinrich Sach^ Nachf.,! Goldeneradegasse 14, Adolf Schrimmer, Höfchenstraße 22,m haben auf unsere Ver-nlafsung am ‘ Dien stad, den und bei entsprechendem Absatz! billige Fleischverkaufstflge (90 Vfg. eingeführt.!! ' Breslau, denj13. Apr l 1931. Der Vorstand der Synagcgengemeinde. 14. April d. I. an jedem folgenden Dienstag für 1 Pfund mit Knochen) Von Spend^n-Lifte. nachstehend! gfnann N ei eingegangen: en Herren und Damen bzw Firmen find Spende Appel, Max, Oels Handelsvertreter Ahreüftein voll einigen Firmen als Ablösung anläßlich-des Geschäftsjubiläums der Firma R. G. Leuchtag Berlinger.. Goldschmidt, Grete, aus dem Dienstag-Lesekränzchen Hamel, Karl, Trachersberg . Jonas, Bruno, Ablösung Gra Kcltonsky, Emanuel Kühnberg^ Felix . Fa. Leuchtag von ein ulation 5 RM. 65 5 10 5 12 30 50 gen Graltulanten — Ablösung Jubiläumsgratulchion . |. . . . . . . 160 10 5 25 30 100 30 20 20 100 10 3. 5 5 Lachs, Betty Popielarz, Bruno, uifd Frau Steinitz, Else, Frau Justizrat H. L Ä. Markt. Ablös! Jubilächn Fa. R. G. Leuchtag Leß, Georg, Stadtrat j. . Tischler. Rudolf, Dr. med. Weiß, Jda Jubiläum Fa. R. G. Leuchtag Wisch, Eduard, Ablös Ungenannt . . Ungenannt . '. Ungenannt . . Ungenannt . . Ungenannt . . Allen Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Durch die Gcwöhruug von Spendon seitens unserer Gemeindemitglicder werden wir in die Lage versetzt, der außerordentlich großen Not in unserer Gemeinde, insbesondere der des verarmten Mittelstandes, in größerem Umfang zu steuern, außerdem auch der Hauslstttelei, nüt der jetzt wieder ein arger Mißbrauch getrieben wird, einigermaßen Einhalt zu tun. Der Dofstand der Synagcgengemeinde.!! Jüd. Wohlfahrtsamt. Bekanntmachung. Aus der 22. September Sie 19 ismund Mamelok-Stiftung sollen am 1, der Wiederkehr des Todestages des Stifters, Zinsen an bedürftige Mitglieder der Familie des Stifters, des am 22t September 1910 zu Breslau verstorbenen Rentiers SicgismuNd lSinfon) Mamelok, verteilt werden. Meldungen bis 1. Juli an dps Jüdische Äööhlfahr:samt, Breslau, 'Wallstraße 7 (yeössnek: e, Antonien st raße: nachmittags 15—16 Uhr ab 1. Oktober, e, Garten ft raße (Markthalle): e, Ritterplatz: .i) Gejliigel-Schlächthal vormittags 8—lljl Uhr und I>) Gefliigel-Schlgchthall vormittags 8— lj Uhr. 'c) Geflügel-Schlsichthall . Donnerstag vormittags 9-4-12 Uhr 1) Badeanstalt, Wallstraße!>: » Sonntag bis Donnerstag täglich 18—21 Uhr; Freitag 18—20 Uhr; Sonnabend geschlossen. Das Taumeln von Geschirr,etc. findet nur noch Montag bis Donners tag von 12—13 >Uhr mittags statt. .-»Bibliothek u nid Lesehalle. Anger 8. Erdgeschoß: Sonnlag 9)4—1ÖJ4 Uhr; Montag und Mittwoch 18—21 Uhr; Dienstag und Donnerstag 18—21 Uhr; nur Lesehalle Sonnabend 11—13 Uhr. k) Gemeindearchiv, Wall st raße 7, Hof links: Montag bis Donnerstag 16)4—18 Uhr. " Geffentliche vekanntmachung ' Kirchensteuer- und Synagogenbeitrag 1931. i Ausschnitt-aus der Brest. Zeitung vom 8. 4. 31.) I. Vorbehaltlich der Genehmigung der Aufsichtsbehörden wird für das itirchensteuerjahr 1931 (1. 4. 31 bi» 31. 3. 32) vom Parochialverband evangelischer Kerchengemeinden in Breslau ein Zuschlag von.11 Prozent vom Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Breslau und Umgegend ein Zuschlag von. . . . ..... 1214 Prozent von der Synagogengemeinde in Breslau ein Zuschlag von.. 14 — Prozent 0er Reichseinkommensteuer 1930 als Kirchensteuer (evangelisch, katholisch) bzw. Synagogenbeitrag erhoben. Der Zuschlag wird berechnet: a) bei Pflichtigen, die zur Reichseinkommensteuer veranlagt werden, von der im Einkommensteuerbescheid festgesetzten Einkommensteuer für das Kalenderjahr 1930 oder für diejenigen vom Kalenderjahre abweichenden Steuerabschnitte, die im Kalenderjahr 1930 geendet haben,!>) bei Lohn» und Gehaltsempfängern, soweit die aus den Arbeitslohn entfallende Einkommensteuer nicht veranlagt wird, von. den Lohnsteuerbeträgen im Kalenderjahr 1930.. Liegt im Zeitpunkt der kirchlichen Veranlagung eines Steuerpflichtigen das Ergebnis seiner Einkommensteuer.veranlagung ausnahmsweise noch nicht vor oder konnten bi» zu diesem Zeitpunkt seine Lohnsteuerbeträge nicht festgestellt werden, so wird.der Kirchensteuer ein durch Schätzung ermittelter Maßstabsatz oder der des Vorjahres zugrunde gelegt. lieber die veranlagte - Kirchen» oder Kultusstcuer erhalten die Steuerpflichtigen Steuerbescheide, in denen die Höhe der Steuerschuld, die Zahlungstermine und die zuständige Kasse angegeben sind. „ Die Steuerpflichtigen werden aufgefordert, für die erste Hälfte des Rechnungsjahres 1931 bis ztzm Erhalt des Kirchensteuerbescheides Abschlagszahlungen auf die Kirchensteuer in Form von Züschlägen zu de» auf die Reichseinkommensteuer zu leistenden Vorauszahlungeo — nach Maßgabe des oben bekanntgegebrnen Hundertsatzes — zu entrichten. Diese Abschlagszahlungen werden später aus die festgesetzte Kirchensteuer verrechnet. II. Einsprüche sowie Anträge auf Stundung. Ermäßigung oder Erlaß sind unter genauer Angabe der Steuernummer oder der Nummer des. Kirchensteuersollbuches an die zuständigen Religionsoerbände zu richten, nämlich: 1. wegen evangelischer Kirchensteuer an den Parochialverband evangelischer Kircbengemeinden. Höfchenstraße kil, Hths. 1, Sprechzeit: werttäglich 9—12 Uhr, 2. wegen katholischer Kirchensteuer an den Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Breslau und Umgegend, Zicgclgasie 1/3, Sprechzeit: werktäglich 17—19)4 Uhr; ~~ 3. wegen des Synagogenbeitrags an den Vorstand der Synagogengemeinde, Wallstraße 9, Sprechzeit: täglich (außer Sonnabend) 9—13 Uhr. Breslau, den 7. April 1931. _ Die Finanzämter Lreslau-AUtte. Süd, Itord und Land. alter Art werden am zweckmäBiifie'- durch eine Anzeige im Bratlauer Jüdischen Gemeindeblatt bekanntgegeben. Auf die e Anzeige° gewahren wir 33'/,V, Sonderrabatt u. sind daher außerordentlich billig. So kostet beispielsweise rachstehend aufgezeichnetesTeld (25 mm hoch, 65 mm breit) nur RAf. 5.50 Textvorlagen werden bis 10. eines Monas erbeten. Ber Verlag des Breslauer Jüdischen Gemeindeblattes BRESLAU V, Neue Graupenstraße 7

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