Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 3 (3.1931)
- Date
- 1931-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Breslauer Jüdische» OemeiabeblaH Jüdische Tuberkulose-Fürsorge (Beratungsstelle) ojoii Schroetter, Friedrich Freiherr: Die preußische Verwaltung d. fehles Scheidemünzwesens im t8. Iahrh. In- Altschles. 1928, 2. BL. Nr. 2. S. 81—91. Darin Juten erwähnt: S. 86 (Ephraim u. Itzig als Münzpräger): S. 89 fsl (Der Steinauer Tabakfabrikant Borchard! Loefer sowie die Brest. Schubjuden Jakob Moses und Beitel Abraham machten Vorschläge betr- Verbesserung des Münzwesens: 1786). Leger, Hans: Die fchles. Silbersustde der spätslawischen Zeit. In: Altlchles., 1928, 2. Bd.. Nr. 2. S.! 129—61. Für diese Zeit (940 öi» 1200) benutzt S. häufig den Reisebericht d. asr. Juden Abraham ibn Jacob als Quelle (S. 135 ff.) und bespricht S. 160—61 die Rolle der Juden im damaligen Händel. , Speier, Hans: Di« Gefchiwtsphilosophie F. Lassalles. In: Archiv s Sozialwissenschaft u. Sozialpolitik, 61. Bd. 1. Heft, S. 103—127: 2. Heft S. 360—388. $)i« einzelnen Tendenzen der Geschichtsphilofophie d. F. L., die ihren Platz auf der Lime Hegel-Marx erhält, werden hier herausgearbeitet. Staub, H.: Br. Hermann Staub s. A. Zum 25. Todestage, 2. Sept d. I. (1929). In: Mitteil. d. Großloge für Deutschland (Orden B'ne Brith) U. O. B. B. 1929. Nr. fl, S. 213. Der berühmte Jurist f). St. war Oberschlesier von Geburt. ‘Steinert, Paul: Emin Paschas Lebeh und Wirken. In: Wir Schlesier, IX. 1928/29. S. 108. ' Stisf, Nachum: Paul Heliez's „Elemeytal- oder Lesbüchlein", Hundsfeld, 1543. Zur Geschichte d. jüd.-deutsch. Studiums im 16. Iahrh. In: Schriften d. jiid.-wissenschaftl. Instit. Philol. Schrift. III. Bd., Wilna 1929/5689 (Verlag von P. Kletzkist), S. 517—23. Dieser Artikel ist — wie der gesamte Baud, in dech er abgedruckt ist — in jiddischer Sprache geschrieben. Sj. bringt darin «ine sehr genau« Beschreibung des überhaupt einzigen, nur in der Brest. Stadtdibliothek vorhand.! Exemplars, d. von P. Helicz — äinem getauften Juden aus Krakau — in Hundsfeld 1543 hierausgeg. (8 Bl. umfassenden) jüdisch-deutsch. „Lesbüchleins": s. a. u.k Helicz, Paul. Strukat, A.: Ein jüdischer Schulplan sin, das Jahr 1800. In JZO, VI, Nr. 21. Betr. ein Prstjekt eines (Juden?) Josef Grodzinski über das jüdische Schulwesen in Südsind Neu-Ostpreußen, d. h. den bei , d. letzten (3.) Teilung Polens nel erworbenen preuß. Gebieten. Sturmann, Manfred: Heroest des Ehrgeizes. In: Bayr. isr. Gemeindezeitung, 1929, Nr. 13, S. 208—2t0 über F. Lassalle und Benjamin Disraeli, zugl. Besprechung d. Bücher über Lassalle (von A. Schirokauer) und Disraeli (A. Mauroir), (m. je 1 Portr.). — Eine Besprechung des Buches über Lassalle von Schirokauer allein s. u. d. Titel „über ein neues! Lassalle-Puch" in d. Iüd. Rundschau 34, Nr. 101—102, S. 694. Tscherikower, E.: s. Lassalle,. F. Nlhlendahl, Heinrich: Etwas von dir Kameliendame, was nicht bei Dumas steht. Leipzig (Druck vois Poeschel & Treple). Es handelt sich um das Urbild der Kameliendstme, Alphonse Plefsis alias Marie Duplcssis, deren Hausarzt der aus Breslau stammende D. F. Korefs »var. Einer ihrer Briefe an Koress ist hier im Faksimile wiedergegeben. (Vgl. Voss. Ztg. vom 18. 12. 1929, Unterhaltungsbeilage.) Warmbrunn: 50 Jahre jüdisches Kstrhospital Bad Warmbrunn. In: . JFB, 13. 6. 1929, Nr. 24. Kur^e Gesch. d. Hofp. Weinryb, Bsers: Die Breslaüer Juden! und die Hilfsaktion für Palästina zu Beginn d. 18. Jahrhs In: JZO, VI, Nr. 18. Interessante Tatsachen betr. die Palästina-Beziehustgen Bresl. Juden um 1700. Wölbe, Eugen: Die Geschichte einer ijüdifchen Gemeinde (zum 50jähr. I Eynagogen-Iubiläum in Liegnitz). In: JFB, 1929, Nr. 20. — Vgl. I auch dazu von demseib. Vers. jüdi-lib. Ztg., 1929, Nr. 21. Wölbe, Eugen: Die ersten jüdischen Bürger in Liegnitz. In: JFF, V, 1929, Nr. 2 (= Heft 18 d. gef. Folge), S. 155—157. Namentliches Verzeichnis fämtl. Judetz, di« von >1812—1850 den Bürgereid geleistet haben, nebst Berufs- und Herkunftsangabe. Jlocftricftten aas dem 'Üerfowde der S^nogogen-Jemeindefk derJrwnneJUederscWesien , Natswahl. Das Ergebnis der Wahl zum Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeindest im Wahlkreis — Nieder- und Oberschlesien — ist nach Feststellung des Kreiswahlausschjisses folgendes: Gewählt ist: Iustizrat Kochmann, Gleiwih, a>s ordentliches Ratsmitglied, Rechtsanwalt Schindlstr, HIndenjburg, als erster Ersatzmann,- - Rechtsanwalt Scheyeb, Liegnitz, als zweiter Ersatzmann. Bon 58 wahlberechtigten Gemeinden haben sich nur 28 Gemeinden an der Wahl beteiligt. Das feststellest zu müssest, ist recht bedauerlich. Ist doch der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden eine Organisation,, die da geschaffen ist und arbeitet zum Schuh und zur Hilfe für die kleinen und kleinsten Gemeinden, und mast sollte darum grade bei diesen einen Aufwand stärkster Teilnahme an den Einrichtungen und Veranstaltungen des Landesverbandes erwartet haben dürfen. - | Wld. Hauptversammlung. Vorbehaltlich weiterer, direkter Mitteilungen soll hiermit scbvn bekanntgegeben werden, daß der „Verband der Snnagogen- Gemcindcn der Provinz Tucderscblesism" seine diesjährige Hauptversammlung am Donnerstag, den 14. Mai (Himmelfahrtstag) in Breslau, abhalten wirst. Gemeinden und Einzelmitglieder, welche Anträge zur Behandlung in der Hauptversammlung stellen wollen, täten gut, diese dem Derbandsausschuß möglichst bald zu unterbreiten. Wld. Tierschutztag Striegau. Am 9. und IO. Mai d. 3. wirb in Striegau der Ber bandstag der schlesischen Tierschutzoereine abgehalten werden. — Die hier und da immH auftauchenden Bestrebungen zugunsten eine» Verbots und mindestens einer Einschränkung des Schächten» machen es dringlich, daß auf den Striegauer Derbanbstage von möglichst vielen Juden das Interesse an der Erhaltung des rituellen Schächtens nachdrücklichst betont iverde, und daß zur Unterstützung dieses Interesses di« befähigten Gutachter des Bezirkes auf den Verbandstage in großer Zahl erscheinen, um gegebenenfalls die angeb: achte Aufklärung zu geben. . - Aber auch abgesehen hiervon sei den Mitgliedern unserer Anschlußgeneinden der Eintritt in die örtlichen Tierschutzvcreine ganz allgemein ems fohlen. Die. Juden sind geboren« Tierschüher und sie haben darum Recht und Pflicht, auf dem Gebiet des Tierschutzes mit voller Straft mitzuarbeiten. osthilf«. Was sollte unser Dezirksverband mit dieser zu tun haben? So neu die Frage ist, so tiefgehende Bedeutung gewinnt sie rinter Würdsqunq der bestehenden Verhältnisse. Kann doch nicht bezweifelt werden, daß die Juden ein kerndeutsches Element sind, dessen Erhaltung und Förderung grade in den östlichen Grenzgen einden eine gleich jüdische, wie allgemeine Notwendigkeit bildet. Anstatt dessn hat seit Jahrzehnten eine überaus starke- Abwanderung von Juden aus den deutschen Ostgebieten, und insbesondere, aus deren kleinen und kleinsten Orten stattgefunden, und der Bestand der dort noch Verbliebenen ist -- ohne daß hier auf die Ursachen dafür näher eingegangen wird — sowohl wir: schaftlich als gesellschaftlich meist ein recht schwieriger, wo nicht grade gefchrdet. In Verbindung damit steht der fortschreitende Schwund eine» Gemei ndelebens, das Versagen der kulturellen Einrichtungen und der Fortfall kult neller Veranstaltungen, was — man befrage die Bürgcrnneister dieser kleii en Städte — deren Verwaltungen zum sichtbaren und dauernden Schaden aus> eht. Denn es sind gewöhnlich die menschlich und wirtschaftlich Besten, die ach von dem heimatlichen Boden verdrängt fühlen und ihn verlassen. Unter diesen Umständen darf an einer Anregung, nicht vorübergegangen wer >en, die mit einer Aufbesserung jüdischen Gemeindelebens aus den Mitteln der Osthilfe rechnet und darum sei die Anregung allen daran Interessierten zu zweckdienlicher Verfolgung weitcrgegeben. Wld. Landeshut. Am 1. März hielt Herr Rechtsanwalt Jacobsohn- Breslau hier einen Vortrag über Palästina. Er schilderte feine Reis«> beol Achtungen fo getreulich, daß man glaubte, alles -vor sich zu sehen, und -gab in der Diskussion so klaren Bescheid, daß die zahlreich erschienenen Gemeindemitglicder bis zum letzten Moment, gefesselt waren und dom Redner'innigen Dank zollten. Am 3. d. Mts. beging der 1. Porsteher unserer Gemeinde/Kaujmastn A. Dobfchützer, feinen 60. Geburtstag. Gemeindemitglieder waren zahlreich erschienen, um Herrn Dobschützex durch Glückwunsch und Aufmerksamkeiten zu erfreuen. Die Mjtvorsteher Peritz und Wolf- 3(artsplatz Jfr. 3 und 3(aiser-With.-Str. 78 eP *\ % Seetig - Konditoreien | 8 Äerrach-lsage 1 Getränke: TCaffee, <5e«, -Milch. Schokolade eke. Gebäck streng österlich \ * Der ‘Perkauf von österlichen ‘IParen beginnt am 26. cMTärg