Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 7 (1930)
- Issue
- 8 (8.1930)
- Date
- 1930-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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156 Breslauer Jüdische» Gemeindeblatt Nr. 8 Ober 2000 jüdische Handwerker sind dem „Zertralverband Jüdischer Handwerker Deutschlands“ angeschlcssen. Kpllcgcn nnd Freunde der Handwerkersache m:ldet Euch noch heute in unserer Geschäftsstelle Richard Kempt, Gaitenstr. 82 :: Tel. 54716. rijs rt I ROBERT PRINZ Inh. Morijx Prinz« Instelletionsmelster Reuicheitrafle 47,48, parterre and 1. Etag« B eieuchfung skörp er für jede Beleuchtungsart Ausführung elektrischer Licht* und Kraftanlagen AUSFÜHRUNG VON LICHTREKLAME Tel. Nr. 59931 »■■schestr.il/IIaflsrtsastf.l4 Größte Breslauer meaianlsdie SdiuhlBstandsetzungs-rabrlk Daman Besohlung (Kernleder) bis GröO* 38 . . Paar nur jm i— — von .. 31-42.. .. 1.85 T/N Damen-AbsÄtze 35—65 Pf. m m m mm Herren-Besohlung (KernTedcr) bis GröQa 42 . . 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V Mitteilungen ües Reichsbunües jüö. Frontsoldaten C. v. Ortsgruppe Breslau t. v. I. Eine» schweren Berlnst bar unser Bund und mit ihm das gozanite deutsche Judentum durch den Tod unseres lieben Kameraden und Haupkoorstandsmitalicdcs, des Reichstagsabgcordiicten Dr. Ludwig Haas erlitte». Große Hoffnungen sind uns damit für immer zerschlagen worden. Unvergeßlich sind uns die Srundcn, die wir auf der Breslauer Bnndcsbaupröerjamiiüung irn Bahre 1327 mit ihm erleben durften. Das er für unfern Bund, für das Judentum und das gesamte deutsche Baterland geleistet bat, bleibt unvergeßlich. II. Am 25. Juli 1950 ocrilorb unser lieber Kamerad Georg Joachimso b ii, frankfurter Lkraße 66, 68. Auch er war einer der Besten, der tinscre Jntcre-scu warm gefordert bat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. III. Am 24. 3i,li heiratete Kamerad Fritz Slcmantt, Höfchenftr. 17. Nochmals von hier aus unsere herzlichsten Glückwünsche. IV. Das Loinincrvergnügcn fällt mit Rücksicht auf die Zeitvcrhältnijsc V. Kranken und Körperbehinderte, die zur Reichsfagswahl am 14. September abgeholt werden müssen, bitten wir unserem Büro, Schweidnitzer Stadtgraben 28 (Fernsprecher 572 08) zu melden. N Buchbesprechungen N Dr'. Friedrich Hertz, Ilnioersitätsprofessor in Halle: Hans Günther als Rassenforscher. Berlin 1950, Philo-Derlag G. m. b. H., geh. 45 Pfg- M jps " "Eine' wissenschaftlich und"sorgfältig^begründcte Stritit der rassenkundtichen Schriften Günthers. Die Unsachlichkeit her Darlegungen dieses sogenannten „Forschers", den der antisemitische Kiiltusminister Thüringens der Universität Jena trotz ihres Didcfsprucbs aufgedrangt bat, wird überzeugend und in glänzender, für jeden!Gcbildcten verständlichen Darstellung dargetan. Das Schrifkchen verdient die weiteste Berbreitung. Gf. Das Doppelheft der von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen .luden und der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge und jArheitsnachti-cifc herausaegebeiien Zeitschrift: „Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik" (Juli.Äuguft, Heft 7,8) bringt! n. a.: Die soziale und wirtschaftliche Lage detz jüdischen Bevö.lerung in Osteuropa, - von' Dr. Werner Senator, Jerusalem. Die Wirtschaftskatastrophe der polnischen .luden. Gertrude Weil, Wüiich.-n eVranz Boni Jüdischen Dolksheim in Berlin Lichtenftein, Berlin. Zur reicbsgesetzlid'en Regelung der Wändersürsorge in Deutschland, Dr. 7?>ar Kreutzberger — Dr. Ilse Goldschiu dt. gegen Prostitution und Jubältertuui Bestellungen nniniit entgegen: luden. Berlin-Ebarl. 2, Kanlstraße Berlin. ild, Waiinbeiiii — Dr. Georg Lubinsli, Die Juden Argentiniens int Stampfe S. Adler-Rudel, Berlin. Zwei Jahre Saiiiinlung „Jüdische 7g.N", Ulla Brod Jüdische Lehrhäuser, Dr. War Grünew Berlin. Die Umschau bringt wichtigctz OAaterial zur Organisation der jüdischen Wohlfahrtspflege, über Jugend-, Gcstudheits- und Wirtschaftsfürsorge, über Wanderungswesen, Arbeitsmarkt, Berufsberatung. Das Doppelheft ist für alle ai der jüdischen Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, und darüder hinaus an der Zukunft der jüdischen Gemeinschaft Interessierten von besonderer Bedeutung. Zentralieoblfabrtsftelle der deutschen 58. I Das JuniHest der Monatsschrift für Geschichte'und Wissenschaft des Judentums bringt ersreulichcrweise k>ne große Reihe uon Aufsätzen, die unbeschadet ihrer wissenschaftlichen! Gediegenheit auch einem weiteren Leserkreis verständlich sind. I. BerMiann stellt in einem Aufsatz „Sitten und Sagen" jüdische Bräuche in den Zusammenhang der Kulturgeschichte ein. Wenn nicht nur die. Bibel, „ein slaminender Protest gegen jeden Aberglauben", zum Werkzeug des Aberglaubens wurde, wenn sich überdies auch sonst abergläubische Bräuche im Judentum bis in die Gegenwart hinein sinden, so zeigt Bergmann, daß es sich um Ilebernahme nichtjüdischer Sitten und Vorstellungen handelt. So wird zum Beispiel die Sitte, den Asikomen als Schutzmittel auszubewahren, zutreffend mit analogen christlichen Sitten zusammengestellt. Aber auch zu so schönen Borstellungen, wie den Gedanken, daß Gott um der Kinder willen die Erwachsenen erhört, weist der gelehrte Verfasser außerjüdische Parallelen nach. Ferner berichtet Michael Guttmann über Fortschritte in der Tal» mudsorschung, Lcmis Lewin über Neuerscheinungen zur ostjübischen Geschichte. Beiträge .zur Bibeterklärung geben Martin Bubcr und Max Steif. Letzterer stellt weitere Wartspiele in der Bibel zusammen, ersterer SdiuhmadienMister I 1 mehrfach prlmiiert t Schillerstrafie 91 | Elegante f t Fußbekleidung S |. 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