Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 7 (1930)
- Issue
- 7 (7.1930)
- Date
- 1930-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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114 Breslauer Jüdisches Gemeladeblatk Nr. 7 WW Maantmatfiimgtn 5tt QonagogengnDelnOe Amtliche Bekanntmachung Karlenausgabe im Gemeinüehaufs, Wallstraße, von 9—13 Uhr A. Synagogen: Erneuerungszeiten: Umtausch der vorjährigen Karten: Alte Synagoge: vom 4. bis einschl. 8. August. Neue Synagoge: vom 11. bis einschl. 15. August Besondere Anträge sind schriftlich unter Beifügung der alten Karten zu stellen. 8. Zweiggottesdienste: AlterRitus. Saal der Hermann-Loge: 18. und 19. August. Saal II des Turnvereins Vorwärts: 20. und 21. August. " Neuer Ritus. Konzrrthaus großer Saal: « vom 25. bis einschl. 29. August. Saal I des Turnvereins Vorwärts: 1. und 2. September. K a m m e r m u s i k s a a l: 3. und 4. Septeniber. Ermäßigungsanträge können nicht berücksichtigt werden. Freikarten siehe besonderes Inserat. Aufträge durch Fernsprecher können nicht ausgeführt werden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Vormerkung auf Zuteilung sreigewordener Synagogenplähe. Die Gemeindemitglieder, die einen Platz in den Synagogen zu mieten wünschen, haben den im Gemeindebüro fKartenausgabe), Wallstraße 9. erhältlichen vorgeschriebenen Vordruck bis zum 15. August 1930 unter Angabe, in welcher Preislage sie Plätze zu mieten wünschen, ausgefüllt einzureichen. Die Neuvermietung von Plätzen erfolgt genau nach dem Eingang der Meldung. Alle früheren Anträge auf Zuteilung von Synagogen Plätzen sind ungü lt i g. Diejenigen, deren Gesuche in früheren Jahren nicht berücksichtigt werden konnten, müssen in diesem Jahre den Antrag erneuern. Wer der schriftlichen Aufforderung des Büros, zur Besprechüng über die Zuteilung eines Platzes zu erscheinen, nicht Folge leistet, kann nicht berücksichtigt werden: es wird alsdann angenommen, daß der Betreffende seinen Antrag zurückziehr. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. | Zweiggottesüienste 1930 | | Anträge auf Freikarten sind bis zum 1. S e p - D! tember 1930 unter Angabe des Ritus schriftlich § 1 einzureichen. Antragsformulare sind im Büro ß | (Kartenausgabe) zu haben. 8 § Wünsche ^ür bestimmte Säle werden nach Möglich- D 8 keit berücksichtigt. jj 1 Ermäßigungsanträge werden nicht ent- - | gegengenommen, da Plätze in allen Preislagen in ge- | 1 nügender Anzahl vorhanden sind. . § | Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 8 ILiMMMMitiMiu.. fiulfus-Steuer. Wir bringen wiederholt in Erinnerung, daß es bei Anträgen auf Stundung, Ermäßigung oder Erlaß unbedingt erforderlich ist, diesem Antrag den Kirchen st euerbes che id pder den Mahnzettel beizufügen. , Ebenso müssen Lohnsteuerpflichtige ihrem Anträge eine Einko m m enbescheinigung des vorangegangenen Jahres und bei Erwerbslosigkeit eine Erwerbslosenbescheinigung beifügen. Anträge ohne vorstehende Unterlagen können wegen der erforderlichen Rückfragen nur mit großer Verzögerung erledigt werden. Breslau, den 15. Juli 1930, Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. S i h u n g der Gemeindevertretung , Mittwoch, den 2. Juli 1930, 20 U h r, ' Sitzungssaal Wallstratze 9, II. Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Interpellation der zionist. Fraktion über Wirifchaitsnot. 3. Klagesache Claassenstrahe. ' 4. Umbau Heizungsanlage Wallstiaße. 5. Verwalbmgsbericht. Geheime Sitzung: 3 Vorlagen. Der Versitzende der Gemeindevertretung. Peiser, Justjzrat. Bekanntmachung! Wir haben in Aussicht genommen, an den diesjährigen hohen Feiertagen in den Siedftmgen und Außenbezirken der Stadt einfache Gottesdienste eiüzurichten, evtl, in Form von Minjanim, bei denen Gemeindejmitglieder das Amt des Vorbeters übernehmen. — Interessenten wollen sich in unserenr Büro, Wallstraße 9, melden.! j Breslau, den 12. Juni 1930. Der Vorstanh der Synagogen-Gemeinde. I ' Vekanntniachung! Während des Monats Augislst wird in der Markthalle am Ritterplatz Geflügel nicht geschlachtet werden. Der Borstantz der Synagogen-Gemeinsde. Bekanntmachung! Wiederholte Angebote von Lohestraße-Grabstellen in den Tageszeitungen geben uns Veranlassung darauf hinzuweisen, daß jede Abtretung einer Grybstelle unserer Genehmigung bedarf. Genehmigungen werden bei angekauften Stellen nur erteilt, wenn der Kaufpreis nicht über die gegenwärtige Gebühr für Grabstellen liegt. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ligentumsplähe Reue Synagoge. Wir weisen wiederholt daroiuf hin, daß einige Eigentumsplätze (Männer- und Frauensitze) in der Neuen Synagoge* * durch uns verkauft werden können. Wir bitten Interessenten, sich in unserem Büro, Wallstraße 9, zu melden, wo nähere Auskunft über Lage der Plätzej Preis und Verkäufer erteilt wird. Unsere Vermittlung ist selbstverständlich kostenlos. Der Vorstand! der Synagogen-Gemeinde. Einrichtung eines üindergartenüinderhorts. Wir beabsichtigen, am 1. Oktober im Jüd. Jugendheim. Schweidnitzer Stadtgraben 28, einen Montesori-Kindergarten- Kinderhort einzurichten. Wir bitten minderbemittelte Eltern, die Interesse daran haben, sich baldgefl. schriftlich melden zu wollen. Für die vom Jugendheim weiter entfernt wohnenden Kinder sollen evt. Sammelplätze in der Stadt eingerichtet werden.! Meldungen an das Büro, iGallstraße 9, erbeten.