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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1930-03-01 · 3 (3.1930) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
7 (1930)
Issue
3 (3.1930)
Date
1930-03-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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I- Nr. 3 Brcilaucr Züdisch«» (Benclntieblofl 44 Budapest er Form Modell 202 UM. 16.60 Die Lingel- Idee war bahnbrechend: Beschränkungauf hochwertige Herren- Schuhe zum Einheitspreise von RM. 1660 Achten Sie auf den Sohlenstempel I t. Allein-Verkauf: Friedrich- Wilhelmstraße OER HER ÜCHE 22 Baderaum, der es der Sozialen Gruppe ermöglicht, ihren Schützlingen unentgeltlich Bäder abzugeben. Die Rednerin forderte die sehr zahlreich erschienenen Anwesenden energisch zur Mitarbeit auf, es meldeten sich sofort nach den Ausführungen eine Anzahl neuer Mitglieder und Mitarbelterinnen. Der zweite Teil des Abends war mit musikalischen und rezitatorischen Darbietungen ausgefüllt. Einige Zeit wurde noch praktischer Arbeit, insbesondere Arbeitsvermittlung gewidmet. . Wir bitten auch weiterhin, unsere Werkstätten, in denen alle Damen - und Herrensachen umgeändert und neuangefertigt, alle Schuhreparaturen ausgesührt werden, zu berücksichtigen. Es ist die beste Hisse, der Arbeitslosigkeit entgegenzusteuern! Aus telephonischen Anruf 280 05 erfolgt Abholung. Eindrucksvolle Kundgebung der „ORT"-Gesellschaft in München. Gründung de» 50. ,LRT -Akllon»-Au»schusse» in Deutschland. Bor einem Kreis geladener Gäste, unter denen man» die prominentesten Vertreter aller Geistes- und Parteirichtungen der jüdischen Gemeinde Münchens bemerkte, sprachen am 13. Januar im Haus« des Herrn R.-A. Dr. Alfred Werner die Herren Rabb. Dr. S. Leos, Mainz, und der Generalsekretär der „ORT"-Gesellschast,^ Abt. Deutschland, Dr. Michael Tragt», Berlin, über die Ziele und Tätigkeit des „ORT"-Verbandes. i Nachdem Herr Dr.! W e rner die Versammelten herzlich begrüßt«, umriß Herr Rabb. Dr. pevi, Mainz, in seinem Vortrage in eindringlichen Worten die „Lage der osteuropäischen Jüdenheit", die er als „bas Drama der acht Millionen" bezeichnet«. Herr Dr. T r a u b entwarf ein eindrucksvolles Bild von der Tätigkeit des ,F)RT"-Verbandes, der in Anpassung an die in den einzelnen Ländern zur Geltung kommenden Wirtschaststendenzen, di« Ueberführung jüdischer entwurzelter Menschen zur produktiven Arbeit nach Kräften unterstützt. Zu einer imposanten Kundgebung für den ,HRT"-Gedanken gestaltete sich der öffentliche Vortragsabend am 21. Januar im Bechstein- Saal des Museums, an jbem Herr Dr. Traut» über ,jüdische Ausbauarbeit in der Werkstatt! und auf der Scholle" sprach. Mit lebhaftem Interesse folgte eine nach Hunderten zählende Zuhörerschaft den Ausführungen des Redners, die durch eine Reih« von gelungenen Lichtbildern auf» beste unterstützt wurden. „ , Der Vorsitzende der Münchener jüdischen Gemeinde, Herr Oberlandesgerichtsrat Dr. R. Reumeyer, brachte di« wärmste Sympathie der Münchener jüdischen G e m e i n b e. für die Bestrebungen der „ORT"-Geselsschaft zum Ausdruck. Herr Jststizrat Dr. Carl Blumen st »'in wies als Präsident der München-Loge in eindringlichen Worten auf die Pflicht der Ordensbrüder hin, das Ausbauwerk der ,F>RT"-Gesellschast mit allen Kräften zu unterstützen. Im Anschluß an diese Kundgebung wurde in München der 50. AktioHs-Ausschuß der „O R T" - Ge se ll s cha s t. Abt. D « u t s ch l a n d, gegründet, dem die prominentesten Vertreter der Münchener jüdischen Gemeinde beigetreten sind, js! hilssoereiu der Deutschen Juden. Am 10. Dezember 1924-fand in Berlin aus Einladung der Herren Dr. James Simon, Generalkonsul Eugen Landau, Willy Dreqsus, Berthold Israel und Generalintendant Leopold Jehner zu Gunsten des Hilfsvereins der Deutschen. Juden ein Konzert statt, an das sich unter sehr reger Beteiligung ein Gesellschaftsabend schloß. Es erschienen zahlreiche prominente Mitglieder der Gesellschaft,-aue der Bank-, Industrie- und Handelswekt, der Wissenschaft, Literatur und Presie. Vertreter der Regierung, Konsulate, sowie der großen Schifsahrtsgesellschsasten folgten der Einladung. Herr Professor Albert E i n st e i n hielt vor Beginn des Konzerts eine Ansprache, in der er die Notwendigkeit des Hilsswerks zur Erfüllung unerläßlicher Solidaritätspflichten höchst wirkungsvoll zum Ausdruck brachte. . Der größt« Teil der Versammelten, die das Interesse für den Hilssverein und seine Ziele vereinigt hatte, blieb nach Schluß des Konzerts noch lange beisammen. Der finanzielle Erfolg des Abends war ein sehr befriedigender. Es sind außer den Eingängen für' Eintrittskarten beträchtliche Spenden für den Hilfsverein» seine Emigranten- und Jugendhilse, sowie seine Notstandsaktionen gegeben worden.; . i a. o <>2 2B idS'S 3! t 5 |s ieIS'9S5,§hj| 2.V S ft Cf B O ■ A •—BÖ «k ofo^t. 1A) ZvkJZa Berliner Bflraeo-Coorter Nr. Tt ijj Ilj:? “ SB-» * 4M 5 ST _ K7rV -g-Jlif ® a rs **lS,gilD m g 8.2 * «nw1!' DeU*Theater + OIopi Kanrnteijägerei R. TraovUr »realen I BSttncntr. U Tel.-J57S6# Vertuet aamtl. Ungeziefer reetlpa. Zahl, erst nach radikaler Vertilg. InnuagamtttiM SeaslaUH:!»•«*■»•*•!»■« Inserate in unserem Blatte erzielen die grüßten Erfolge! PLn-k ZT] V Direktion: Gebrüder HirSchberg n.

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