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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-12-01 · 12 (12.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
12 (12.1929)
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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Nr. 12 2:!tf Breslauer Jüdisches Gemeindeblalk J Jrcic Jüdische Volkshochschule JBfeslau. ( j (fröftiuinfl des 22. Halbseniesters c> m 12. oder Hl. Januar H»3i> (Thema und Redner rverden in den Tageszeitungen bekanntgegeben werden.! . Vorlef U n g s - V e r ze i ch n i s: 1. Dr. Oscar K u t t Nt a » n ^„Die jüd. Musiker des 1!'. Jahrhunderts"i 2i Dr. Joseph frojcr!„Die kranke jüd. Seele". 3. Dr. Israel Radin „Zt»r Soziologie des!Ostjudentums" -Pädagog. Arbeitsgemeinschäst». 1. Frau, Latte R o s e n v ck u m - S ch m a r z „Das jjidische Heid". 5. Dr. Walter -tein ig! „Der 2Inteil jüdischer Forsärer an; bcr Entwicklung der modernen Medizin", «i. „M otive und Ursprung des Äntii e in i t i s m n s". I. Judentum und Umwelti u) in Talmud und raddirtischem Schristtum (Prof. Kultmann), l>) im Zeitalter des Hellenism-us (Dr. Heincmanni, <•> im Mittelalter (Dr. Rabin-Zimcls). II. Judentum und Deutschtum (Dr. Lewkowigt. III. Die völkische Bewegung der Nachkriegszeit - R. A, Foerderf. "A e n d e r u n g e n Vorbehalt e n. - Beginn des .Zlartenverkauis: 2. Januar l‘i3U, Sekretariat, Älgnesitrafje 5, II,| > Fernipr. 26U2u). Preise wie üblich. '; Der Verein Tüd. Museum <E. v. in Breslau legte der Keneralversammlung dm 23. Oktober 1!»2k>, über die mir in der legten Nummer berichteten, auch einen gedruckten Jahresbericht vor. Wir enknehfnen diesem, welche umfangreiche Tätigkeit der Verein mit Hilfe einer großen 2lnzahl Könner und Wissenschaitier bereits iin ersten Jahre ent-' Galtet hat. Die hervorragende Ausstellung „Das Judentum'in der Keschichte Schlesiens" hat nicht nur alle Bevölkerungsschichten Breslaus und Schlesiens iebhait'interessiert, sondern auch Museumsleiter und Wilien- -i'chaftler voä weither angelockt. Der von Prof. Dr. Hinge und Rabb. Dr. Lewin gearbeitete sZutalog ist trog seiner hohen Auflage bereits vergrisien und wird von hiesigen Buchhandlungen antiquarisch gesucht. Der Verein hak weiter vier Borträge von auswärtigen Spezialsorschcrn im ' -hiesigen »nnslmuseum veranstaltet. Dem Jahresbericht ist eine reich bebilderte chiiiemchaitkiche Publikation oeigesügu „Synagogen-.sZirck)en in Schlesien". -lins der. Feder des bekannten St>nckgogei.forjchers Prof. Dr. Krotte-Breslau. Der Beriasier würdigt darin wissenschaftlich die St. Salvatorkirche in Ocls, die St. Barbarakirche jn Striegau nnd die St. Adalbettkirche in Jaiier, di« einttmals Synagogen gewesen sind, und versucht eine Rekonitruktion dieser Bauwerke aus ihrer'jüdischen Zeit, wobei sich überraschende Aehnlichkeiten mit dem Grundriß der Altneu- Synagogc in Prag ergeben.! Die Erfolge unseres Museumvereins haben übrigens, jegt zu einer ^»lichcn Bereinsgründung in Berlin geführt. R. ahi-lu- Die Soziale Gruppe veranstaltete im Oktober-November einige gut besuchte Volksunterhaltungstchd. Bildungsabende. Die Zuhörer und -Hörerinnen beteiligten sich ,lebhäst an der Aussprache. Die letzten Vorträge über „Reisebilder aus der - Schweiz und Italien", „Auswege für jüdische Arbeitslüse", „Aeußerc Lpbcnsformen" etc. wirkten besonders belehrend. Vorlesungen jüdischer Literatur, sowie allgemeine wertvolle Literatur als auch die Borträge klassischer Musik, ferner Darbietungen leichterer Art, wie Volkslieder u id Tänze, geben unseren Schüglingen in ihrem düsteren Alltagsleben einen heiteren Lichtblick. Äußernder großen Slrbeitslosigkeit, die wir ständig zu bekämpfen st chen, haben wir vor allen Dingen in unseren allwöchentlichen Eprechstinden eine Stelle oeschasfen, bei der sich viele Menschen in allen Lebensi fragen Rat holen. Alten, Kranken und Blinden, die wir auch ständig besuchen lassen, ' h Iren wir mit Lebensmitteln und warmen Sackzen für de» Winter. s Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bitten wir, uns Austräge für a le Handwerker- und Werkerinnen, als da sind Kunststopscri», Schneider, - Ausbcsserinnen, Glaser, Schuhmacher, Tischler, «tickerin etc. zu ühcriritreln. Tel. Anruf 356 05. Die Sachen werden nbgehvlt und auch nieder ins Haus gebracht. Für die Mitglieder der Sozialen -Kruppe hatten wir zwei Aeric mmlungen, in denen Frau Edith Lachmann über „Rückblick und Ausicxau zukünftiger sozialer Arbeit" und Frau Dr. Friedeberg über „Die v erstandene Frau" referierten. Beide Bersammlungen waren gut best cht und mit lebhafter Diskussion, besonders über unsere soziale Arbeit, a isgcfüllt. Anmeldungen neuer Mitglieder war der äußere Erfolg der Abende. Am 24. November wurde in den Räumen der Vorsigenden, Frau Edith Lachmann, ein Hauskonzert durch erste Künstler veranstaltet, dessen Überschuß für die sozialen Einrichtungen der Kruppe verwendet wurde. Werbet für de« Humboldt-Verein! 81 ü trie rei £in (fatumenfaauA neueren SttC& erwartet Sie! Kaiser-Wilhelm-Str. 15 Fernsprecher 33565 FrisiersolonamZiDinSßr tfi(iiiiiii!ii]ii!iiiiiairf)iiiiiiiuniiminiiHiniiiiiiiitiu!iniimiutHiti!niimtiitniiiiiiiiiiiii Das Haus der Qualitätsarbeit Empfiehlt sich für Alles, was zu Haar- und Hautpflege^ gehört, geneigter Beachtung.' W. Feiler / G. Stelzer R. Gläser / P. Knoblodi August Hielscher iiiiiiiiliHiimmiiiiiiiiiiiiimimiiPHiiiiinmiiimimiiiiiMiimiiiiiiiiiDiiuiiHiiiiiiiii nur Nikolaistr.16/17 (Eckgesch.) empfiehlt sidi den geehrten Herrschaften bei Bedarf für sämtliche Fußbekleidung einschl. 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