Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 12 (12.1929)
- Date
- 1929-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 12! vrerlauer Jüdischer Gemeindeblalt - ' ' 225 für di« Krästlgu dürftiger Eltern den kranken und geschw - - -- - ng und teryolung von »Indern deusw. zu sorgen. Insbesondere soll der Reinerlös ' W ächten Kindern zur Wiederherstellung der Gelund- Bus dem vereinsleben. - / 7 Pfg.. jüdische Jugend heranwächst. Es kommen zum Verkauf: eine 5 Pfg.-Marke, Wohlfahrlsausschlag 2 Psg., Verkaufspreis „Wappen von Bremens: «ine 8 Pfg.-Marke, Wohlfahrisaufschlag 4 Pfg., Verkaufspreis 12 Psg., „Wappen von Lippe"; > eine 15 Pfg.-Marke, Wohlfahttsausschlag 5 Pfg., Verkaufspreis 20 Psg., „Wappen von Lübeck";! eine 25 Pfg.-Marke, Wohlfohrtsausschlag 10 Pfg., Verkaufspreis 35 Pfg., „Wappen von M.-Strelitz"; eine 50 Pfg.-Marke, Wohlfohrtsausschlag 40 Psg., Verkaufspreis 90 Psg., „Wappen von Sch.-Lippe". Der Wohlfahrtsousschlag! mit 50% anstatt 100% ist in diesem Jahre so gering, daß es sowohl int Geschäft, als auch für den Privatbedarf keine Rolle spielen dürste» einige Zeit für Frankierung von Briefen und Versendung von Postkarten die um wenige Pfennige teuren Wohlsahrtsbriefmarken der Deutschen Rothilse zu vermeiden. Besonders möchten wir darauf hinweisen^daß 1. Wohlfahrtsbrie^marken v o l l w e r t i g g Postwertzeichen sind, dl« bis zum 30. Juni fS30 für alle Frankierungen nach dem In- und Ausland« gültig find; 2 80% des Reinerlöses dem Jüdischen Wohlfahrtsamt nur von den Marken und Karten zustehen, die durch dieses direkt oder durch l die mit Ausweisen vom Jüdischen Wohlsahrtsomt verfehenen Helfern verkauft werdest. Wir find überzeugt, daß es allen eine Freude lein wird, ein kleines Opfer zur Erstarkungder jüdischen Jugend, die dem Lebenskampf besser gewachsen sein soll, zu bringen. Wir bitten daher Bestellungen recht zahlreich apfgeben zu wollen! Auch telephonische Be> stellstngen (54269) werden schnell und zuverlässig ausgeführt. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Jüdisches Wohlfahrtsamt. gez.: Geh. Rat Goldfeld. jSan.»Rat Dr. .Bach. Paula Ollendorfs.; | Glaser. Ausbau und Verbreitung der Bundesidee im Jüdischen Frauenbund. Di» Vortragskommission der Breslauer Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes ist die. einzige Verbindung des Bundes mit der Oefsentlichkeit. Sie hat die Ausgabe, di« Arbeiten und di« Idee des Bundes der Außenwelt bekannt zu geben. - Mitglieder, die nicht-in der direkten Wohlsahrtsarbeit stehen, sollen durch diese geistig« Dindtmg mit der Organisation enger verknüpft werden, ebenso wie "neue Mitglieder für die Arbeit und Gefolgschaft gewonnen werden sollen. Die Einstellung des Bundes ermöglicht es, daß in ihr alle W ssenschaften und Künste, ebenso wie alle aktuellen Fragen der Gegenwart behandelt werden können. Alle Themen verfolgen die Tendenz, den Antest der Juden aus den einzelnen Spezialgebieten, ebenso ihren Anteil an Entwicklungen ihres Vaterlandes IDMIHHIWMIMII Werbet für den Humboldt-Verein! den Wissenschaften und den kulturellen darzustellen. Die Frage Einzelner,-ob solche geistige Betätigung in einer Wohlfahrtsinstitution überhaupt erforderlich ist, wäre damit schon beantwortet. Es sollaber hier noch - einmal klar ausgesprochen werden, daß diese Veranstaltungen weder dem Zweck dienen, Gelder für Wohlsahrtsarbeit aüszunehmen, noch einen. Wettbewerb mit anderen, auf rein geistiger Basis stehenden Vereinigungen eingehen zu wollen. Die Anerkennung der schweren Ausgaben und der trotzdem geleisteten Arbeit soll die alten Freunde immer wieder von Neuem zum Bunde führen, und viele Neue hinzugewinnen. Alle jüdischen Frauen sollten ihre Aufgabe darin sehen, neben ihrem Beruf, auch dem als Hausfrau und Mutter, mitzuatöeiten oder sonst mit- -uhelsen auf den verschiedenen Gebieten zeitnotwendiger Frauenarbeit im jüdischen Frauenbund, j . ' Im Rahmen diescis Aufgatenkrejjcs find, bisher folgende Vorträge gehalten worden. Frau Paula -Dllendorss sprach im Oktober über den „Erfolg der Hamburger und Beniner Tagung". Herr Dr. Willy Cohn hielt im November einen ausgezeichneten Vortrag über ,^Die Geschichte^ der Juden der Stadt Breslau .f Am 15. Dezember ist ein gutes Pro-' qramm für «ine schöne iChanukkahfeier zusammcngestellt. Vorgesehen ist ferner am 14. Januar! ein Vortrag von Herrn Dr. Fred Cohn,, am 11. Februar ein Vortrstg mit Lichtbildern von Frau Dr. Steinberg und am 11. März «ine musikalische Purimseier. Wir erwarten, daß alle unsere Mitglieder mit regem Interesse die Arbeit des Bundes unterstützen, vei allen Vortrügen y»d Veranstaltungen des Bundes selbst anwesend sind lind Gäste dazu mitbringen, um werbend für uns tätig zu sein, j n u r Miwsldnlteer Str. 5Z. Siegfried Gadiet rtObcitraiKport I zwischen beliebigen Orten DD Wohnang$tansdi frelbnrger Straße Fordern Sie n»verbindlichen Jockscbe höhere Lehril Oorberelton$sanstalt Braslau V» OartanstraBa LS, II. Fernsprecher 24« II. Sprechstunden 11—12 Uhr. Die Anstalt umfaSt slmtliche Klassen der «(entliehen habere» Lehranstalten Quarta bis Oberprima aller Sehulnttungtn, auch für Damen. Ente Erfolge bei staatlichen Schul prüf ungen einschl. Abitur. Aul Wunsch auch Teilnahme an einzelnen neben. Für Auswirtife Pension, ertL rituell. Eintritt jederzeit. #ch olc o1 a d g Pral inen JXaka o