Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 4 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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VS Stolaoti ISdLfche» C e m e I nöeblaff Nr. 4 Schenkungsvertrag mit de wonach die Synagogenftraße und Kirschallee ein, Krankenhaus anstoßend an Beate G u t t m a n n - iVi schenkt. ,3n der' Geheimen Breslauer Kaufinann und anstelle des verstorbenes! in das Kuratorium der wurde zur Kenntnis gcnonH Mitglied in den Kultusauss der Borsrand ermächtigt, gesehenen Bedingungen , Arbeit die Sitzung um 1A n Jüdischen Frauenbund, Ortsgruppe Breslau, Gemeinde aus ihrem Grundbesitz zwischen Mcnzel- Darzelle von 2^>33 Quadratmeter hinter dem das Haus Kirschallee 36 zur Errichtung eines nes.für Angehörige des verarmten Mittelstandes itzung wurde anstelle des verstorbenen 3. Erich Bayer in den Ausschuß Neue Synagis Martin Frankel Dr. Raphael Gluskin S. Leipziger - Stiftung gewählt. Fer men, daß R.-A. 3ames Pollackals Gemeir huh I berufen worden ist. Des weiteren wufde >as Grundstück Menzelstraße 48 unter den vbr- . erwerben. Darauf wurde nach scchKstündiacr Ilhr uachts geschlossen. Verufsschich Mit dem aktuellen berakung der deutschen Ir te h „Jüdische A r b e i t s - Äuisal, ,-Berufswahl »nl R u de l Berlin; S idd Ses sozialen Berufes S zu denen des Hauswirtschi interessanten Einblick in Schließlich berichker Luc iiner jüdischen Bcrufsberoti Die Rundschau b r tzomeren; des Preußische > der Sozialversicherung. N, interessante Urteile aus sift > de Fra« ei Ber lii tung und Berufsberatung Problem der Berufsschichtung und Berus den beschäftigt sich das Märzheft der Zeitfchzi and Wanderfürsorge". Der einleite Berufsberatung" stammt von S. Ad.le Wronsky - Berlin nimnit zu den ung und Dr.,Hlse Goldschmidt ftsberuses. Dr.' Karl Kautsk^y gibt eist die Tätigkeit der ärztlichen Berufsberatust e Zobel-Berlin über die Tätigkeit der ung im Jahre 1928. Dringt die Ergebnisse der Bevölkerungspolitische Landesverbandes, Forderungen zum Austa chrichien über die Not der älteren Angestellt m d r Praxis der Arbeitsgerichte u. a. Tagung -er jüöiHen Museumsvereine zu Breslau am 10. Tstärz 1929. Museum, E. V., zu Breslau, hatte im ichrete Ausstellung „Das Judentum in der er der jüdischen Museumsvereine Deutschlan! der Tschechoslowakei, sowie des Gesamtarchs der jüdischen Gemeinde in Berlin eingelaüi einer losen Vereinigung auf dem Gebiet« jüj n u >n. Der Verein Jüdisch, s schloß an seine so viel be schichte Schlesiens" Vertrese Polens. Oesterreichs und der deutschen Juden und zwecks Zusammenschluß ichen Sammelwesens. Dieser Einladung Wien, Prag. Warschau, z>' waren Delegierte aus Kassel, Mainz, Berls tünchen, Frankfurt a. M. gefolgt. Die Tagu '1t begann mit einer Führung durch die genannte Ausstellung, und die so sachverständigen Teilnehmer waren einstimmig der Meinung, daß eine derartige wohldurchdachte Ausstellung noch niemals zu sehen gewesen war. und daß der Verein Jüdisches Museum zu Breslau mit der Beranftaltung dieser Ausstellung einen ganz neuen Weg beschritten hat. Nach der Führung fand ein Vortrag von Dr. Hallo, Kassel, über ..Jüdische Handwerker und jüdische Künstler" statt, -der im besonderen daraus hinwies, daß das Kunstgewerbe und die Kunst der Juden in vergangenen Jahrhunderten immer im engsten Anschluß zur Kunst ihrer eigenen Zeit gearbeitet hatte. Die eigentliche Arbeitstagung fand dann am Nachmittage in den Räumen des Gemeindehauses statt, die als wesentlichsten Punkt der Tagesordnung eben die Frage der Errichtung einer losen Vereinigung der jüdischen Museen und ähnlicher Sammlungen ^aufwies. Man war sich im Prinzip über die Notwendigkeit einig, und nach eingehender Aussprach« über die Frage, wie weit man in der Einbeziehung der Archive und Bibliotheken gehen sollte, kam man zu dem Ergebnis, eine „Arbeitsgemeinschaft für Sammlungen jüdischer Kunst und Altertümer" zu bilde». In ihr soll Breslau zunächst aus ein Jahr den Vorort bilden und in der Geschäftsführung durch die Herren Prof. Dr. Bronner, Wien, Dr. Hallo, Kassel, Dr. Karl Schwarz, Berlin, unterstützt werden. Der Ausschuß wird sich nun zunächst mit der Frage der Abgrenzung des Sammelgebietes für Bibliotheken und Sammlungen, ferner mit der Frage, ob die Sammlungen kulturhistorisch-ethnographisch oder kunsthistorischer Art sein sollen^ zu befassen haben. Schließlich wird auch die Frage zu prüfen sein, in wie' weit die einzelnen Museumsvereine, die sich ja in erfreulicher Anzahl immer iveiter bilden, ihr Sammelgebiet auch landschaftlich abgrenzen müssen. Ferner wurde beschlossen, die jüdische Presse regelmäßig mit Nachrichten über die Tätigkeit der neuen Interessengemeinschaft zu unterrichten; größere wissenschaftliche Arbeiten jedoch sollen eventl. dem Notizblatt der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler überwiesen werden, an dessen weiteren Ausbau man denkt. Die nächste Tagung soll 1930 in Berlin, die übernächste 1931 voraussichtlich in Mainz stattsinden. Pros. Meier Balaban, Warschau, gab dann noch die mit sehr großer Zustimmung ausgenommene Anregung, dje Städte jüdischen Volkstums im Osten, die heute noch durchaus den istittelalterlichen Charakter bewahrt haben, auf Exkursionen auszusuchen. Den Teilnehmern an der Tagung würden eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten überreicht, die von der geistigen Arbeit auf diesem Gebiete beredtes Zeugnis geben. Am Abend vereinigte noch ein gemeinsames Beisammensein die Teilnehmer, das vor allem Gelegenheit gab, im nahen Gedankenaustausch über die Zukunft jüdischer Sammeltätigkeit-zu sprechen. Der nächste Tag gab den auswärtigen Freunden die MöglichiinmiMiiimimmimiHiMiiiMiiiiiiiiiiffiiiiii Uhren D.silberuaren ln r rtchster Auswahl allen i>reihl&?en J. Büchermuss Uhrmacher Keoe Uran »ostr. IQ (a. SoDoenpI.) Eigene Reparaturwerkstatt. Inserate in unserem Blatte erzielen die größten Erfolge! MMjlMi R. 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