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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-02-01 · 2 (2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
2 (2.1929)
Date
1929-02-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Ar. 2 Btolauet Jüdische» Gemeindebiatr! 2s Der Giatulationsempfang zum 70. Geburtstag von Gehcimrat Goldfeld am 20. Januar 19Z9 nahm einen glänzenden Verlauf. Ist dem würdevoll renovierten, — iiic Auffrischung tat schon lange notb — einfach geschmückten Sitzungssaal wcHen sämtliche Vorsteher und Genieindevertreter und eine große Anzahl Gratulanten versammelt. Herr Waldstein überbrachte die Glüc wünsche des Vorstandes in eindrucksojoller Ansprache,: die einen Rückblick auf das unter Geheimrat Goldfeld Gieschassene gab, und überreichte die ünstvoll ausgeftattetc Urkunde über die von den Genicindekörperfchaften crrichtetc Geh.-Ral Goldseld-Lhren-Sliflung von 10 0W Mark zur Unterst meinde. J.-R. Pecser gratu i nahm das von Aschheim ge Gem.-Rabb Dr. Vogelstein gratulierten ferner Vertreter prächtig gebundenen Werkes der Jsr. Krankenoerpslegungp Ueberreichung einer Adresse, ' voller dunkelroter Rosen, ersten Brüdergesellschast, dei reichung der Ehrenmitgliedschi Rehdigerheims, des Jüd.-th^ol Vereins Erwerbshilfe jüd. Osten, des Reichsbundes jüd Man bemerkte unter den E Dr. Eisner, die Chefärzte des zahlreiche Richter, Rechtsa Mitglieder. Ferner sind geg^r Am Abend vereinigten sich Damen zu einem Festbankett Waldstein, Gem.-Rabb. Hof Goldschmidt und Dr. Boß sä des Vorstandes, Dr. W. B. zewürzt wurde. Die goldene Hochzeit leierte am 12. Februar 1920 das Ehepaar Jakob und Regina geb. Berger, Viktoriastratze 111. ützung bedürftiger Ehrenbeamten ierke namens der Gemeindcvertretün Malte Bildnis des Jubilars in sein« sprach für die Rabbiner der Gemeind der Beamtenschaft ustter Ueberrcichsi von Kirschstein: Die jüdischen Anstalt, des Jüd. Schwesterrcheimis des Magistrats unter Ueberreichung ijes Evangelischen Parochialverbanl e: zweiten Brüdergesellschaft unter asts-Urkunde, des Jüd. Frauenbünde l. Seminars, der Landschulsynagqg Frauen, des Bgrcins der Juden Frontsoldaten, .des Synagogenchorfs snzelgratulanten den Landgerichtspro Krankenhauses, die Dozenten des S«> uwälte, Gemeindebeamte und Gqi i 600 schriftliche, Glückwünsche cing Vorsteher und Gemeindevertretcr das durch launige Ansprachen vos> mann, Frau Bial, Herrn Laqueus, wie durch zwei Tasellieder der und der Gcnieindevertrctung, J.-R. )er Geg und Obhut, e. Es ng des phiker, unter prachts, der Uebers, häs!«, des s dem mit u. a. cssidente» ninars, meinhecfgangen. ihren Herrn J.-R. dichter S. Ä.. 121. Februar: Frau strotze 93. 80 Jahre: Ernsriinc Krause -geb. a l o s ch i n , Renzel feiert am 25. Februar 1929} Pietsch, den Gcmeindemib jahrelanger Tätigkeit als Geh. Kommerzienrat Fric |5: Brann trat er am 1. De!>en Dienst der Synagogen-G ahre zurückblicken. Mit un >usgezeichnet hat, ist er no üe Sitzungen noch so spät ui wird seinen Posten nicht oerj Ordnung gebracht ist. Wir hassen, daß er möge, auch in dieser Bezie Herrn Eduard Sache, ahn gehabt hatte. n 80. Geburtstag der Büro- und Kassenboke Herr Ä l b e r l licdern als „der alte Pietsch" vrkannl. Rach orlier und Kontordiener bei den Herren enthol, Kommerzienrat Kauffmani und iember 1893 als Hauswart und Bürc bote in meinde, .konnte also unlängst aus 32 Dienst rmüdlichem Pslichteiser, der ihn von jeher heute trotz seines Alters tätig, un> wenn Mitternacht zu Ende gehen, der alte Pietsch assen. bevor nicht alles nach der Sitzung in och viele Jahre seine Arbeitskraft behalten ung dein unvergeßlichen Gemeinde iltesten. lnd. dessen besonderes Vertrauen er stetr 13. Februar: Rentner Abr 23. Februar: Rentner S a in 10. März: Rentner Juli» 1929. Geburtstage m Februar und TNärz 75 Jahre: i h a m G i t t l e r, Goethestraße uel Stecke,!, Moritzstraße 24. Baender, Kirschallee 35. slsilllA dkksiilillOWwW i>er OunQßooenatn; etnOc Für die freundlich: meines 70. Getmrtstagei zugegangen find, fprech,' richtigen und herzlichen n Glückwünsche,' die mir aus Anlaß aus allen Kreisen unserer Gemeinde ich auf diesem Wege meinen aus Dank aus. G o l d f q l d. chabe ich an feiner als ständigen Breslau. Bekanntmachung. u Der Genieindevertreter Herr I o h a n n'e s Wil hat sein Amt niedergelect. Gemäß tz 12 der Gemeinde Stell« den Bankier Herrn M a x S t Gemeinde iertreter einberufen, den 15. Jmuar 1929. Der ^Vorsitzende der Gemeinde-Dertr^ P e i s e r , Justizrat. 70. 1 e l m atzung euer tung: Sltzväg ' rj. der Gemeindevertretung _ i i Donnerstag, den 21. Ke brua r, 181 Uhr pünktlich. Sitzungssaal, ^Vallsträße 9, II. Tageshrd n u n g :. l. Wahl der Leitung der Gemeindevertretung (tz 11 der Satzung) - 1 2. Mitteilungen. . < .--h 3. Kassenrevision (Bericht der 1. Annahme eines Grabpflegejsegates. 4. ri) Desgleichen. 5. Antrag der hebräischen Sprachschule auf Beihilfe. 6. Derwaltungsbericht. Geheim l0 Vorlagen. y Der Vorsitzende: P e'i s er.Justizrat. Rechnungsprüfer). S i tz u n g. Zur Beachtung; Wir übernehmen die Dergntwortung für die rituelle Herstellung von Mazzoth und öst-rlichcm Gebäck nur bei^ solth« Firmen, die firmieren dürfen: „Unter Aufsicht der S y n a g o g e n - G e m e i n d e nicht aber bei solchen, die „Unter Aussicht" oder ähnliches ankünden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. l Neben dein regelmäßigen Freitag-Abendgottesdienst findet am 22. Februar 1929 u m 19 4 U h r ein Freitagaben »Spätgottesdienst in der Wochentagssynagoge am Anger 8 statt, der in erster Linie für die reifere Jugend gestimmt ist., j Breslau, den 30. Jai itar -1929.' , j.- Der Vorstand der Syn^gogen-Gemeinde Bei der allgemeinen wii tschaftlickjen Notlage möchtt i h besonders auf die bestehende Nvt der jüdischen Studenten ^hin weisen. Es fehlt da meist am IN 0 t w e n d i g ft e n. Seit langem besteht "hier ein . y! ..Verein zur llntersiühuüg jüdischer Studierender ' an der Universität Breslau". Ich bitte dringend im Interesse unserer jüdischen Studenten, diesem Verein mit eine^n Jahresbeiträge von 5 Mk. aufwärts bald beitreten zu wollen. Kuratorium des Stipendienfonds. Sanitätsrat Dr. B alh. Nachruf! Durch das Ableben ^es Herrn! Iustizrat litt. Roth haben wir einen schmerzlichen Verlust Erlitten. Der Verstorbene hat viele Jahre hindurch in unserer Mitte gewirkt und gearbeitet und hat zur Linderung der sozialem Not der Studierenden in unserer Gemeinde mtt Hingqbe und! Verständnis beigetragen. Wir werden! das Andenken dieses schlichten und geraden Mannes in unserer Mitte dauernd in Ehren halten. j „ Breslau, im Jariuar ^l929. Das Kuratorium des Snpendiqnfonds zur Unterstützung jüdischer Studierender. £

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