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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1928-02-01 · 2 (2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
5 (1928)
Issue
2 (2.1928)
Date
1928-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Amtlich i'. f ■ emeinMlatt irri tor <ichiWi«ung: ScmaliungeMi Verlag: Büro der Ognagogengniii All» Mr unirr oem Humen 6m Blatt der Synagogengemeinde zu Breslau 0r. Nertzni», rinde, 9mlau, f tH* « am 25 rMian W» in. WalMrad» 9 I Druck und An^gen-Annahm^ Mir. 9 / kel. 3L t»l2 | DrMlau 3, Neue! ffiraupcnftn öfter 6«*n Haan) 14 0*0. — M ttutfmbm öerfadw nfchrlnr idcn lUrttfrt und Mr veretnenackrnckurn U deinen men Druckerei wir nur Me reiieqetenltckre Deromworrung Schatzkg WilengeseNschaft Ntng »531 u. 833> * 3atiro. Februar 1Y2S 7lT. 2 Wahrheit. Nuc j Streng war — so bei fobe, Himmlisches und Jrd Mose lam und durch sein schlug, das Himmlische iy himmlischer Höhe emp irache sagen unsere Wtvoir icnschlichem Trotz der Himrr »rmbau von menschlicher lird. Nicht den Himmel idern ihn in unser Erd«?eben dadurch in seinem ist nach dem Wort des M Die treibende Kraft sei ti’S Suchen nach ihr. besondere Gnade für sich: „ Ihn hatte sein Gott wunde ganzes Innere verzehrte Wahrheit. Sie wird ihm mein Antlitz schauen", währt, daß Gott ihm seine Haß er ihn dann gleichsam esen, wohl aber sein Wast chrheit wird dem Mensch ias unendliche stete Sucher »se, ist menschlich begrenz! 1 So steigt er vom Berg Persönlichkeit geworden, le feurige Auge, strahlend sein ist unverkennbar. Und \ Wahrheit, daß die anderen Hie fürchten sich, vor ihn z Ser Wahrheit auf seinem A erhüllen, wenn er mit d Niemand ist im Besi 3jemand mag sich vermesst der andere, niemand ab rhrheit zu hindern. Wehr ein Stück Wahrheit sein Unablässig weiter und trage meisten Menschen fürchten rn sie ihnen so, daß sie ehkraft zerstört, sondern ihrheitsuchen. Der Fassu gebe man die eigene Erkenn nicht zu fürchten, sondern zu tragen, das nur das ew zu Gott führt. tet der Midrasct — Himniel und isches von einander geschieden, bis Wirken die Brüäe zwischen beiden ras Erdenleben rüg, das Irdische ojrhob. In Bilder- und Gleichnisderen, daß nicht im Sturm von el erobert und nicht in unendlichem Selbstüberschc tzung erklommen zü erreichen, ist m< nschliche Aufgabe, nleben hereinzui ragen und dieses Inhalt und Wert zu echöhen. Das drasch Moses gewaltige Leistung, ines Lebens war die Wahrheit und Auf dem Gottesborge bittet er als Laß mich Deine Herrlichkeit schauen", ybarer Offenbarung gewürdigt, sein nach der Erkenntnis der vollen Zersägt: „Kein Mensch kann lebend das andere Gebet wird ihm ge- Wege kund tut, an ihm yorüberzieht, iie Spuren Gottes, zwar nicht sein en erkennen läßt. Nicht die volle en zu eigen, aber größer fast ist nach ihr. Auch! der Größte, auch t.! e nieder^ Größer ist seine ganze chtender noch das schön immer so Antlitz. Der Abglanz der Wahrheit gewaltig ist dies Feuer der >avon-geradezu;eblendet werben. treten. Auch nur den Widerschein ntlitz muß er mit einem Schleier Menschen spricht, voller Wahrheit als Gott allein, n, sich zum Ri hier aufzuwerfen ör auch, andere am Zugang der aber die Gnade zuteil geworden eigen nennen zr dürfen, der suche die Wahrheit weiter. Freilich, die sich vor der Wal rheit. So bringe ücht ihre Augen bleichet und ihre erziehe sie zur 5 Lahmheit und zum ngskraft der Mer scheu entsprechend tnis, daß sie leinen die Wahrheit )as beglückende Empfinden in sich ge Wahrheilsuch« n gibt, das allein Gem.-Rabb. Dr. Bogelstein. en itzl' Iugen-gotteSül«a An den hohen Festtag Pdiensten je ein beson > ngen statt. Wünsch« st an den hohen Ztlttagcn? en findet neben anderen Zweigerer JugendgottjeSdienst für beide und Anregungen aus dem Kreise, der Gemeindemitglieder r nd Jugendlicher haben Veranlassung i gegeben, .daß sich Gerne indekorperschaften und entsprechende Ausschüsse eingehender mit der Frage der Abhaltung und Ausgestaltung des Jugerchgottesdieisstes an den hohen Fest tagen befaßten. ' Da es aus technischen Gründen sticht mögllch war, Kindern und Jugendlichen Plätze nebest den Eltern zu beschaffen, da es ferner aus Gründen der Sicherheit! und Ordnung des Gottesdienstes nicht gestattet Werden konnte, daß Eltern aus ihre an und für sich engen Plätze nock ein oder mehrere Kinder Mitnahmen, wurde für d e Jugend e ein. besonderer Gottes dienst eingerichtet. Für diesen warde vom Vorstand der Synagogengemeinde für die liberale Richtung—Und um diese allein handelt es sich im Folgenden — ein besonderes Gebetbu herausgegeben. Es ergab sich nun die Schwier gkeit, «inen Gottesdienst einzurichten, der dem Bei ständnis ur d Empfinden der Altersstufen von, 6 bis ca. 20 Jahren angemessen war. Die reifere Jugend fühlte sich von eirem Gottes! »ienst nicht befriedigt, der hauptsächlich dem Verstä rdnis der Jüngeren angepaßt war, und dessen Räumlichkeit und sonstig« Ausgestaltung den Eindruck erweckt haben soll, daß er gegen wer den anderen Zweiggottesdiensten zurückstehe. I ,i| Der Kultusausschuß n ist der lebetzeugung, daß, auch abgesehen von den erwäh rten technischen! Schwierigkeiten, die die Veranstaltung eines besonderen Jugendgottesdienst erforderlich machen, aus inneren Gründen ein gemeinsamer Gottesdienst der Jugend geboten ist. Er hat beschlossen, den Jugendgottesdienst in bezug auf Raum und äußere Einrichtung so auszustatten, dsaß er.leinen andern Festgottesdienst nachstehen soll. Zu einer seiner Sitzungen hat der Kultusausschuß einzelne Schüler und Schülerinnen aus höher:n Klassen hinzugezogen, um deren Anschauungen direkt kennen zu lernen. Dort wurde beschlossen, die Jugend einmal selbständig über diese Frage beraten zu lassen. Deshalb wurde eine Sitzung von etwa 12 Schülern und Schülerinnen ein berufen, die sich unter einander — es war außerdem nur e n Vertreter des Kultusausschusses zwecks Berichterstattung und Auskunfterteilung anwesend — über ihre Gedanken und Wünsche bezüglich des Jugendgottesdienstes auchprechen sotten. In dieser interrhlreiche Wünsche und Anregungen ran sich darüber klar, daß der Kreis, rsammengesetzt war, , nicht geeignet fzustellen. May einigte sich aus den bnntagvorrmttag im Gemeindehaus ir den Jugendgottesdienst in Betracht kommenden Jugendlichen einzuberufen, i Dies geschieht hiermit! Wir fordern alle Jugendlichen im Atter bis zu 20 Jahr m, die an der Einrichtung und dem Ausbau eines liberalen Iugendgottespienstes Jrckvesse haben, und die gewillt sind, dara t mitzurat «m Eon «Ing, bot 2t. Aeb im Gemeindeh a u S , W oll st efsanten Sitzung, in der vorgebracht wurden, war der ziemlich willkürlich sei, letzte Forderungen ar Vorschlag, an einem eine Versammlung aller fi und mitzuarbeiten, auf^ vor«. 11 Uhr 9, zu erscheinen.

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