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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1928-01-01 · 1 (1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
5 (1928)
Issue
1 (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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16 Dr«»l«««r A-dische« Ge«eiad«dlalt Nr. I \. AMZEIGIIN-ANNAHNE: Druckerei Th.Schatzky A.-G.. Breslau 3, Neue GraupenstraBe 7 rcrf t b i c it i d Dr.'«lfre Rerlafl,! Tiescs weil bet in ju einer zur jStelluii gelangt fein Gut öufdniiif. der lallet B LvSet nnb füll«» die veranschauli vielen Ptini Naiivneniii werden, Wn in »et jebt kann. Bei persönlichen schärfet fotn schärfsten F Palästina ist ein schönet Ketkn Hajes auch die Ren von vornher nationalen mi» bet engli s liegt aber i darin, baß j die Juden tt bet ' Bewoht Ilebetschnst Seite gern Deiitsctie tut! Blayien jtiti Aiottlrtifcfc'et obglisicki hiet ionbiety eilt zwischen i I£ Wiener: Kritische Reise durch Palästima. Philo» flerlin. > Preis kartonniert 2.4t) Mk. . Buch, von zionistischer Seite mit Spannung erwartet, palästinensischen Tingen erfahrene Verfasser, angeblich günstigen Beurteilung des Aufbauwerkes int Gegensatz des Zentralvereins, dessen Syndikus Dt. Bienet ist, ollte, ist für alle Anhänger des Aufbaiiwerkes eine herbe Bei allem Wohlwollen für das bischer Geleistete und wunbernng für den Jdcailismus und die persönlichen «lnftrengutigen der Siedler — wer fjfättc die nicht! — igebrachten Zahlen, meist übrigens zimiistischer Herkunft, t durch zahlreiche graphische Tarst^lluiigen, und die ngsäußrrungen erster Wirtschaftskcnnetr aller Richtungen, Religionen, die oft aus entlegcusn Quellen zitiert Verfasser zu dem kritischen Schluß, daß das Ausbauwerk von zionistischer Seite betriebenen Weise nicht bestehen den vielen Zahlen und Zitaten komsticn allerdings die Rcisecindrücke etwas zu kurz. Manches könnte noch uliert werden. Um eins nur heraus,ziugreifen:: Eine der tjrberimqeit der jüdischen Arbeiterschaft (nur dieser?) in dieForderung vcn nur jüdischen Arbeitskräktest (S. 57), (nicht auch selbstverständlicher?) Idealismus, j der den, ob ungeheure Kosten verursacht unöi der insbesondere abilität der Industrie (doch woh> auch der Landw-rrtschaft!> in fraglich macht (S. 59). .Hieraus csttstchen däe großen <^^11^1^ und Schwierigkeiten mit hen Arabern, und '>chen Mandatsmacht, was nachgewiesest wird. 2er Fehler .. E. nicht im Ausschluß nichtjüdischtr Kräfte, sondern > disch gleich palästinensisch-nationak geächtet wird, obwohl der starken Racbkrieg-r-EinwanderUntz nur 17,st Prozent er Palästinas bilden; jetzt bei beim Auswostderungsclleicht noch weniger. Taher stimmt das von zibnistischer gebrachte Beispiel der Schweiz nichts denn dort bilden Weli'clte eine Schweizer Ration, ebenso wie in Belgien Wallcneu. Zivei Stellen haben besonders den Zorn ise erregt: Tie Frage nach den Plördern de Haans, der Berfasier nur fremde Zitate bringt, und ganz be- Frxttzm des' Berfassers, dessen Entstehung von! ihm in«!trt worden ist, in der Anlage 1 über bleu Keren hajejsvd. *r als dessen Präsidium die Herren Blume,tseld, Kahn und Rosoablüth angegeben sind (S. 124), nicht aber die prominenten Nichtzionisten, wie Wassermann u. a. Nun wird wohl der Mehrzahl der jüdischen und nichifüdischen Leser sticht bekannt sein, daß die drei Herren Zionisten sind, dann aber sagt dev Berfasser drei Seiten vorher zu Beginn des Artikels ausdrücklich, daß bje deutsche Abt. des Keren haj. in ^Berlin ein Präsidium hat, dem auch Nichtzionisten angehören. Wozu also von Fälschung reden!? Das Buch ist sicherlich ein hervorragendes Nachschlagewerk über Palästina von nichtziouistischer Seite. Tie zweite Auslage ist bereits vergriffen! R. 4> * * Lffenbacher Haggadah im Selbstverlag des Herausgebers Tr. G u g g e n h e i m mit vielen farbig ausgemalten Holzschnitten, broschiert 60 RM. Soeben erscheint die von Notar Tr. Guggenheim-Lffenbach a. M. herausgegebene „Lffenbacher Haggadah". Sie ist, wie das Vorwort sagt, izur für einen kleinen eigenen Kreis gedruckt, laut Nachwort nur in 300 Exemplaren. Man. hat deshalb zu dieser Haggadah achch keine prinzipielle Stellung zu nehmen, wie etwa zu der Scligtnannschon, die zum Teil als Vorbild diente. Man kann nur sagen: Güggenheim hat sich für seinen Kreis ein Werk geschaffen, das seine Person und seinen Kreis überdauern wird; ein Werk, das jeden Nnvoreingenommenen sprechen lqßt: Hier ist jüdisches Fühlen, jüdisches Sieben, das sich in klaren schlichten Worten verständlich machen kann. Hier sind Probleme des Judentums angeführt und populär, dem Geist des Sederabeads entsprechend, abgehandelt, dir der jüdischest Gesamtheit eine Ehre machen, die einen wahrhaften kidusch haschem bewirken. An diesem Werke können Vater lernen, aus ihm können Lehrer Anregung schöpfen, es zeigt, wie man seinen Kindern einen Sederabend lebendig gestalten kann, und wird den Modernen — des Hebräischen wenig oder nicht Kundigen — zu neuen eigenen Gedanken anregen. Und.nun erst die äußere Ausstattung. Brauchs man mehr zu sagen als: es ist ein Werk der von Rudolf Koch gelesteteii Sffenbacher Schule, die handausgemalten Bilder schnitt Frit, .Predel nach seiner Zeichnung iu Hclz. Tas Werk genügt infolgedessen den höchsten ästhetischen Ansprüchen. Tas Werk wird sicherlich bald vergriffen sein, da es in feister Ausführung schon als einzigartiges bibliophiles Werk einen hohen! Wert in sich birgt, und gereicht dem Herausgeber zur höchsten Ehre^ B. M., Frkft/M. Ungeziefer beseitigt G. Rasch, sä Breslau I. tyikolaistrale 28/29 Ielefon: ojile?573 Jnnungs-tytgJied) Spez: flutgasen Musik; Fernsprecher Rinj is>4 -T •Instrumente teilen Bücher Schallplatten! Sprechapparate erster Firmeni Julius Breslau 1, Schweidnitzer Straße 52 Gartenstraße 39/41 (Konz^rthaus) Hainauer. Adler« Apotheke, Ring 59 an der Qdcrftr. noben ftlehatwph-'Bnchhandlmig Inhaber: Dr. Julias Lewy Fcrkcprechcr Amt HM Nr. 2789 Ltfcrcr aller In- und ausländischen Spezialitäten, bnrmnenverband. Lieferant aller Krankenkassen» AJfte (aachi tHephonischen) Auftritte werden urfurehend Ins Haus gesandt. Marlenbed hervorrag ciJK c^d nt fett. - Pnalincea, wohiachmeck., ohne Diät wirkend. Pr. Mk. ■imiiiimiiiiMiiiiHiiim Kaufe getragene Herren-, auch elegant. Damtn- Qarderobe, Schuhe zahle höbe Preise Fuchs Breslau, Lohestr. 34 Telefon Stephan 30919 Sonnabend geschlossen Ul [ Das Delikatessenhaus am Frleheherg Joseph Pols I Breslau 18. Kaiser-Wilhelm-Str. 127 I' * Telefon Stephan 34878 I liefert bekanntlidi am frischesten eile [Lebens- und GenuAmittel prompt ins Haus Bad Obernlsrk bei Breslau -iz. 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