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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1928-01-01 · 1 (1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
5 (1928)
Issue
1 (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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' 12| 4n Beeil«uer Jüdische« 0t«ciab<bl«il Nr. t Die Jrauengrnppe des Zentralverbandes jüdischer Handwerker, Ortsgruppe Breslau veranstaltete am A>. Dezember 1927 für die jüdischen Handwerkslehrlinge eine tthanukkahfeier. Musikalische Vorträge umrahmten das Fest. Die Damen der Frauengruppe bewirteten die 48 erschienenen Lehrlinge mit passee und Kuchen und jeder.konnte eine bunte Schüssel mit Pfcsserkuchien, Aepsel und Nüssen mit nach Haus nehmen. Gesondert von dieser Feier wurde eine große Anzahl bedürftiger jüdischer Handwerkcrlehrlinge mit Bekleidung, Wäsche und Schuhwerk ausgestattet. Zum Teil wurde» die Mittel hierfür von der Fraucngruppe selbst aufgebracht, zum andern Teil haben viele hiesige Geschäftsinhaber durch gütige Spenden die Einbescherung ennäglicht. Diesen sei an dieser Stelle für ihre Hilfsbereitschaft der herzlichste Dank ausgesprochen. Der Jützische Frauenbund ' muchr darauf aufmerksam, daß in seinem Lonsheim in Bad F l i n s b e r a in den Monaten Januar, Februar, März erholungsbedürftige Frauen und Mädchen, des Mittelstandes Aufnahme finden. Dek Pensionspreis beträgt 4 Mark pro Tag einfchl. Heizung und Beleuchiiima ffimh rfiiron in si.FSvn frt fin/ft iiofnrtnnnil. Hcifns ist in Händen mustergültig geführt. Gu ode ipergunig geiiinrr. r j Anmeldungen sind möglichst bald zu richten an: Frau Professor litmann, Freiburger Straße, 11, an Frau Enimy Vogelsein, Anger 8, •jf mi das Büro des Jüdischen Frauenbundes, Wallstraße 9, Zimmer 7. Zur Beachtung! | Cs wird besonders darauf hingewiesen, daß der vorfflaad (Rilualkommission) bei' Gemeinde für die rituelle Zuverlässigkeit der im AnIeigenleil de» Gemelndeblatle» empfohlenen waren keine Gewähr übernimmt, soweit e» sich nicht um Geschäfte handelt, die her Aufsicht der Gemeinde nußerfkw find. Jüdischer Frauenbund. Der Provinzialverband für Schlesien und Oberschlesien und die Breslauer Ortsgruppe, sowie die ihr angeschlässenen Vereine und Ausschüsse versammelten sich am 15. Dezember 1927 im Repräsentantettsaal der Geineinde Breslau, wo Frau Paula Olle Udorfs in einem längeren sesselndxn Dortrag über die Frankfurter Taguyg berichtete und den Erschienenen mannigfache Anregungen für die weitere Arbeit zum Wähle der jüdischen Fürsorgebedürstigen gab. Frau Lisbeth Cassierer er- ^chän,zte den Bericht über Frankfurt durch ein Referat über das Heim in ' Wyk ojuf Föhr. Weitere Anregungen brachte die lebhafte Aussprache. Zu erwähnen ist insbesondere der Borschlag voit Herrn Direktor Glaser, dem Leiter unsexes Wohlfahrtsamtes, auf Heranbildung einer Jugendgruppe^ die alsdamr die Betreuung der Jugendlichen zu übernehmen hätte. > Die Monatsschrist für Geschichte, und Wissenschaft des Judentums eröffnet ihr Dezcmbcrheft mit einem Aufsaß von Rabbiner Dr. Dienemann über neuere Schriften zur Frage nach dem Behältnis von Urchristentum und Judentum. Wenn auch selbstverständlich die Subjektivität der christlichen Forscher sich geltend macht, so ergibt doch Dienemanns Bericht, daß die auf weit überlegene Ouellenkenntnis begründeten Darstellungen jüdischer Forscher auch in christlichen Kreisen nicht ohne starken Eindruck geblieben sind, und daß bei jüngeren Theologers der Wille, dem Judentum gerecht!zu werden, durchaus besteht. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, welche die Monatsschrift herausgibt und ihren Mitgliedern unentgeltlich zusendet, Hot an dem Verdienste, solche Aufklärung herbeigesührt zu haben, wohl den stärksten Anteil; jeder, der -zur Verbreitung der Wahrheit übet das Judentum beitragen will, sollte durch Zahlung des Mitglicdsbeitrags von 1«) Mk. an das Postscheckkonto der Gesellschaft (Berlin 7CßO, Paul Veit Siijion) die Mitgliedschaft erlvelBen. Uebrigens enthält das Heft neben sehr gediegenen Beiträgen, die wesentlich den Forscher interessieren, auch Abhandlungen wie die Darstellung der Geschichte der Juden in Bremen während des 19. Jahrhunderts (von Max Markrcich), die nach Jnhält und Form einen weiten Leserkreis zu fesseln vermag. -J-UJJJ.»—J-Ji-LJJ.JJ wir bitten um Beachtung des Anzeigenteiles Zentralheizungen Neuanlagen Reparaturen --- Beratung ob-um Frankel i. ra Bruno Range Fernruf Stephan 32983 BrCSlflll XIII Agathstraße 11 8klassige 7 stufige Jüdische Volksschule für Knaben und Mädchen linier alaalllcher Aufacht Rehdigerplatz r Lehrplan der städtischen Volksschulein. Jüdische Unterrichtsfächer im Rahmen des allgemeinen Lehrplans. | ’ t ■ I Schulfrei sind der Sonnabend und z. Z, für 5 untere Klassen auch der Sonntag. * Anmeldungen: : Sonntag 10—11, werktäglich 12%—1 $% Uhr im Schulgebäude beim Schulleiter Feil^henfeld. Z. Z. 5 Massiges Jüdisches Reform-Realgymnasium i. E. für Knaben und Mädchen Unter »faalllcfaer AuUlchl ncflzelstraße 100 , Ostern 1928 Eröffnung der Untersekunda. Lehrplan der preußischen höheren Schulen mit neueren Sprachen in den unteren Klassen. In den höheren Klassen Latein. Religions- und jüdisch-wissenschaftlicher Unterricht innerhalb des Stundenplans. Sonnabend schulfrei. Anmeldungen: Für alle 6 Klassen, Dienstag -9-10 und Donnerstag 11-12 Uhr, im Schulgebäude beim Leiter Rabbiner Dr. Goldschmidt. % BRESLAU herabi-s trT 31 r i Bad Obernigk bei Breslau für Inncrl, Kranke, Nervenkranke n. Erholungsbedürftige. Geisteskranke ausgeschlossen. — Abteilung für Zocker- und Stoffwechselkranke, »ria behänd 1., Paraffintherapie. — Tagesresatz: 1. Kl. :Zlmmer, Pension, Knr n. Arzt (2 RH. 2. Kl.: Zimmer, Pension, Knr n. Arzt RM. — Chefarzt n. Bes. Dr. F. KOblseh, renarzt, Dr. med. Karl Rausehe, Facharzt für f Kranke. Das ganze Jahr geöffn, Prospekte. tMOOsuCRaasMo J,‘E'N^/EOKAUf^ WßU>U2rfU& BRESLAU HeRZFN-STQ^I

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