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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1928-01-01 · 1 (1.1928) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
5 (1928)
Issue
1 (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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9lc. 1 11 . .. i i! i i i-; i Jleu evtfffhelf 3t JdAnpe ’Cäilgkelt bei der 7lrma Stein A HotfoutsAy IIaAImm n«»ii Neaanfertigug»!sowie WOdIIiVV NnDI* Cinarbeit»»- von ILeib-u. Bett- 11*311111 1111 «I wäeohe nach neuesten Modellen Stoffe werden r. Verarbeiten an<r. Bllllmte Prrli«, tafln« Ladrnapearn! (jo/ieazoffernstraße 48 *Cc(tfont fiinQ 6313 Der fällige Mitgliedsbeitrag für ' 11928 lMindestbeitrag Mk. 4.—1 kann zu den oben angegebenen Zeiten iin Sekretariat entrichtet oder auf das Postscheck-Konto Sallh Cohn, Breslau Nr. 117 84, überwiesen werden. In letzterem Falle gilt der Postsckiein als Quittung. Bis zum 1. Februar nicht eingegangene Mifglicds-Bciträge werden durch Kassenbotcn unter Anrechnung eimir Betengebühr von Mki. 0.50 eingezogen. ^s Der Vorstand des Vereins Freie Jüdische Volkshochschule. , Sollt) Cohn [ Dozent Dr. Albert Lctzvkowitz Schatzmeister. j Vorsitzender Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen Schlesiens. Wallstratze 23. Tel.: Ohle 7830. Wir übernehmen Schreibarbeiten jeglicher Art, insbesondere Adressenschreiben etc., und bitten, uns diesbezügliche Aufträge telephonisch zu übermitteln.! Die wachsende Arbeitslosigkeit macht sich auch bei | uns wieder besonders stark bemerkbar. Wir machen deswegen erneut darauf aufmerksam, dah wir jegliche Art von Personal zu vermitteln haben. Auch für Aushilfsarbeiten. Packer- und Haushälterstellungen haben wir geeignete Bewerber. Wir bitten daher die Gemeindemitglieder, uns jede Vakanz, auch aus Bekanntenkreisen, zu übermitteln, damit sich die Zahl der Arbeitslosen innerhalb junferer Gemeinde etwas verringert. Arbeitnehmer, die vier Wochen lang bei uns nscht vorsprechen, werden aus unseren Listen gestrichen. Es ist notwendig, dah jeder Arbeitsuchende allwöchentlich einmal bei uns vorspricht. Ausweiskarte ist mitzubringcn. Sprechstunden: weibliche Abteilung Montag bis Freitag 10—12 Uhr. männlich« Abteilung Montag bis Freitag 15—17 Uhr. Nene Geschäftsstelle der Jentralwohlfahrlsstelle der deutschen Juden. Die jBüroräume der > Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, soweit sie sich bisher in Berlin 0. 2, Rosenftraße 2/4 befanden, sind am 1. Januar! 1028 nach Berlin dl. 24. Oranienburger Straße 69, II. verlegt worden. Fernsprecher: Amt Norden 12 770. "] Die Geschäftsstelle oes, Reichsausschusses der jüdischen Iugendverbande, sowie der Arbeit! gemeinschaften für jüdische Tuberkulosefürsorge und jüdische Gesährdetensmrsorge sind ebenfalls nach Berlin dl. 24, ^«i n Der(egj worden. Oranienburger Straße 69, in Der Rabhii wird am 29. und 30. Mai lung abgehalten. Die Schuch einheitlichen Gesichtspunkt staltung des öffentlichen L Gedanken wird diesen Teh vorgesehen Referate über völkerungspolitik". Für d war der Gedanke -maßgebest auf verzichten darf, eine L nicht daraus verzichten dar unserer Thge von seiner iner-Dcrband In Deutschland Berlin seine satzungsgemäße Hauptversamm» g soll in ihrem nichtgeschästlichen Teil unter dem „Die Forderung des Judentums für die Geens* stehen. Ein Referat über den Sabbathder Tagung, einlriten: es sind dann ferner Wirtschafts-Ethik", „Bodenreform" und „Be- Wahl des die Tagung beherrschenden Themas d, daß das religiöse Judentum nicht dar- Ljrdnung des gesamten Lebens anzustreben, und seine Stimme zu erheben und In dem Chaos aus,Gestaltung zu versuchen. Ldee Soziale Gruppe für erwerbstätige jüdische Frauen und Mädchen. Unsere Volksbildung«- ünd!Untrrhallungsab<nde für jüdische Fraueis und Mädchen j sinh leider vielen .Mitgliedern unserer Gemeinde noch njchi bekannt. Ci«! entsprechen den Abenden der früheren Toynbeehalle, «> die man sich fnohl noch erinnern wird. Die Abende findenalle 14; Tage Mittchoch abend von 'A8—10 Uhi in unseren Hunnen Höschcnstraße.84 statt. - _ Das Programm besteht aus einem ernsten und einem heiteren Teil ^zwischendurchseine unentgeltliche Bewirtung. «v Der nächste Abend findet >Mitiwoch, den 18. Januar, statt. Heri «Dr. Pogorschcklsky, Facharzt für KinderkrunGeitrn, spricht über .^Hygien, und Kindererjiiehung", es folgen! nun ernste, Ick,in heitere musikalische um rezitatorische Garbietungen. \ Wir layen alle Frauen und Mädchens die auch noch nicht teil genommen hhben, dazu herzlich «ein! ' Die Abende geben die Misglichkcitz in diesen -schweren Zeiten einigfrohe Stunden üncntgeltlich xzu verbringen und gleichzeitig etwa» zu lernen, -j , j Die soziale Gruppe für erwerbstätige jüdisch« Frauen und Mädchen veranstaltete folgende Chanukkah-Feiern: " Sonntag, den 18. Dezentster, fand in der Wohnung unserer Bor sitzenden eine Ehanukkah-Feief für die Schülerinnen. unserer Hau» gehilsinnen-Schule und den Hausgehilfinnen-Verband statt. Nach dem Lichtezünden hielt Frau Edith Fachmann eine Ansprache an die Mädchen, es folgten Rezitationen von Ehanukkah-Gedichten und jüdische Lieder. An festlich geschmückten Tischen wursten die Mädchen bewirtet und mit heiteren Borträgen unterhalten. i Darauf folgte eine Bescherung der Mstdchen mit Bekleidungsgegenstände», die große Freude hervstrries. Spiel und Tanz hielt die Mädchen noch lange vergnügt zusammen.' Montag, den 19. Dezember, veranstaltejxn.wir eilte Chanukkah-Feler für unsere Mitglieder. Nachdstm Herr Obertantor Bor in die Lichte gezündet und mit einem ernsleu Gesang die Frier eingeleitet'hatte, hielt Herr Rechtsanwalt Lach mann die Festrede. Es folgten Gesang» - vorträge von Frau Mimt Frank, Frau Oberkantor Cerini und Herr A l t erfreuten die Zuhörer durch Klavier- und Violinvorträge. Für den heiteren Teil des Abends sorgte Frau E!i s n e r - B a r b e r mit ihren Rezitationen. - - Unsere schönste und letzte! Chanukkah-Feier fand am Donnerstag, den 22. Dezember, für unsere Schützlinge statt. Herr Rabbiner Dr. Halpe r s o h n zündete die Lichte und hielt die Festansprache. Fräulein Eo« - B i l e w s k i verschönte die Feier mit wundervollen Gesangsvorträgen. An mit Blumen und Leuchtern geschmückten Tafeln wurden unsere Schützlinge mit einem warmen Abendbpot bewirtest. ■_ Mit einer Bescherung, bei der die Wünsche der Einzelnen berück« sichtigt worden waren, wurde die Feier beendet und man sah an de» freudestrahlenden Gesichtern, wie viel Glück dieser Abend gegeben hatte. Jüdisch^liberaler Tugendoereiu „Abraham Geiger", Breslau. Die Vereinsabende finden allwöchentlich Montag, 20 A Uhr. im Saale der Loge „Gerhart Hauptmann". Sch weiblicher Stadtgraben t, 1. Etage, statt. Gäste sind höflichst eingeladen. Die für Februar festgesetzten Veranstaltungen sind? aus dem Inserat dieser Nummei; auf Seite 18 ersichtlich. ' ÜIMMIIIillllllllUIUIlH!IINN»Wli>tlIMi!llMIMllllllIMWM Wir bieten; Ihnen in allen Abteilungen des Hauses hervorragende Kaufgelegenheiten! < Jen 27. Januar bis jDonnecrfatf, den 2. Februar HIURw jCanenhaus

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