Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1927)
- Issue
- 9 (19.9.1927)
- Date
- 1927-09-19
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9 Vr»«I«»«r JSdische« SemeiNdedlelt 137 Der «Verein zur Speisung armer Israeliten" möchte auch in diesem Jahre gern wieder di« zahlreichen Bittsteller mit etwa» Fleisch zu den hohen Feiertagen versorgen. Wer hilft dazu, daß wenigstens ebensoviel wie im Vorjahre verteilt wird? Damals waren es an 600 Pfund Fleisch, und Hunderte Hilfesuchender konnten gesättigt lvfrdenl Wer nicht die Verantwortung dafür tragen will, daß eine größere Anzahl Hungernder zurüctgewiesen werden muß, der sende sofort ein« seinen Verhältnissen entsprechende Spende auf da» Postscheckkonto Dt. Wilhelm Freyhon, Breslau -1718 (Eichbornftrahc 416). Die Berieslung Fleisches erfolgt wieder, wie im Vorjahre, durch Zusendung der Anweisungen unmittelbar an die Empfänger. siallichr Muntnatynp tot (iMimtintinftt D Soziale Gruppe für erwerbstätig« jüdische Frauen und Mädchen.! Die wirksamste Abhilfe, um soziale Not dauernd zu lindern, ist Arbeitsbeschaffung für Arbeitslose, die durch die Schwere der Zeit trotz Kenntnisse und Fähigkeiten in ihrem Berus sich ihren Lebensunterhalt njcht verdienen können. Die Soziale Gruppe, Höschen st raße 84, bittet deshalb die Gemeindemitglieder bei allen oorkommenden Arbeiten sich an sie unter Stephan 36289 zu wenden. Sie vermittelt sofort auf Wunsch Ausbesserinnen, Schneiderinnen. Stickerinnen, Häklerinnen, Kunststopferinnen, Ätuhlflechlerinnen, Strickerinnen, Hausperfonal, Schneider (auch Reparaturen und Aufbügelnk Schuster, Glaser, Tischler, Tapezierer, Buchbinder, Teppichklopfer etc. D>Ie Gesellschaft „Brüder und Freunde" e. v. Ahabat Achim gegr. 1834 feierte am 13. August ein Sommerfest. Der Ueberschuß ist zu Wohl- Das Fest r Sitzung 1 der Gemeinde vertretung der Synagogen-Gemeinde onnerstag, den 13, 0 f t o b e r 1927, 18',4 UhkFiünktlich. Sitzungssaal Wallstraße 9. T a g e s o r>n u li g : ' Mitteilungen. ' Anträge R.-A. Jacobsohn betr. Protokollberichtigung. Wahl eines'Mitgliedes in den'3)auptausschuß des Wohlfahrtsamtes. . i ' 4. Desgl. in den Ausschuß für die, Zweiggottesdienste. 5. Beihilfe an das Büro für Schärhtfchutz.' ö. Erhöhung der Gebühren für Beerdigungen und Grabstellen. 7. Derwaltungsbericht. 8. Auffüllung der Samuel und Albertine'Sachs-Stiftung. Geheime Sitzung. , * 4 Borlagen. - Der Borfitzende. H ' Peifer, Justizrat. tc tigkeitszwecken bestimmt. is Herr Kantor Wartenberl ola. zu welcher unsere Beifall fanden. Ein« Tonn schenke dazugaben, erbrachte eisten größeren Ueberschuß. söi hiermit der beste Dank ausgesprochen. Fest war stark besucht und erfreute er mit Gesangsvorträgen, welche großen Ilil F< ri Ferienarbeit Wie im vergangenen stch in den letzten großen holung zu verhelfen, di« zu dömals nur ein kleiner Teil dmk der Unterstützung der <£ Irüder-Gesellschasten möglich ührern und Führerinnen zu traße zu entziehen und sie biegeifterte Anerkennung seitens in den kommenden Jahren di, s Mitglieder Den Spendern »er jüdischen Volksschule, hre, so hat sich die jüdische Volksschule ien bemüht, den Kindern zu einer Er- Hause bleiben mußten. Während jedoch ersaßt werden konnte, war es diesmal, ynagogen-Gemeinde, 'ter Logen und der geizen 60 Kinder unter geeigneten ämmen zu fassen, sie den Gefahren der körperlich und geistig ju erfrischen. Dieder Ellern wird un» dazu anspornen, e Einrichtung weiter auszubauen. Bekanntmachung. Die am f. Oktober 1927 in Kraft tretende Denkmals- und Friedhofsordnung für die Jüdischen Friedhöfe Breslau-Lvhestraße und Breslau-Cosel liegt im Dryck vor. Interessenten erhalten auf Verlangen im Gemeindebüro 1 Stück unentgeltlich. B r e s l a u, den 8. September 1927, , Der Vorstand der Synagogen-Gesneitide. Allen denjenigen unserer Gemeindemitglieder, dip unserem Rausch Haschonoh-Aufruf zu einer Spende für die Aermsten ./%UU|UJ J/U|U^VIIUl/‘44U|4U] p** |MV WiV MV»IU|»VI» . des früheren Mittelstandes Folge geleistet haben, sprechen wir \ hiermit mit den besten Wünschen zum Jahreswechsel herzlichsten Dank aus. Die Gemeinderabbiner und Rabbiner z — der Synagogengemeinde^ Hallo! Hier McldehOro! Die klotveiiMetl kür Jetfermann! Dauerbrand - Ofen Wünschen Sie Vorfälle im Ge4' können Sie nie eine Auskunft über die tSrflchen ohäfts- und Privatleben. — Alles wissen, aber durch uns erfahren. Fragen Sie uns über Verkehr / Wirtschaft / Beise-Verbindung Ihren Bechtnstand in jeder Lage juristische Auskünfte / Nacht- und Sonntagdienst ~der~Aerzte und Apotheken außerordentli cher Vorfälle. 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