Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1927)
- Issue
- 8 (22.8.1927)
- Date
- 1927-08-22
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3970005-7569520-7569577--0589-3970549- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Attöischeö Amtliches Blatt der Synogogengemeinde zu Breslau Schklftlettung: Derwattungsvire ioc Verlag: Büro der Synagogmgesn «i Dr. Rechniß, Breslau, Wallstra-e - einde, BreSlou, Wallstr. 9 / Tel. N 1612 nztigenpret«! Sic 6 gtfb. SMMme»«r-S«Ne otet Für die unter dem Namen des d«r«> Verfasser« erscheinenden Artikel und die und Anzelgen-Annahme: Druckerei Th. Schatzky Aktiengesellschaft .! »lau Z, Neue Sraupenstratze Nr. 7 / Fernsprecher Ring 8351 u. 8332 ^anm 14 vfg. — 3M laufenden Aufträgen Aadan. übernehmen wir nur die prefsegesetzNche Verantwortung 4. Lahrg. 22. August 1927 Nr. 8 Ordnung de» Gotte »diens es in den Gemeinde-Synagogen. Alle 21.—26. August, morgens 654, 26. August, abends 7 Uhr. 27. August, morgens 654, 854, 1054, Schluß 7,32 Uhr. 28. August bis 2. September, n 2. September» abends 6)4 Uhr. 3. September, morgens 654, 854 4. —9. September, morgens 654 9. September, abend» 654 Uhr. 10. September, morgens 654, 85 11. —16. September, morgens 6 16. September, abends 6,10 Uhif 17. September, morgens 654, 85 i 18. —23. September, morgens 6 23. September, abends 5,55 Uhr 24. September, morgens 654, 8 25. September, morgens 654, at 26. September, morgens 6 Uhr. 29. September, Fasten Gedaijah 30. September, morgens 654, a 1. Oktober, morg. 654, 854, Ansstr, Das Lichtzünden muß fpä Zeit erfolgen. Jugendgoilesdienst Alle Syn 20. August Alte Synagoge Alte Synagoge, 10. September goge, 24. September Krankenhai Sidra: 20. August -pv, 2? 10. September Kxn'3, 17. 1. Oktober T?'i. Haftarah: 20. August P'X ne •=« 'TJK, 10. Septembe, 24. September v'CN cur, Reue 26. August: 27. August: Synagoge. kreitag Abend 18,45 Uhr. sabbathgottesdienst vorm. 9, Neumondweihe 954, Predigt 9)4, Sabbathausgang 19^0 Uhr 28. August bis 2. September: niorgens 6-4, abends 18,45 Uhr. 2. September: Freitag Abend 18,30, Predigt 18,45 Uhr. 3. September: Sabbathgottesdier st vorm. 9, Sabbathausgang 19,15 Uhr. abends 18,30 Uhr. 9. September: Freitag Abend 16,15 Uhr. 10. September: Sabbothgottesdi nst oorm. 9, Sabbathausgang 19 Uhr- 11. —16. September: morgen» 6:4, abends 18,15 Uhr. 16. September: Freitag Abend 18. Predigt 18,15 Uhr. 17. September: Sabbathgottesdienst vorn:. 9, Sabbatyausgang 18,45 Uhr. 18. —23. September: morgens 6 4, abends 18 Uhr. 23. September: Freitag Abend 17,45 Uhr. 24. September: Sabbathgottesd!« nst vorm. 9, Sabbathausgang 18,25 Uhr. 25. und 26. September: morgen; 6)4, abends 17,45 Ahr. Gottesdienst am Sabbath Nachmittag 54 Stunde vor Sabbathausgang. Tharavorlefung. 27. August: .nun V. B. M. J 28. und 29. August: ®*n cm 3. September: o*etc y. » 10. September: »an '2 V. B. 17. September: man '= V. B 24. September: csss V. B cp. 15. V. 1 bis Kap. 16. V. 17. I. B. M. Kap. 1. P. 1—19. M. Kap. 19. B. 14 bis Kap. 21. B. 9. M. Kap. 24. B. 10 bis Kap. 25, B. 19. > M. Kap. 28 B. 1 bis Kap. 29. B. 8. M. Kap. 29. B. 9 bis Kap. 30. B. 20. > Jugendgollesdi« nl im 27. August, 10. und 24. S>. im 17. September: Krankenhau». ft aachmillag» 16 Ahr: ptember: Neue Synagoge, > Synagoge. abends 7 Uhr. Ansprache 1)>4j, Neumonüweihe 10, Predigt orgens 654, abends 6)4 Uhr. , Schrifterklarung 9),, Schluß 7,15 Uhr. abends 654 Uhr. 4, Schrifterklarung 9%, Schluß 6,59 Uhr. 4, abends 654 Uhr. , Schrifterklärung 9!>4, Schluß 6<43 Uhr. 54, abends ß Uhr. 1 -4, Schluß 6,26 Uhr. ends 5)4 Uhr. inorg. 654, abds. 554, Schluß 6,15 Uhr. ltends 5,40 Uhr. ache 9)4, Drafcha 4, Schluß 6,10 Uhr. estens 5 Minuten vor der angegebenen igoge 4 Ahr. Krankenhaus 454 Uhr. 27. August Krankenhaus, 3. Septembers Krankenhaus, 17. September Alte Syna-j s. . August nun, 3. September ll'LLC, September K-r. '2, 24. September c*25U,! uni, 27. August nnvs.n>ro. 3. September .nnpo ',n. 17. September 'NIX ’mp.j 1. Oktober Smc’ n=ic. Gemein-evertreter-Sihung vom 30. Juni 192? Beihilfe Pforten anderen Bericht von Dr. R schnitz. > (Schluß.) - / _ ' J.-R. Hirfchberg bedauert den angeschlagenen Ton. Der .Artikel in der Iüd.Zeitg. f. Ostd. sei ohne Sachkenntnis lediglich >on Neid und Mißgunst gegen die Gemeindekörperschaften riktiert. Wenn inan die Uebekheblichkeiten liest, mit-der junge ind jüngere Herren in dieser Zeitung zu Worte kommen, so sei :s verwunderlich, daß der Herr Kollege Iacobsohn sich desselben tones befleißige. Für den Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit rnd Ungerechtigkeit habe er nichts Wesentliches Vorbringen :önnen. Die Anregung bezüglich der Steuer sei dankenswert, begründe aber diese Vorwürfe nicht, desgleichen nicht die Benängelung der Grundftücksverwaltung.' Die Inhaber der ervähnten Läden seien in wirtschaftlicher Bedrängnis und Herr College Iacobsohn wäre vermutlich der letzte gewesen, ihnen in )er Miete nicht entgegenzukommen. Der Vorwurf siber die Subvention der I: K.-V.-A. sei nicht ganz neu. -Die ei aber erforderlich, weil sonst das Krankenhaus seine chtießen müßte, und gegenüber den Subventionen von Krankenhäusern gering. Unrecht sei es, aus der unrichtigen Kritik in dep Iüd: Ztg. einen Vorwurf für den Vorstand zu instruieren. Sie hat mit der Uebersendung der Vorlagen nichts zu tun. Der Kritiker hat einfach den Etat nicht richtig ifelesen. Der Zuschuß für das Gemeindeblatt enthalte lediglich Oie Kosten des Portos und der Versendung: ,Es bleibe also nichts, was die öffentlich erhobenen schweren Vorwürfe von R.-A. Iacobsohn rechtfertigen könne. Auch Herr Gins und J.-R. Kalifch weifen die Vorwürfe von R:-A. Iacobsohn ener-; isch zurück, letzterer insbesondere die Angabe, daß die liberalen Mitglieder eine Information über Palästina abgelehnt: hätten: , ur die einseitige Information durch eisie einzelne Partei könne nicht zugelassen werden. Er verweise im übrigen aufjdie ein sehenden Berichte der Herren J.-R. Weyl und Staatsvat Cohn über Palästina, die mit denen des verstorbenen Dr. Nathan übereinstimmen. Herr Danziger weist den Vorwurf gegen das Krankenhaus und die ihm angeschlosfenen Anstalten energisch i urück. Berlin zahle füo sein Krankenhaus 200 000 Mark Zujchuß. Das hiesige Krankenhaus könne jede Nachprüfung der Wirtschaftlichkeit bestehen. Es sei kein geringer Verdienst der Port tätigen Männer, das Krankenhaus nach Verlust aller Fonds aufrecht zu erhalten. Augenblicnich müsse die iHeizung umgebaut werden, was etwa 50 000 .Mark Kosten verursacht. Verwaltungsdirektor Dr. Rechnitz stellt aus den Äkten fest, t aß nicht der Vorstand, sondern die Gemeindevertretung wegen t er vorzeitigen Veröffentlichung der Steueroorlag«^ in der S Zreslauer Zeitung gewünscht habe, daß die Presto die Vorlagen nicht vorher erhalte : da sie sich aber dennoch die Vorlagen verschaffen könne, stelle er anheim, den Beschluß wieder aufzut eben. Er selbst stehe der Presse zur Auskunft stets zur Verfügung, sie habe aber bisher von seinem Anerbieten keinen