Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1927)
- Issue
- 7 (22.7.1927)
- Date
- 1927-07-22
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 7 Br«»lauer Jüdisch«, Gr m«iu d«bl fltt 105 ir flue dem Vereinsleben. yauplversommlung des Provin srhlesiea des Jüdischen Frauen!! faal Der Hauptversammlung : ic durch 1 weihevollen Gesang nürbe, dann begrüßte Frau > nd übergab die weitere Leitung i o ch m a n n, der Vorsitzende ' '. iamen dieses Vorstandes die ichlesie». Die Frauen widmen Krieg zerstört hat. Möge ihn 'er Rabbiner Dr. Ochs dl noch Frau Pese und wünscht Loge Humanitas, des Schattens irrfolg. Alsdann ergriff F r a u P Rortrag über „Amerikanische Frauen Tätigkeit im Dienste Rauschender Beifall folgte ihreü lurze Aussprache. Dann wurde Am anderen Tage eröffne Versammlung des Provinzialvei- /berschlesien zu sein, das imnu iiat. Sie mahnt zu gemeinsamer Br«slau die Gesährdetenfürfor g unter ihrer Obhut hat, 22 stchey uiel Oberschlesier. Frau M e y e r st c i n icrvorgehl, daß der Provinzialsv vreslau haben sich Neisse, v«itcrt, Der Provinzialverdanh rsüllt, die Rechte der jüdischen hr die- Wege zu ihrer Pflicht wr allem zu seinem Arbeitsgehi steincinde zu erlangen. Es gek 'erblinde das Recht zu erlar Frauenverbänden zu stehen, nfi Gohlsahrteämtern der Äominu )en Vereinen wird durch Entse stcsem Winter haben außer F llara Pasch und Frau Nestel üdischem Einschlag behandelt Arbeitsgebiete find die Erholuyg üdoptionswesen u. a. m. Frau Angreß erstatt 1403,53 Mk. bei einem Bestand ind erhielt Entlastung. Daraus verlas Frau Bi?cr allgemein gebilligt wurde, den Stüdtpn: Neisse (Frau llahmer (israelitischer Jungsraite schulet, Frau Pick (Mamreyb s) i n d e n b u r g (Frau Jsak), Frau Lichtenstein)/ Gleiw sHumanitaslogej) und B r e s! 2lus allen Berichten geht hervor, die Pslicht der Frauen zu erfüllen. Nur Frau W e i alle Versuche, das Stimmrecht iwesen sind. Sehr begrüßt wird die Haushaltungsschule, die genso gerichtet ist und voraussichtlich Frau Ollendors kni richtung von Haushaltungsschulti Frau Meyer st ein spii Frauenbundes, die in der Geschä ihr die Vertretung für Schlesier ordentlich verantwortungsvoll Mißlingen über Glück oder scheiden kann. Frau B i a l macht auf der Adoption verbunden sind, von Wohn- und Alters forderlich für Männer und hängig zu sein, Witwen, die in sind, aber ihr Geld verloren k Gerechtigkeit, aber Mitleid ist leid zu Taten gedrängt, dem wird der Gedanke ausgesprochent eventuell eine Haushaltungsschsi durch die Beate-Guttmann-Sti Frauen schaffen können. Dam« erreichte die Haup war im evangelischen Vereins^ igewerbllchest Erzeugnissen von Ibir großes Wohlgefallen erregt^ z ialverbandes für Niederschlesien und Obermndes am 30. .Mai 1927 im GemeMdein Gleiwih. ..ig eine gesellige Zusammenkunft voran, des OberkantorsEohn eingqlcitet lg m ni a Bujakowski die Anwesenden ast Frau G a ß m a n n. Iustizrat Vorstandes der Gemeinde, begrüßte im legierten und die Frauen aus Ostobersiijh der Ausgabe, auszubauen, waH der ihr Werk gelingen. Ebenso wüyschte Zrauen vollen Erfolg. Hierauf sprach im Namen des Schwesternbunder der de^ Frauenbundes, den Delegierten heften a i Ei bdr Wl die e bcf r l a O l l e n d o r f das Wort zu ihrem 'drücke" ' ünd hob der amerikansjchen Religion ganz besonders hefrvor. Worten, und daran schloß sich noch eine ni<> Zusanimenkunst geschlossen.! rau Ollendors >die sünste Häuptndes und spricht ihre Freude aus, in o viel Herz für das Judentum gehabt Gütigkeit und weist darauf hin, daß in 200 gefährdete Jungen und Mädchen ittter Schutzaufsicht. Darunter sind auch zibs den Jahresbericht, aus dem erstand jetzt 30 Vereine umfaßt. Außer , Glatz und Sagan zu Ortsgruppen erhat auch in diesem Jahre seine Ausgabe Fiau in unserem Bezirk zu wahren und zu weisen und zu ebnen. So gehört es iet. für die Frau das Stimmrecht in der ört ferner dazu, für di« jüdischen Frauengey, gleichwertig neben den christlichen e buch das Recht zur Mitarbeit att den n alverwaltungen. Der Zusammenhang unter lt endung von Vortragenden gepflegt.' In rar Ollendors. Bial »Nd Vogelstein, Frl. in verschieden Vorträgen Themen mit Besonders beachtenswerte,- praktische» sürsorge, die -tellenjvernüttlungen, das ete den KassSn bericht, der »üt>. on 756,33 Mk im Gleichgewicht sttht a l den Entwurf zu den neuen Satzungrir, Es folgten die Arbeitsberichte aus folgen- Lohn), B e u t h e n (Frau Golinsky), Frl. nperein), Frl. Salomon (Haushaltyngsoge), L i e g n i tz (Frau Weichmann,, Oppeln (Frau Solingers, R a t i b o r itz (Frau Wiener und Frau' Kapp > u (Frau Bial). ims selbstverständliche Streben der Vereine gegenüber Kindern, Kranken und Alten mann weist darauf hin, daß in Liegnitz der Gemeinde zu erhalten, umsonst geder Bericht des Frl. S a l o m o n über u nach den gesetzlichen Vorschriften einoiel Gutes stiften wird. daran ihre Vorschläge über die Crn. cht über die Adoptionsarbeit des jüdischen iftrstelle zu Elberfeld zentralisiert ist und übertragen hat. Diese Arbeit ist außer-, in! der Erkenntnis, daß Gelingen chder gluck eines ganzen Menschenlebens ent- 'N tpft Uii< Fra habe! kei die! Schwierigkeiten aufmerksam, die mit hanü geht sie über auf die Notwendigkeit e i m e n. Solche Altersheime sind er- ' uen, die gearbeitet haben, um nicht abgeürdneten Verhältnissen zurückgeblieben n. Nicht Mitleid gebührt ihnen, sondern n passives Gefühl: wir werden von Mit- «jinzigen Ausdruck von Gerechtigkeit. Es dem in Liegnitz projektierten Altersheim le anzugliedern: in Breslau hofft man tung ein Altersheim für alleinstehende Versammlung ihr Ende. Am Vorabend »aus eins kleine Ausstellung von kunst- Frau Freudenthal aus Breslau zu sehen, Nach einem gemeinsamen Essen' fuhren zahlreiche Damen in Autos nach Rachowayj, einem! Dorfe in per Nähe von Gleiwitz, wo die Deutsche Nathilfe Gleiütitz ein interkonfessionelles Kindererholungsheim errichtet h< t. Dieses Hpim wurde auf das genaueste in Augenschein genommen, undman srsut« sich der vorzüglichen Einrichtungen. Dann begaben sich sämtliche Damest aus Einladung der Deutschen Nothilfe in ein nahes Gast« ,hcus, in dessen! freundlichem Garten Kaffee getrunken wurde. Auf dem R ickwege wurde im jüdischen Altersheim Halt gemacht und auch diese A ,statt eingehend besichtigt. Rosa Urbach. h mplverfammsting der Breslauer Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes am 31. Mai 1927 jn der Lefsing-Loge. 1 Frau Sie a t e ® u t t m o n n eröffnet die 19. Hauptversammlung dir Breslauer Ortsgruppe und heißt alle-herzlich, willkommen. Die Verhcltnisse haben sich seit vorigem Jahre nicht geändert. Die Arheii ist Lc her groß. Allerdings hat die Beratungsstelle, die jeden Montagtagt, etwas weniger zu tun, weil die Fürsorge in der Gemeinde immer mchr zentralisiert.wird und alle Fälle dort zusammenlauien. Doch macht uns die Wohüungsnot viel zu schössen, und mancherlei Hilseleistungen w irden angefovdert. - Die Geineindes ch.w e st e r waltet mit aüsopserndem Eiter und L ebe ihres anstrengenden Amtes. Sie hat in diesem Jahre 2-192 Fälle virsorgt und 1831 Besuche gemacht. Auch unsere Damen arbeiten fleißig nüt in der Fürsorge der Gemeinde-und uM«se Jugendfürsorge- und T iberkulosenkoinmission hängen sehr eng mit ihr zusammen. Wir betätigen uns gleichfalls in interkonfessionellen Institutionen. Im städtischen D ohlsahrtpamt - wio. in der Mittelstands-- und Hinterbliebenenfürsorgc, wie auch in der Zentrale für Jugendfürsorge sind wir beteiligt Ebenso si id wir dem «tadtbuNd angeschlossen.. Am Muttertage sind von uns die Aiiltter iv denl Stiftungen Mit Blumen und Schokolade erfreut worden, antzirdem hattm mir eine Anzahl kinderreich^ Familien mit Fleisch für 'diesen Tag verlorgt. Im Vorstand des! Schlesischen Hausfrauenbundes sind-zwei unserer 2'orstandsdameü vertraten. Frau ,M a.ka ch o w s k n widmet sich mit b soliderer Hingabe dep Arbeiten, die ihr dort erwachsen. Die Rednerin e> wähnte, daß 'inan ihr zu ihrem 70. Geburtstage eine größere Summe a s Grundstock i eines Wohnheims für Damen des Mittelstandes überr icht hat, die glicht mehr in der Lage sind, ihre eigene Wohnung aufchtzuerhalten: Wenn auch die Mittel zu diesem Zweck noch nicht ausr ichen, so wird doch hösfentlich bald.die Idee verwirklicht werden können. Cie sprach allen denen von Herzen Dank aus, die zu dieser «pende bcig'tragen haben.; Um die Verbindung zwischen den Mitgliedern zu vertiefen und das Interesse für unseren! Frauenbund wachzurusen, hat eine Kommission unter Vorsitz von Friau Grete Bial im Wiütcr Vorträge vera nstaltet, die viel Ankläng fanden, ebenso wie die Ehanukkaieier und das ^urimfest, welch letzteres unter anderem ein reizendes Purimspiel von 7echtsänwalt TIarnowSky brachte. —. Unser svügstes Kind ist unsere B r a u t a u s st a t t u n g s k a s s e unter Leitung iyon Fjrau Simonsohn. Bisher sind ihr 37 Mitg iedcr-beigetrelen und! haben an Jahresbeiträgcii 1377 Mk. gezahlt. An spenden wurdein 219o!Mk. vereinnahmt. Die Braütausstattungskasse hat bis jetzt fünf Bräuten ihre Hilfe angcdeihSn lasten: und zwar hat sie d esen Geldmittel im Betrage von 650 Mk. gewährt. . Außerdem habcp u ir auch Wäschegegenstände und Pörzellangeschirr' gespendet. Nachdem noch die Vorsitzende den Helserinnen und den Behörden Dank gesagt hatte, ergriffen die. Vorsitzenden der Kommissionen das Wort, um die^Täligkijit ihrer Gruppen zu schildern, und zwar sprachen Frau £ ohanna (Ejb h n über das K l.e i n k i n d e r h eii m in Krietern, Frau 5 aim über den Mädchenklub, Frau Singer über den Jüngling s v e r e i ü, Frl.! E i ch e l b a u m über dis Kinderfürsorge und das F l i ü s be r!g e r L a n d h ei m, Fraü Eassierer über die Tuberkulo.s!ensü!rsorge und über das Heim in Wyk auf Föhr,! Frau! Grete Bial über die Erholungs- und ilientnerinüensürsorge. Dann erstattete Frau Hedwig Fn-gel den Kassenbericht, -der sich nnt 16 565,27 Mk. bei. 13 448,85 Mk. Ausgaben im Gleichgewicht befindet und ein kleines Vcri wa«n in Höhe vom 2500 Mk., .8% Schles. Bodenkredit-Psandbriesc > achöicist. Sivl erhiels die Entlastung bewilligt. _ Alsdann fand äus Vorschlag des Vorstandes eine Statuten’ c nderung statt, Es wurde beschlossen, die'bisher alljährlich stattfindenden Wahsen nur alle drei Jahre vorzünehmen. Die Wahlen selbfft wurden vorgenommen und ergaben durch Zuruf t ie Wiederwahl des i gesamten Vorstandes, mit Ausnahme von Frau l'äcilie Landsberg, bty gebeten hatte, von ihrer Wiederwahl Abstand zu l-chmen, da ihr die Zeit für das. Vorstandsamt fehlt. Der Vorstand setzt sch folgendermaßen zpsainmen: , Frau Beate Gstttmann erste Vorsitzende, Frau Einmy Vogelstein zweite Vorsitzende, Frsau Paula Ollendors dritte Borsitzendk7 Frau Grete!)ial Schriftsührerin,! Frau Lisbeth Eassierer stellvertretende Schrists threrin, Frau: Hedwjig Engel Kassiererin, Frau Martha Braß, Frau Johanna Cohn^ Frau! Paula Freund, Frau Bertha Kamm, Frau Julie Hentschel, Frau Martha Meyerstein, Frau Rosa. Malachowski, Frau Hulda Sänger, Frau >Clara Schottländer, Frau Apna Simonsohn, Frl. Rosa Urbach. ■ I . Frau Beate Gultmann sagte allen Anwesenden den besten Dank f ir ihre Anteilnahme jund schloß, die Versammlung. Rosa Urbach. Dir bitten um Veachtung öes flnzeigenteiles