Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1926)
- Issue
- 10 (22.10.1926)
- Date
- 1926-10-22
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 10 ’t Breslauer Jüdische« Seme tu hebt alt "141 Bewegung des Lesers zum Text, dem zweiten Prinzip viel mehr zugestehen können, nachdem Sinn und Sprache der Bibel bereits eine gefügte deutsche Form besitzen. Die geistvollen, nicht immer leicht zu | lefenben Ausführungen zeigen gleichzeitig, welche großen Sprachmittel dem einen der neuen Bibelüdersetzer zur Verfügung stehen und der bekannte! Sprachbildner Buber steht ihm stcherlich nicht nach. ' Deutsche Frontsoldaten au» Württemberg und hohenzollern. Der würtlembergische Landesausschuß des Zentraloereins hat in diesem Buche durch namentliche Anführung unter Angabe des Truppenteils, Dienst» gradts und der Auszeichnung nachgewiesen, daß auf insgesamt 10 824 reichrdfutsche jüdische Einwohner der genannten Länder 1674 Frontsoldaten entfallen, von denen 27l) gefallen, 533 verwundet, 581 besördert und 10(71 dekoriert worden sind, j Dabei handelt es sich wohlgemerkt nur um Frontsoldaten, nicht um Angehörige des Etappen, oder Heimatsdienstes. Diese unwiderlegbaren Feststellungen werden hoffentlich dazu beitragen, die bekannten antisemitischen Behauptungen zu widerlegen. Hilfsverein -er deutschen Juden F c st s ch r i f t a n t ä ß l i Bcstebens am 28. TT Om Geleitwort weift 3 a in die Arbeit des Vereins hin, um dain gestatteten Schrift das Wort zu 5>t. Paul Nathan, über die dringende N r> t w e n V c r c i n s i m 3 a h r c 1901. « sofort belfcnd bei Pogromen eins Prof. Moriß Schüfe H i l f s o c r e i >i s , das dis zum Jerusalem und den großen Städte?r. Bernhard K a l m w a » d e r c r f ü r s o r g c. Die und Rückwanderer betrug von l 20 000 Seelen, j Die Zahl steigert sich in der Max W i s ch if i tz c r in feinen i des Hilfsvercins in de dieser Zeit hat auch der Hilfsvcrein bestehende gefördert. Line Hllfs denken hat sich!jm Jahre 1925 g t>c: ch der Feier des 2ö jährigen a i 1920. Berlin 1926. 00 Seiten, es Simon kur; auf die'Aufgaben und den Mitarbeitern der kleinen, gut auscfrteilen. Gcscbüftsführcr des SS. d. D. 3. spricht i g t c Lt der Begr ü-n düng des inc Hauptaufgabe bestand zunächst darin, shringcn zu können. berichtet über dos S ch u l w e r k des Beginn des Weltkrieges 30 Olnflalten in n Palästinas umfaßte, gibt interessante Zahlen über die OUi s - Hahl der vom Hilfsoercin betreuten Aus- >04—1914 durchschnittlich jährlich ls bis Nachkriegszeiten bis zu 40 000, wie D r. Bedicht über die Tätigkeit Oabrcn 1913—1925 feftstellt. 3n Schulen in Litauen und Polen begründet, äktion für die notleidenden jüdischen Stu- , bildet. . M. n J\ U0 üem vereinsleben. U 2. Zrete Jüdische Volkshochschule Breslau. Eröffnung des fünfzehnten hilbsemesters (Oktober/Dezember 1926) ktober, vormittags 11 Uhr, Lessing-Loäe, Agnesstraße 5. - Vortrag des Schriftsteler» Felix Salten, Wien: .Heine". s-Verzeichnis: e nt a n n : „Geschichte der mystischen im Judentum." I. Teil. , l—8 Uhr. Beginn: 28. Oktober, o w i tz: „Faust und Moses." Beginn: 27. Oktober. „Rathenau als Philosoph der *. Vorlesung Dozent Dr. Isaac Hein« (kabbalistischen) Strömungen 6 Stunden. Donnerstag Dozent Dr. Albert Lewki 6 Stunden. Mittwoch 8- -9 Uhr. Professor Dr. Siegfried Pl arck: Wirtschaft und Politik." 6 Stunden. Donnerstag Regierungsrat Dr. Josef M wirtschaftliche und kulturelle!i- 9 Uhr. Beginn: 26. Oktober. Ja r c u s : „Das neue Palästina", soziale, Probleme. Der neue Jischuw in Stadt und Land: der Chaluz: die Kuuzah: Moschaw owdin: die neue Alijah: Industrie und Landwirtschat: Fabrik und Handwerk; Araberkonkurrenz: Privatinitiative i nd öffentliche Arbeiten; das neue Erziehungswerk: Sprache und Bildung: Kunst und Literatur: Universität. 6 Stunden. Mittwoch 7—s8 Ahr. Beginn: 27. Oktober. „Die Sogialethik des Judentums, Sozialethik im jüdischen Gesetz, 1. für Frau Ideal Paula Ollendorss und Wirklichkeit." A. die Allgemeinheit. 2. für das £ ndioiduum. Leben, 3. im Ghetto des Mit elalters, positiv und negativ, 4 Neuzeit, bzw. nach der Emanzipation. 0. 5. Vergleich mst den all 8. Sozialethik im jüdischen in der gemeinen sozialethischen Ideen der Gegenwart. 5 Stunden. Dienstag 8—£j Uhr. Beginn: 26. Oktober. 6. Stätten her Kulturm Doppelstunden. Sonnab >nd 6—1% Uhr. a) Professor Dr. Micha >l G u t t m a N n : b) Dazent Dr. Isaac c) Dogent Dr. Jsrae s ch u n g. Beginn: 30. Oktober. „Babylonien". Heinemann: „Alexandrien". R a b i n : „Spanien". d) Dcüent Dr. SHbctjt Lewkowitz: „Deutschland". Die Vorlesungen finden im Realgymnasium am Zwinger statt. Kartenverkauf: Sekretariat der Freien jüdischen Volkshochschule, Agnesstraße 5 (Telephon Ohle!3389), wochentags von 11—1 und 4—5, Ponntags von 10—1 Uhr. j Bebinndes!Verkaufs:Mpntag, den 4. Oktober. (Schrift- >ch« Vorbestellungen werden/ entgegengenommen, doch müssen die Karten innerhalb 8 Tagen abgeholt werden.) Hör «fr gebühr e nj Eintrittskarten für sämtliche Kst r s e gestend: 1 j für Mitglieder und/deren Familienangehörige; Karten - .*. . . 4 10.—{- Mk. von Jugend vereinen 5 Karten) . . . -8.-!- 15.-1- 4 2.50 1.5) 3.5) bis zu drei für Mitglieder (bei Entnahme von Mindestens für N i ch t m i t g l i e d e^ . . (Diese Karten werden aus den Namen des Hörers ausgestellt und sind nicht übertragbar.) Kurten für einen Kursus im Vorverkauf: für Mitglieder und deren Familienangehörige (bis 24. Oktober) bis 3 Karlen ... .! . . für Mi.tglieder von Jügendveresnen (Bei Entnahme von mindestens 5 Karten bis 24. Oktober . . . . . . . . .. . : . .' . 4 für Nichtmitglieder (bis 24. Oktober) . . . 4 -Karten für einen Kursus nach dem 2 4. Oktober e i n h e i t l i ch . . . . .... . . . 4 Karten für einzelne V o r le fu n g sst u n d e n zu Nr. 1—6 4 1.—, zu Nr. 7 . . . . Eröjfnungsvortrag:!Mitfl>Lieder im Vorverkauf bis' 22. t o b e r bis 2 Karten ..... . . . i. . . 4 Mitglieder von Iugen.dveLe inest Vorverkauf bis -2 2, Oktober/. I Nichtmitglieder im Vorverkauf 2 2. O k t o b e r . .'. . . . . \ 4 Nach dem 22. Oktober einheitlich i (Die ersten 300 Plätze sind numeriert.) Wir bitten die werten Mitglieder, die den Beitrag für das Jahr 1926 (4.50 Mark)- noch nicht entrichtet haben, dzefen sofort auf das Postscheck-Honto Sally Cohn, Breslau, Nr. 11784, zu überweisen. 4.— - - Dfim 4 i- - * bis 4 i,- ‘ * \ 4 1.7 b . ä 2- - * Zedakah, Zeitschrift der jüdischen Wohlfahrtspflege, herausgcgeben von der Zentralwohkfahrtsstelle der Deutschen Juden, bringt in der 2. Nustimer wiederum sehr interessante klussäge über die . verschiedenen Gebifte der Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik aus der Feder der führenden Persönlichkeiten... - Preis der Nummer 1.50 Mk., bei Bestellung von mehr als 25 Exemplaren Ermäßigungen. Bestelluiigen bei der Zentralwohlfahrts-- stelle, Berlin C 2, jfRosenstraße 2/4.!! 4 ' Arbeitsnachtveis jüdisclstrr Organisationen Schlesiens, Breslau I, Wallstr. 2Z. il, Telefon Ohle 7830 Wir empfehljt« allen Gemeindemitgliedern, offen« Stellen in Büro-, Arbeit»- und Hausipersonal sofortdem jüdistbe« Arbeitsnachweis, Wallstraße 23 zu melden. Eg find geeignete Stellungssuchend« fast für jede / Vakanz bei uns «sorgemerkt und werden nur geeignet« Arbeitskräfte / oermittelt. ,! ' < Abfertigungszeit für di« weibliche Abteilung: Täglich außer Sonnabend und Spnntag, von 10—12 Ubr. , | Abfertigungszeit für die männlich« Abteilung: Täglich außer I Sonnabend uyd Sonntag, von Z—5 Uhr. Das mutz jedes Gemeindemitglied vom Jüdischen Arbeiks- ,j Nachweis wissen? Arbeitgeber: Jede! offene Vakanz im Haushalt, Büro, Geschäft oder Werkstatt, sowöhl der eigenen wie-auch der Geschäftsfreunde, ist sofort telephonisch (Ohle 7 83 0) dem Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen Schlesiens, Breslau I, Wallstrahe 23, II, zu melden. * Dort wird für jede offen« Stelle nur geeignetes Personal auf Grund genauer Kenntnis des Arbeitgebers sowohl wie des Arbeitnehmers oermittelt. ■ i - Arbeitnehmer: Bei drohender oder schon emgelretener Stellungslosigkeit w ö ch em t l i ch e i n m a l zu den Sprechstunden des Arbeitsnachweises vorsprechen (fijr männliche Stellungssuchende Montag bis Freitag 3—5 Uhr nachmittags, für weibliche Stellungssuchende Montag bis Freitag 10—12 Uhr vormittags). Wer nicht regelmäßig.fkde Woche persönlich erscheint, kann bei vorliegenden Vakanzen nicht b e r ü ck. I slichtigt werden. Jede sreiwerdende Stelle bei dem gleich m Arbeitgeber im Interesse der arbeitslosen Kollegen durch Post arte ohser telephonisch doch Jüdischen Arbeitsnachweis melden! . Ellern, Lehrer. Erzieher und zur Entlassung kommende Schulen Wartet zwecks Beschaffung von Lehrstellen für Ostern zur Entlassung kommende Schüler Nicht bis zum letzten Schultage. LeNweist schon jetzt die im Apnl ins Leben tretenden jungen Manschen zwecks geeigneter Berufsberatung und Lehrstellenoermittlung an den Jüdischen Arbeitsnachweje! Nur so wird er möglich sein, alley dahingehenden Anforderungest! gerecht zu werden. ' 'i - 1 Agtjldas Jisroel. Ortsgruppe Breslau. In unserem Bereinslokal, Freiburger Straße 24,1., links, haben wirzur'Auskunfterteilvstg folgende Bürostunde festgesetzt! Sonntag: 1—2 Uhr mittags, Montag. Dizifstag, Mittwoch, Donnerstag: 8—9 Uhr abends.