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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1926-06-17 · 6 (17.6.1926) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
3 (1926)
Issue
6 (17.6.1926)
Date
1926-06-17
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 6 Brest« »er Jüdische« Gemeindest «11 83 Bezahlung r ickfiändiger Kultussteuern. Wie eine Anzahl un erer Gemeindemitglieder unangenehm nnpfunden haben dürf e, treiben die Finanzämter jetzt mit Beschleunigung rückständige Kultussteuern ein, um endlich die Sollbücher aus den Jahre 1924 und 1923 weglegen zu können. Wir empfehlet! daher unseren Gemeini>emitgliedern in ihrem eigenen Interesse schleunigst die rückstäniigen Kultussteuern zu bezahlen, um zusetzen. Die Rückstände gemahnt, eine besondere nicht. lieber die Höhe sich keinen Unannehmlichkeiten ausind nämlich bereits sämtlich öffentlich Mahnung erfolgt daher in der Regel der Rückstände können nur die zuständigen Hebestellen Auskunft geben. Wir selbf haben keine Zensitenlisten. Deshalb muß bei allen Anträge, i an uns der Deranlagungsbescheid oder der'Mahnzettel beigesügt werden R. In d«r jüdischen Zeituii>. befindet sich ein Artikel mit t er Wer läßt eine Fanft Hierzu ist folgendes zu seit längerer Zeit hinrelcheni getan, was irgendwie mdglic, treuung und Hilfe von verscki folgt ist. Aus Gründen der D Einzelheiten näher einzugehei für nötig gehalten, sich vorher mutzte, daß unser Wohlfahrt: i die Redaktion der Jüdischen . Verwunderung vor Aufnahch gehalten Den feierte am 5. Juni 1926 Herr als Sohn des bewährten Lehh das Gymnasium verlassen hat Breslau niederzulassen, wo er Gemeindeleben eng verknüpft Teilhaber des Geschäfts wurd er sich um den Verein der „Ki sonnigen und gesunden Lebens Die feiern am 4. Juli 1926 die in körperlicher und geistige« Lublinitz zu ihren hier lebe burger Platz 2. gezogen. Gesundheit, für Ostdeutschland vom 23. April 'd. I. Ueberschrift: lie umkommen, oder wer bemerken. Die betreffende bekannt. Wir haben für gewesen ist, obgleich außer ebenen jüdischen Wohlfahrt! st Diskretion ist es nicht möglidi, Der Verfasser des Artikel zu unterrichten, obgleich amt jederzeit gern Auskunf Zeitung für Ostdeutschland e des Artikels eine Rückst Jüdisches Wc 70. Geburtstag Sigismund Wielune ers Wicluner geboren, kam te, nach Beuthen' O.-S., uni als Schwiegersohn des mit gewesenen Herrn Hermann >. Ganz besondere Verdienste mpener" Wir wünschen ihn abend. hilft? Familie ist uns riese alles dos dem eine Betellen all» erhier au^alle s hat es nicht er sich sagen erteilt. Auch lat zu unserer age hier nicht hlsahrtsamt. In Kempen er, nachdem er sich dann in >em Breslauer oereslaw j. A. aber erwarb einen langen» E. goldene Hochzeit! Eheleute Adolph und Fanny Eisner r Frische. Sie sind im Jahre 1921 von ii den Kindern, Familie Birkehfeld, Weißen- Wir wünschen ihnen noch viele Jahre der n Jlu8 üem vereinsleben. U Die Alt^Glogauer Synagoge hat einen Erweiterungsbau oorgenommen, durch den die Anzphl der Plätze fast verdoppelt und sie somit die größte hiesige Privatsynagogc geworden ist. Trotz der allgemein traurigen Vermögenslage ist es durch die Opferruch einiger Freunde gelungen, dieses schöne Sonntag, den 20. Juni, 6 Uhr nachmittags, n-illigkeit der Mitglieder wie Werk durchzuführen. Die Einweihung findet statt. (Siehe Inserat.) Die Jüdische Kinderhilfe. Berlin, Augustslrckhe 17 macht daräuf aufmerksam, datz sie seit 3 Jahren eine heilpädagogische Poliklinik für schwer crziehhare und psychopathische Kinder hat. Die UnrersuchuNgen werden von dem Psychiater und Heilpädagogen Herrn Professor Dr. mcd. Schneerson unter Assistenz einer sozialen Fürsorgerin vorgenonimen. Behandelt werden nicht nur ausgesprochen psychisch und nervös kranke, sondern auch schwer erziehbare Kinder, bei' denen infolge des ungünstigen Milieus Erziehungsschwierigkeiten entstanden sind. Für Untersuchungen wird vorherige Anmeldung und Rücksprache erbeten. Zentralverband Jüdischer Handwerker Denkst »land». j Ortsgruppe Breslau e. V. In der MonatsoersammtrSrg vom 21. April 1926 hielt Herr Bezirksdirektor Edgar B oro we r einen Dortrag über -.Vers icherungs- Aufwertung". Er machte über den heutigen Stand )er diesbezüg-' lichen Gesetzgebung Mitteilungen und legte dar, in welchen Grenzen und zu' welchem Zeitpunkt man nüt der Aufwertung von versicherungsansprüchcn aus früherer Zeit rechnen kann. Seine klaren Ausführungen fanden reichen Beifall. Der Äorsitzende gab bekannt, datz der im Februar gew ihlte Vorstand sich wie folgt konstituiert habe: 1. Vorsitzender: Herr Emil Grünpeter, 2. Vorsitzender: Herr Oscyr Unikower. 1. Schriftführer: Herr Richard Kempe, 2. Schriftführer: Herr Leo Fränkel. 1. Kassierer: Herr Robert Prinz, 2. Kassierer: Herr Simon Draier. Beisitzer die Herren: Ernst Eichwold, . Bruno Kohn, Julius Perl, Karl Neustadt, Nathan Weinstock. Es folgte die Wahl der Delegierten für die bevorstehende -Tagung des Zentralverbandes in Leipzig, ferner wurde ein Bericht über das Stiftungsfest entgeaengenommen und der. Beitrag für den Verein „Jüdische Mittelftandshtlse^ festgesetzt. Am 27. Mal 1926 fand im Restaurant Kornhauser eiste Verfamm lung statt, in der Herr Dr. rer. pol. Alfred Hirschfeld über „Die Ursachen und Wirkungen der Wirtschaftskrise unter besonderer Berücksichtigung des Handwerks" sprach. Da» Jüdische Schachheim. Breslau tagt nunmehr in bem schön renovierten Darterrelokal des Hotel Rosenstein, Antonienstraße 23. , Spieltage sink» Dienstag und Donnerstag, abends ab 7 Uhr, und Sonntag, nachmittags ab 3 Uhr. Ws Verwalter ist der bekannte Schachmeister H. Lohn gewonnen worden und somit nicht nur Gewähr geboten für mannigfache schachlich« Anregungen, sondern auch für Ordnung und Disziplin. Gäste, welche.die Absichs haben, dem „Jüdischen Schachheim" beizutreten, sind herzlichst willkommen. Besondere schachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ff Mitteilungen -es Reichsbun-es jü-. Krolntfolöaten Ortsgruppe Breslau 1 I. Am 6. Juni a. c. starb unser Kamerad Herbert Tockutz im- Alter von 31 Jahren an den Folgen einer Krankheit, die er sich im Felde zugezogen hat. — Mit ihm verlieren wir einen eifrigen, stets hilfsbereiten Kameraden, dessen Andenken in unfern Reihen fortleben wird. — II. Am 4. Juni a. c. feierte unser Ehrenmitglied Kamerüd Fabian G o l s ch i e n e r, Neukirch, seine goldene Hochzeit. PZir haben dem Jubilar ein Glückwunschschreiben und unser „Fliegerbuch" als Festgabe überreicht. ) Am 11. Juni a. c. feierte unser Ehrenmitglied Kamerad Oscar Schuft an feine goldene Hochzeit fern von Breslau. Wir werden ihm nach seiner Rückkehr gratuliere» und ihm unser „Fliegerbuch" überreichen. III. , Schwimmen: Unsere Schwimmabende finden während der Sommermonate >eden Mittwoch von. 8—9 Uhr abends in deni für uns reservierten Hallenschwimmbad statt. Karlen hierzu im Büro. IV. Turnen: Infolge zu geringer Beteiligung haben wir uns veranlaßt gesehen, unsere Turnstunden am Mittwoch einzustellen. — Unsere Turnspiele jeden Sonntag aus unserm Spielplatz am Souerbrunn von X10—‘A12 Uhr vormittags finden unverändert statt. Wir bitten um zahlreiche Teilnahme, welche kostenlos ist. V. D a m e n r i e g e : Es hat sich eine Damenriege von Frauen unserer Kameraden konstituiert, welche jeden Mittwoch Aberb von 8 bis 9 Uhr in unserer Turnhalle, Arletiusstratze 9, unter Leitung unseres ausgezeichneten Turirlehrers turnt. Annieldungen hierzu im Büro. VI. Wir haben von der Bundes.leitung auf unser Ersuchen eine Anzahl der neu gedruckten Satzungen, unseres Bundes erhalten, welche für unsere Mitglieder kostenlos im Büro zu haben sind. VII. Unser Kamerad Martin Pick, Friedrich-Wilhelm-Stratze 56, bittet uns, Kameraden daraus hinzuweisen, daß er. alle Schneiderarbeiten, auch Aufbügeln und Ausbessern, übermmmt. Wir bitten, den Kameraden durch Arbeit zu unterstützen. . MNWW „VAMPYR“ IflDI t Um , jedem Haushalt .die Anschaffung za ermöglichen!, sofortige Lieferung bei . Anzahlung'.— Staubsauger neuestes Modell — mit sätntl. Zubehör 120 RM. — Monatliche Ratentahlunge nj nach Vereinbarung. — «MlllE Herz & Ehrlich o£; Breslau 1

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