Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1926)
- Issue
- 1 (18.1.1926)
- Date
- 1926-01-18
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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-V- £ Dr«<l«u i 2— Ir JSdische« @cm«inbcfel*ff Nr. I Wir appellieren an d«n brwäbrle« Ge« «einfinn unsrreir GlaubrvS- «ine Fehlbitte genoffrn und hoffen, in diesem ganz besoniere» Falle keß zn tun. E Anmeldungen zum Verein nimmt da! Gemeindedüxo entgegen. Das Kuratorium. Frei« jüdisch« Vollrhotj schule. Eröffiiuag btt »i«rj<bn(«n Halbsemester«|Qaau«r/3Rär( Sonntag, den 24. Januar 1926, vorm. 11 Ubi Lessing-Loge, Vortrag de« Schriftstefier» Felix! Salten-Aien 926) am gueSstraß« 5: ffdentum in der zeitgenössische» christen der lebten Jahre 'toi« „Heinrich Heine und bii Vorles»» gs-Verzei Studienrat) Dr. Will» Cobn: „Da« Literatur" (2. Folge). Au« Dichtungen und Proben. 5 — 6 Vorlesungen. Mittwoch von 7-8 Gemeinderäbbiner Dr. Mose« Hoffman Niedergang". 1. Di« makkabäische Heroen,eit. 5. Der Tyrann auf dem Königsthron. 4. feindlichen Brüder. 6. Der Untergang de« 6 Vorlesungen. Donnerstag von 8- 9 Uj br. Beginn: 27. Januar. „Der Makkabäer Auf- und 2. Hohepriester und König, ne jüdische Königin. 5. Di« schlecht». i Beginn: 28. ^anuar.i ,,Michelangelo mit besonderer 9. und 16. Feh Heine". 1. Z«»> 5. Stellung zum Judentjim. Beginn: 25. Januar. 5. Frau Paula Ollendorff: „Der Jude m Roman der Weltliteratier" (2. Folge). 1. Anatvle France: Die P 2. George.Eliot: Daniel Deronda. 5. Richari 4. Wilhelm. Raab«: Der Hunqerpastor. 5. 5J 5 Vorlesungen. » Montag von 8 ~9 Uhr. Do,ent Dr. Israel Radin: „Die Bibel der Kultur Aegypten«". 5 Vorträge mit Lichtbildern. Dienstag v>» 7—8 Ubr. Profeffor .Dr. Fran, Landsberger: Berücksichtigung der biblische» Stoffe." 5 Doppelstunden mit Lichtbildern im kleinen Saale der Lfssing-Log«. Dienstag von 8-9)4 Uhr. Dienstag, den 4. Frau Dr. phil. Else Meidner: ,^Heinrich sönlichkeit. - 5. Dichtung. 4. Stellung ,nr Politif 5 Vorlesungen. Montag von 7—8 Uhr. nguineninsel (Dreyfußafscfre). Vosi: Dahiel, dep Konvertit, ar Dred: Reubeni.! Beginn. 25. Januar, j! im Lichte der Geschichte und Die Vorträge am 2. Februar und 9. M> r> im Zwingers die Vorttäge am 9. und 16. Februar und am 2. När; im kleinen Saale!der ein: „Die E^rgliedexung Lesfing-Log«. Gemeinderäbbiner Dr. Hermann V » g e 1 st Juden in da« moderne Staatsleben". 6 Vorlesungen. Mittwoch von 8 — 9 Ubr. Di« Vorlesungen obne Lichtbilder finden im Preise für den Eröffnung^ vor Mitglieder i. Vorverk. nur bi» 22. Janxiar bi« ,u 2 Karten Mitglieder na<d hem 22. Januar Äichtmitglieder ...... . Bi« zum 22. Januar werden, soweit »erfügba, M i 1 gl i e d « r b « i t r ä g e. Wir bitten, Iabr 1926 in Höbe »on mindesten« 4 Mark auf eisolgender weisen oter im Sekretariat ,u entrichten. Bei Ei Ziehung ist «iise Jnkaffogehühr von 0.52 Mk. ,u zahlen. Anmeldungen n«uer Mitgliede r werden im Sekretariat entgegengenommen und sind ebenso wie freiwillige Spendeg sehr erwünscht. Posener landsminnische Vereine. Schon seit vielen Jahre» besteben hier la« dSmännisch« der Provinz Posen stammenden Juden, deren Z««ck zunächst ihrer hier wohnenden bedürftigen Landsleute war. Diele Vereine haben ir. den letztbn Jahren durch de» Zu Prpviuz Pose» Abgewanderten großen ZurSacht erhalle»; sie habe ihre» Heimat die Sarg« für di« Gräber und die Synagogen in non, men. Den meisten Mitgliedern ist nun in de» geübt« Gewohnheit,! di« Gräber ihrer Liebe« in d«> ihn« Gebet«-)» verrichte», erschwert, weim nicht > . Dies« Vereine sind deshalb jetzt zusamau Gedächtnisfeier für ihr« »«rstorbcnen Familienmit, Feie» wird in nächster Zeit stattfinden; «ine Anz> wird auch in diese« Blatt« erscheinen Beginn: 27. Januar. Realgymnasium am Zw jiue» der er, tt. außer Ssunabpnd von 10t — 1 de« Verkauf«) Montag, den di« Lichtiilder-Vorträge im kleinen Saale der Lesfir g-L»g«, Agnesstraße 5, I, (Vgl. VortragScvNen Nr. 3 und 6.) Kartenverkauf: Sekretariat der Fr sie» jüdischen Volkshochschule, Agnesstraß« 5 (Telephon Obi« 5589) werktäglich außer Ssunabpnl und 4 — 5, Sonntag von 12—1 Uhr. Beginn 4. Januar 1926. Hörergebühren: Mitglieder der Volksbochftbule . . . „ Jygendverein« (bei Entnahme von mindesten« Nichtmitglieter. Nach dem 24. Januar einheitlich Für di« Lichtbilder-Vorträge erhöben sicb santlich« Gebübrcü um 2.52 Mk. trag i « 5 Kart«^) 2.52 1.52 4.22 4.22 Mk. Mk- 1.22 1.52 l . 1.50 . , nummerierte Plätze reserviert. >en Mitgliederbeitrag für am da« karte ,u Über- Vereine der au« die Unterstützung ,ug der au» der » ist,wischen auch »gemeinden iber- Der Jahresbericht de« jüdifch-theaiogische» Sewinar«, der" soeben zur Ausgabe gelangt, verzeichnet «ine» sehr erfreulichen Aufschwung der Anstalt. Nicht weniger al« I I »eue Hörer (etwa je zur Hälft« au« Deutschland und au« dem Ausland«) find ausgenommen worden; im ganz«» haben dem Seniinar 51 ordentlich« Hörer und 12 Gasthörer angehört. Eist« große Lizahl einflußreicher Rabbinerstellen ist durch Hörer de« Seminar« besetzt «orden. -^Ferner macht der Jahresbericht Angaben über die neu« Studienordnung ««■ Seminar«. Bon allgemeinem Intereffe ist, daß neben der «iffenschaftlichen Ausbildung auch di« praktisch« zu ihrem »ollen Recht« kommt; ein Lehrgang über Seelsorge ist vorgesehen; Homiletik und Pädagogik sind Prüfungsfächer; > auch zu praktischer Einführung in die Lehrtätigkeit ist Gelegenbeit geboten. — Di« Ausrecht,rhallung de« Seminar« ist auch im Berichtsjahr nur möglich gewesen durch die Arbeit de« Vereins der Lreunde de« Seminar« und durch Subventionen von Gemeiaden und Gemeindeverbänden. Unter den Gemeinden, die ihr Iateresie durch reichliche Beihilfen bekundet haben, stehen Berlin und Breslau an erster Stellt. - Dem Jahresbericht ist eine wissenschaftlich« Abhandlung de« Dozenten Dr. Heinemann: „Die Lehre von der Zweckbestimmung de« Menschen im Altertun, und im jüdische» Mittelalter" beigesügl. Jude» LessingLog«.; «iruar, 2. Marz, ietkbild. 2. Per- «tz'en >J-hr> Hgjmat aufj " ach ten, «mj jeder ab! di« sonst gern suche» und dort •t worden, alljährlich eine Ein« solch« welch« dach Nähere enthält, R. M. Breslauer, 1 CT XW|9(|i(||(Cl9t t >. Zedakah, Zeitschrift der jüdischen Wohlfahrtspflege. Von der Zentral wohlfahrtSstelleder deutschen wird un« mitgetcilt, daß sic die Zedakah, Zeitschrift her jüdischen Wohlfahrtspflege (42 S-, Preis 1.52 Mark pro Exemplar), vor kurzer Zeit wieder herausgegeben bat. Die vorliegende N-muier umfaßt 15 Aufsätze aus den Gebieten, der Organisation der jüdischen Wohlfahrtspflege, der Wirt schastsfürsorg«, der! Gesnndheiissürsorg« und Jngcndwohlfahrt und zwar enthält sie folgende Aufsätze: Die geistigen 6 rundlagen der jüdischen WoblsahrtSpsleg«, von Dr. Lev Baeck. Die gegenwärtige Lage der jüdischen Wohlsahrtepslege in Deutschland, von Dr. Jacol Segaü. Zukunstsfragen der jüdischen WoblsahrtSpsleg« in Deutschland, voll Eugen Caspary. Zentralwohlsahrtsstclle und Landesverband, von Sanitäisrat Dr. Ofiendorsj Barmen. . Ausländische WohlsahrtSpslege Und deutsche« Judentum, von Dr. Werner Senator.; , Die Verordnung über die Fürsorgepslicht und ibre praktisch« Auswirkung für . dis»jLdischt Wohlfahrtspflege, von Leopold Grünbaum-Hannover. | Die Aufwertun« und di« frei« Wohlfahrtspflege, von Ministerialrat Dr. Wöl>. Problem« der jüdischen Wandexfürsorg«, von Ech. Rudel. Zur Probleme tik de« jüdischen ArbeitSnachweiswescn«, von Gertrud Prochowuiö. Jüdische JugenI Wohlfahrt, von ' Dr. Fritz Lamm. Soziale Arbeit der Iugendbeweqund, von Hilde Ottenbeimer. Die Not der Gefährdeten, von Paula Ollcndcrss Breslau. Di« Behandlung de« schwer erziehbaren Kinde«, »on Dr. Wladimir Eliasberg-Münch cn. I Drängende Frigcn der jüdischen Gesundheitsfürsorge, von Profeffor Dr. E. Stligmann. ' ^St$t, Ziele und Grenzen der Erbolungssürsorg« für jüdische Kinde», »on Edith Cohn. Die »orliegen e Nummer der Zedakah wird von allen, di« an der jüdischen Wohlfahrtspflege, interessier» find, mit großem Intereffe begrüßt werden. Bestellungen sind an die Geschäftsstelle der ZentralwohlfahrtSstelle der deutschen Juden, B rlin C. 2, Rpsenstraße 2 4, zu richten. Chanukkah- Feier in der Städtischen Heilstätte zu Herrnprotsch. Am Sonntag den 15. Dezember ». I., dem dritten Festabend, fand — wohl zum ersten Dal« seit dem Bestellen der Anstalt — süp di« jüdischen Jnsaffen und Insassinaen, 26 an der'^abl, ein« Ebanukkahseier, 'verbunden mit einer Bescherung, skatt. Al« Ehrengäste waren, außer dem Anstalts-Oberarzt Dr. Pawel nebst Gattin, au« Stabt und Gemeind« ein« Reih« von Damen und Herren erschienen, u. a. Stadtrat Landssberg, der zuständige Mqgistraisdezernent,. Sanitäti rat Dr. B ä ch vom Vorstand der Synagoge»aem«ind«, . während di« Repr äsentantenverfammlung dstrch ihren Vorsitzenden, Justizrat P « i s« r, und Ge leralkonsul Smoschewer vertreten war) Vom jüdischen Wohlfahrtsamt «aien Frau Landsberg und Waisendirektor Kottlarzik gekommen. Rabbi>er Dr. Haipersohn, der jüdisch« Anstaltsseelsorger, zündet« die Lichter' and hielt ein« Ansprache, in der er »ach einem Hinweis auf die Bedeutung de« Feste« und namentlich der Veranstaltung des-Abend« für di« noch junge jüdische llnstaltrgemeinschaft, allen, di« am Zustandekommen der Fbier 'milgewirkt habe«, den herzlichsten Dank »»«sprach, insbesondere her Leitung und dem Pflegepersonal der Heilstätte, sowie den Gemeindebehörde«, di« die Mittel zur Beschenkung de: Pflegling«, von denen jeder an her schmuck hergerichteten Kafseetasel außer einem Geldgeschenk noch allerlei Genuß- und Lebensmittel erhielt, bewilligt hatten. Deklamatorisch« Darbietungen verschiedener Art hielten di« Jnsaffen und Insassinnen in sichtlich freudiger Stimmung noch mehrere Stunden zusammen. H. V- Hei« für studierende >, und in der Berufs usbildung sich befindlich« Mädchen, Bepli», Auguftastraß« Nr. 14/15. Gemi tlich «ingerichietes Heim'mit 12 Plätzen. Preis 75 Mark monatlich für Dop elzimmer mit voller Pension. Anmeldung«» find zu richten an die Vorsitzende der Ortsgruppe de« Jüdische» Frauenbundes Berlin,, Frau Bertha Falkenberg, Lottumstraße- 22. j Für AuMfiser Optiker Garai, AMitstrofie 4.