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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-12-15 · 12 (15.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
12 (15.12.1925)
Date
1925-12-15
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 12 \ Br«sjl»»«r Aüdischt» <ScmtiRb«tl«ft 185 (NruhebrS (9lje u (> « b t a Band. j>sch.) sch) sch.) ) Simon Vnbnowr Weltgeschichte de« jüdischen Volke« In lSDänden. l- Band: «eltefte Geschichte. ' Frledn Weih man», Au» Urvät r-Tagen. > Marti« Dnberr Da» verborgen! Licht. i — Slotor. «n Buch de» ©< denken» an gefallen« Wilch er und Ardater ln, Land« Ojsrael. J Arnold gwelgr Leffing — RUH — Büchner. (Drei Bereiche.) gsaa« Sr«»«r. Da» jüdisch« Bo tlonalheim. Mos« de» «almo»! Führer »«> Unschlüssigen. 2. und 3. — Seschurun. II. klahrgang. Henrik Slankiewipzr Feuer und Schwert. I. w. v. Goethe r Iphigenie arf Tautt». <R>>. - T .. 0»t«f Wilder De Profund!». Meuhedra lsch.) I — Der Fächer der Lady Wli chermer«. (N!« uhebrä Anatreon, Lttzder. (N « uh «b r ä l sch.) Schal»« Asch» Rabbi Salomo! lagld. (N « wh e b r ä l s ch.) Art»» Schnitzle«» Der Tod. (2 u h « b r ä i s ch.) Jakob Wassermannr^.Dl« Schwestern. (Reuhebräisch.) Alepanbe» Puschkin» Dichtungei. (R « u h « b r ä lsch.) Artur Hoklfschte« Ledensgeschlchte «lne» Rebellen. < SN eint Erinnerungen). A. Marmorftes», Th« Doctrinej of SNerit« in Old Rabbinlcal Llteraturr. («n gl) sch.) 1 I i Herma«» Topp»« Jüdisch« Schriften. 2 Bänd«.! Bah«« Sokolovr Geschichte de» Kionisniu». (Mit einer Einleitung v. A. 2. Balfour.) . s Lio« Ne»cht»a«g«r. gud Sütz.l (Roman.)! Georg Popoffl Tscheta. Der Staat lm Staat«. (Erlebnisse und Erfahrungen mit der! russischen außerordentlichen Rommission.) Gevrg yermaan! Der lleine Gast. (Roman.)! Pros. Vr. A. Grotte« Deutsch«,! böhmisch« und polnische Sjynogvgentppen vom II. bi» Anfang de« lg. Bahrhundert». Heinrich Eiastübter, Rarl ochsenman«, Bilder und RISngt au» südischer Welt. (Unterhaltende« und Belehrende» für di« Jugend.) ' i R. Mosch« Ehajlm Lnzzattvr Der Weg der Frommen, yelnttch Tewel«»« Goethe und! di« Jude». Emil Bernhard Loh»« Legenden. Anthokostla hedraira. (Auogechählte Gedicht« oon de» heiligen Büchern dl» zur Vertreibung der Judtn au» Spanien. R « u h «br ä t s ch!) Ott» Ha«s«r«! Dl« Psalmen, hl. Buch.) Mendal« Mosche» Sf»rim« v«r Wunschring. (I. Test.) gapreaberichf de» B«rli««r Rabbiner-Seminar» für lS24!(SSS4). l Mae Rordanir Di« tonventionchlen Lügen der RtUturmenschheit. — Da» Recht zu lieben. (Schauspiel in 4 Aufzügen.) Samnel Meifel«« WestSstliche Mi»zellen. Richard Lichthelm« Der Aufhau de» jüdischen Palästina. Richard Beer-Hofmann« Schlaflied für Mirjam. Angnft vermeylen: Der ewig« Jude. Ott» Hans«»« Biblisch« Novellen. (Ruth — Jona — Ester.) , Schalom Asch« Erde. Josef Rist» Jüdisch« Balladen. (Aus dem Magyarischen' übersetzt.) Rarl Han» Strodlr Seid« Borauzitz. (Roman.) * Hermann »ähr« Dl« Rotte Rorahs. (Roman.) Mof«» Hetz« Sozialistisch« Aufsätze. 1841—1847. Handbuch d«r jüdisch«« Gem«ind«ver«alt»ng«n lS24/l»rs. ' Vr. Ludwig Stainr Gegen Spengler, g. R. H. Sannenfeid, Tag«»probl«me. Franz Rofenzweigr DI« Bauleute. (Ueber da» Gesetz.) vr. Helnttch Levy-Rorefr Rarl Mar, und Hegel. (Zur Widerlegung der Legende vom jüdischen Mar»i»mu».) » » * Vi« Lehren de» gndentnm». i f 'i. u« . n Buchbesprechungen U Soeben bringt di« Gesellschaft für jüdisch« Familie n- Forschuin'y dal dritte - Heft ihrer M i t t«»l u n gl *n heraus. Aut dem reichen Inhalt sei erwähnt di« Wiedergabe einet Vortrage«, den Rabbiner Löwenthal-Berlin im März über die Quellen der jüdischen Familienforschung gehalten hatte: neben der mündlichen Tradition, die vom Großvater zum" Enkel durch die Jahrhunderte getragen wird, treten Urkunden Uber Derlöbung und Trauung, Mohelimbücher und Testamente, »Wimpel", d. h. gestickt« Eri«merungtbänder an den ersten Besuch im Tempel und Grabsteine^ Dt. jur. Kauschantky, dem wir schon 1982 eine vergleichende Darstellung der Rechtslage des natürlichen Kindel in den modernen Rechten verdanken,, steuert einen Vergleich zwischen der Rechtlstellung del natürlichen Kinde«'im jüdischen uhd im orientalischen Recht bei, d«e gerade bei den moderjnen Reformern Interesse erregen wird. Dann folgen zwei Artikel aut dem lioeiten Gebiete der jüdischen Namen: Mosel-Wien gibt für einige Namen wie Alt-Altmann, Bacharach, Berak, Katzenellenbogen, Schischa, Schön, Jaffe, fesselnd« Erklärungen der Entstehung del betteffenden Namen«. Horwitz-Eassel bringt für die Juden der Stadt F l a t » w in Westpreußen ein« vollständige List« aller im Jahr« 1818 angenommenen neuen Namen mit Beifügung der vorher geführten Namen. Solch« Listen sollen nach und nach kür ändere Städte gedruckt werden, für di« zahlreichen Abkömmlinge dieser Personen sicherlich wertvoll«« Material. Generalkonsul Carl Simon- Mannheim hat all Siebziger «sine Chronik der Familie Dinkelspiel geschrieben. Sie enthä t kulturhistorisch wertvolle Ausblicke auf di« Lokalgeschichte Baden«, "mit 'der «ng verknüpft sind dir Schicksal« seiner Ahnen, unter denen Süß Oppenheimer, Hauff« „Iud Süß" der Bekannteste ist. Sodann gibt Rabbiner Dr Flesch-Dolni Kounice die aktenmäßig genaue Darstellung der Familie i )loch-Reu-Raußnitz in Mähre« und ihrer vielköpfige» Delzedrnz. In diese« Stammliste finden; wir die bekannteste» österreichische« Namen und sehei» hier «in Musterbeispiel lückenloser Darstellung. Zum Schlüsse folgt: wi, immer dal .Suchblatt" mit recht interessante» Antwottea au« dem'Leseckreise auf früher« Anfrage» und zahlreichen neuen Fragen Do» diese» werden .»unsere sGemeindemitglieder die folaenden besonder« inte« ssieren: Für meine bereit« aut über 3900 Nummer» bestehend« Sammlung von eigenhändig«» Schriftstücken und Porträtt bedeutender Juden (die sllr dal jüdisch« Museum in Palästina bestimmt ist) suche ich durch Schenkung, Tausch oder Kauf zu erweichen: eigenhändige Schriftstück! von Abramson,! lbraham — Ballin — Ben See« — Cohen, Hermann — Lantor Georg — Eiter ~r Fraenkel, Zacharias — Hertz, Heinrich — Heß, Mqset — Krochmal, Nachman '— Loeffin, Mendel — Luzatto, M. Ch. — Main»»», Solomon Ben Ilrael Manasle — Montefiore, Mosel & Claude — Pinlker, Leo & Siincha Perl, Josef — Satanvw, Isaak und anderen jubaistischen und weltl chen Gelehrten, Männern der Oeffentlichkeit, Künstler» us«. All« Aulkinfte bereitwilligst. Dr. Abraham Schwadron, Zloczow (Polen). Rach nchten jeder Att erbeten über Mathet Goldenberg, gest. 3. Januat 1899 zu Idssn, Rumänien, im 103. Lebentjahre. —- Gattin: Eva Fokschaner aut Faltiiceni (Rum.). Vater: Isaac Beer Goldenberg, Mutter: Lea Goldeärberg. Beide au« Schlesien. Ferner Mitteilungen über in Deutschland lebende Zweige der Familie und Ursprung del RaMenl Goldenberg willkommen. Nachrichten jeder Att erbeten über Rabbi Mose« Monasch, geb. 1773 zu Brellau, gest. 1837 zu Gouda, Holland. Vater: Joseph Monasch (Brellau 174b!—1790), Großvater: Abraham Monasch 1710—1749. M. M. Goldenberg, Amsterdam. Für all« Interessenten kann die Zeitschrift, di« allen Mitgliedern der Gesellschaft kostenlot zugeht, wärmsten« empfohlen werden! Summery of Events of Jewish Interest. ' Dies« Monatsschrift de« Bureau of Iewish Social Research, New,- 114, Fifth Avenue, bnngt einen Literaturnachweis mit kurzen Inbaltliben über alle bedeutenderen jüdischen Ereignisse der ganzen! Welt, allen Ländern werden di« Aufsätze über jüdische Ar gelegenhettest unter Angabe der betteffenden Zeitung oder Buchenach folgenden Materien geordnet anqefühtt: ' Antisemitismus, Verbrechen, Ausschreitungen und Pogrome — Bibliographien, Personalnachrichten und Nachruf« — Gemeindeleben — Not und Fürsorge — Einwanderung und Auswanderung — Judentum, Religion, Gesetzgebung. Erziehung und Kultu« — Minderheittxechte, Nationalitätenwesen und Aehnliche« — Verschiedenes'— Palästina und Zionismus. Die Monatsschrift wird, soweit sie uns zugeht, in der Gemeindäbibliothek autliegen. (Tert englisch.) f R« Wttner Pl«»t: Wort« der Forderung - Antisemitismus. Maien-Verlag, Oberhos im Thüringer Wald. -In diese» kleine» Schftflcht» wendet ßch der Versaffer und Mitbesitzer de» Maieu-Vtriage«, der sich zuir Aufgab« gesttüt hat, „den Materialismus zu übettvinbe» durch den Geist de« «inen Dienste« am kebcu", an die Edeldeukeuden im ftudeutum und Chrisieutnm u»d kämpft mit rein geistig«, Waffen, durtbasühf^vtz unerschütterlicher Lieb« zum deutsch«» Vaterland« de» »st gekämpfte» Ka»q»f gege» de» Antisemitismus. Ob es etwa« »ützeu/wird? ' lk. Verl ang« Au« 2»k> g: Kämpfe» und Bau ein. Verlag M. Glogau >r., ' *!"• ■ Hamburg. 'Dieser »oruehm ausgestattet« Band «Nthäst di« Gedicht« „Aus jüdischer Seele'' de» bekanntet, Lyriker«, de« jütische» Heine,! di« uns immer »>«d«r auf« Innerst« erschüttern, möge» sie singe» »»» de» Seeleuqgalea der vertriebenen Jude» au« Rusilaud, oder von der Vergiftung de» jüdische» Kiudesseele durch da» Vorurteil gegen di« Jude», oder von den ungettchte» Kränkungen de« jüdische» Krieger«, der mutig und-selbstverständlich sich de« Opfertod« «eiht für sein geliebte» deutsches Däterland. Dies« inhaltlich «»«»sprachlich vollendet schöne» Gedicht« eignen sich ganz »orzügltch zum Vortrag bei besonderenj Festveranstaltungen. De!»' Di« Iestnnmmer der Mitteilungen de! Grojloge für Deutschland VllI U. O. B. D. (Oktober 1-25) bringt Aufsätze über 47 Namenspattoy« der Logen de» deutsche» Distrikt« U. O. B. B^ und vermittelt uns nähett KennMi« über manch« jüdisch« und christlich« Edelgtifter, di« für da» JudStum und sein« rechtlich« und geistig« Pefteiung gewirkt-baben. * n Ttoe 6em verelaslebea. Breslauer Hoher« jüdisch« Da» von Lehrern und Schüler» der Bresl und unter großem Beifall «ufgesührt« Spiel: „31 ist »unmehr auf vielfache» Wunsch auch im Druck der!»«» Herr» Dr. Erich Klibansky herautgeg«! Bei; sofortiger Bestellung beim Herausgeber (B> betrügt der Subskriptionspttir ohne Pott» 0.30 i. E. Höhere» Schul« verfatt« jraham u»d.di« Götzenbilder" jiene», und zwar als Heft 17 in, Jüdischen Jugendbücherei. >lau, Elausewitzstrasi« 13» I) lark. Sozial« Grupp« für erwerbstätig« jüdisch« Frauen jnnd Mädchen, Karlstraß« 44. Wir suchen Arbeit für jüdisth« Glaser, Klenchner, Schuhmacher) Schneider, Buchbinder, Häklerinnen, Stickerinnen,^ Näherinnen, Wäscherinnen, Kunftstopferinne». i S Di« sozial« Grupp« hält jede Woche Donnerstag, von 3 — 6 Uhr nachmittag«, in ihre» Räume« Karlstraße 44, ab 1. Januar Hvfchenstraße 84, Hinterh. hpt., Sprechstunde» für Frauen und Mädchen ab»! In,diesen wird in Beruss- ' und persönlichen Frage» Rat und Hilf« erteil^ Wir bitte» all« Fr««» und Mädchen, von dieser Institution Gebrauch pz machejui; Di« sozial« Gruppe bittet all« Gemeinde Mitglieder, Kleidungsstücke t&b Schuh«, di« im Haushalt keine Verwendung »sehr finde« könne», für ihr« Schilling« zur Verfügung j« stellen. Auf telephonische» Anruf Ring -ö-2 wirt ftlle« «bgeholt.

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