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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-12-15 · 12 (15.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
12 (15.12.1925)
Date
1925-12-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Breslauer Amtliches SchNstleWmg: DertvaktungsStretto Verlag: Büro der Synagogengem« »de, Blatt det Synagogmgemeinde zu Breslau vr. Nechnltz. DreSlaa. WaWraße - | Druck und An-elgen^Unnahme: Druckerei Xh. «chatzku MlengeseNschast. Breslau. Dallstr. 9 / Tel. 3t 1612 | Breslau Neue Graupen strotze Nr. 7 / Fernsprecher Nlng SvZi u. 83» : ®«e 6 »der 6ntn stoum u Wo. — 2M brafrn&nt Aüstragrn'TXaba«. - / . - t» Für «e unter dem Namen de« Z erfafferS^nsch^un^m^stMfl^md'd^^erS^Snochsick^ * ilntkei und die VeretnSnachrichter ^S^errmbel^iS2^ 2 . Sahra. 7tr. 1 Bekanntmachung! Nachdem der Herr Regier «ugSprästdeut durch Verfügung vom 10. November 1-25/- I. 48. 71. Nr. 1831 - «ilgeteilt hat, daß der Herr Otoprif&irt di« Abß huitt« 2 und 3 und di« Urberg«,-«. beffimmnuge» der vm» de« Ger» iudekörperschaften beschlossenen neue« Satzuug vom 27. ^August 1-2' genehmigt hat, findet di« Wahl der! Gemelubeverireter «ach der neue« Satzung und der na« de» GUmlulnkllrznrlchäsUu beschloss« «n 'Wahlordnung vom 1-. November 1 Wahltag ist I Souulast, der?. Februar 1-26, vormittag» - Uhr di» «achmittaz» 4 Uhr. ' Wahlleiter ist Schimer Justizrat, Laudgerichttdirektor 4. R. Leg Goldfeld, Krouprstq«, straß« 73; deßest Stelvertretrr im l Zehiuderuugsfall« ist Rerrtuer Emll Waldstei», Hahertzasterustraße 72, «ud > deH« «mstueMater im l Zchiudrruugafale ist Jufttzrat Felix A4 AA - mium.,m»a»^ -M - m r Wahlvorfchltg« sieb di» 17. Jauaar 1-26, mittag« I Uhr, heim Wahlleiter im Ge» eiudedür», Walstraß« -, «inzureiche». WrNßruugm über Lif «Uverdiuduugeu find hi» 27. Jamrar 1-26, mittag» I Uhr, beim Wahlleiter i« Gemekubebüro, Waststraß« -, schriftlich «hzuged ». I > Die Eiste aller stdümfil ige» Gemeiudmrüglkeder (Wahlliste) liegt im Ge»mludedüro, Wallstraß« -, Erdgeschoß link», Sttzuug»« zimmar l, ' vom 2-. November li» 22. Dezember 1-25, » »rmiilag» von I 0-1 Uhr, nurktlistttch außer Somrabeud zrr öffruüiche« Eiustcht au». ttllsthvertd der «U»leguug»z<il t«-n sede» GemoirMemitglied gegen die Richtigfrit der Wahlliste E »spruch bei« Borstaub« «dUege«. Di« B^au rtmochrmg vor, 21. Oktober 1-25 (Rr. 10 de« Gemeiubeblatte») -»ich aufgeho nu. Di« bisher «iugereichtm Ein» sprüch« Uekbeu mlekfa m. Breslau, dche 20. Ndvemher 1-25. Der. Wahlleiter. Landkreis Schwierigkeiten mache, sodaß der geplante Leitung«- ^anschlußlin diesem Herbste noch nicht in Angriff genommen werden kann. Die Versammlung genehmigte den Anschluß und überläßt eS dem Vorliand, den Anschluß an das städtische Rohrnetz oder anjda« Kreil Wasserwerk zu bewirken: Dikl Einrichtung von Religionsunterricht in der Odervorstadt, die Instandsetzung zde« WärterhauseS auf dem geschlossenen Friedhof ClaässenfStraße üvd die Beschaffung, einer Gemeindesukkoh für 'hie neue Synagoge wird nachträglich genehmigt. Bei letzterem Punkt regt Justiziar Breslauer an, für nächstes Jahr eine größere Sukkoh zu errichten. Der Vorstand' gibt weiter Kenntnis von der Auslegung der Ziffer 11 der; Beerdigungsgebühren-Ordnung vom 31. Mai IW, wonach diejenigendie nicht Mitglieder der Gemeinde.und der J.K.V.A. find,-die dreifachen Gebühren-, , Nichtmitglieder det Gemeinde, die aber Mitglieder der I. K. V. A. sind, nur die doppelten Gebühre» zu zahlen haben. Diese Auslegung wird von der Versammlung gebilligt: Sie nimmt ferner Keuntui» von. dev» neuen Gemsindesiegel, das im wesentlichen die Wiederholungj de« alten, in der ersten Hälfte de«-IS: Jahrhunderts im Gehtauch gewesenen». Siegels ist, mit der Inschrift und Dafstellüng der berühmten Stelle au« Ezechiel C. 37 V. 17. Bei der Mitteilung über die Auslegung der Wahllisten gibt der Vorsitzende des Vorstände« Geheimrat Goldfeld die inzwischen eingetroffene, behördliche Genehmigung , des Absatz«« 2 und 3 und de^ UebergangSbestimmung der-,neuen,Satzung bekannt. Die!W<shlzeit der neu zu wählenden. Gemeickdevertreter müsse allerdings bis zur Genehmigung dieser Bestimmung iu der Schwebe (^Aolbf.lb. Rrpräsentanl m - Versammlung vom 19. November 1925 Sitzungsbericht Der Vorsitzende Justizrat schreiben, stellt im Einverständfi pellation de» jüdischen Schul zurück und beginnt mit dem zunächst die Mitteilung, daß dfi Cosel an die städtische Wassel stehende Brünnen nur mit kann, und überdies stark eisend soll 9-10000 Mark kosten. ' verhandle der Vorstand noch für daü Friedhofswesen, He von Dr. Rechni tz. Peiser verliest zunächst iS mit der Versammln oereinS uchd die and« LerwaltungSbericht r Vorstand sich bemühf eitung anzuschließen großen Kosten instan altigeS Wasser gebe. Hierüber und über d Dom Vorstand teilte jrr Hoffmann, hierzu bleiben, notfalls habe die Bestimmung de« § 42 de« Judengesetzes vom 23. Juli 1847, soweit diese« dann noch in Geltung sein sollte, Platz zu greifen. Jmj Anschlußdaran berichtet Rechtsanwalt Jakobsohn über die.von: Vorstande vorgelegte Wahlordnung, für die Wahl zur Gemeindevertretung, die mit einer von Justizrat Kalisch beantragten geringen Aenderung angenommen wird. Der Vorfitzende'' Justizrat Peiser dankt Herrn Rechtsanwalt Jakobsochn —. dem Vater!dieser Wahlordnung — für' seine Arbeit und seine sonstige hochgeschätzte Mitwirkung bei der Beratung der neuen Satzung. (Die Wahlordnung ist in Nr. 11 de« Gemeindeblattes veröffentlicht.) >! ’ Ueper die vorgelegte ausführlich» Denkschrift betreffend die Schaffung eine« jüdischen Wohlfahrtsamtes berichtet Herr Gin«. ' Er findet warme Wofte für die Bemühungen der Gemeinde, der furchtbaren Rot der Jetztzeit zu steuern, Ueber diese« neue einige Dank- Wohlfahrtsamt haben wir au« der berufenen Feder seine« künfng die Intertigen Leiter«, Bürodirektor Glaser, in Rr. ll e nen längeren Aufren Vorlagen satz gebracht, auf den hier verwiesen wird.) Die Versammlung Dieser enthält genehmigt die vorgelegte Geschäftsordnung dieses- Wvhlfahrt«- den Friedhof amteS und die Berufung des Herrn Bürodirektor Glaser zum 1 weil der be- Leiter desselben, während die Unterbringung de« Amtpü einer tigesetzt werden späteren Vorläge des Vorstandes Vorbehalten bleibt. Der Anschluß Die weiteren Vorlagen, nämlich die BewiNtzung einer Bei- WafserpreiS Hilfe von 400 Mark an da« Lehrerseminar in Köln und von 1000 der Dezernent Mark Erhöhung det Beihilfe; an däS Jüdische Schwesternheim mit, daß der in Brei lau, werden auf Antrag der Berichterstatter Dr. Schlesinger «n

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