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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-08-28 · 8 (28.8.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
8 (28.8.1925)
Date
1925-08-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 8 Breslauer Jüdisches (fcemei i ■' ' nbeblatt 1211 r i (cflh de« ifclb< r Ute e un» jeder helfen, ein jeder so gut er kann, nach eigenem wird sich mit einem froheren Bewußtsein an seinen gech sehen,'wenn er weiß, daß er geholfen bat, auch anderen iten. , , im Glücke ist, sollte sich da« schöne. Wort Felir Adler« st ein Licht, da« jeder, der e« in der Hand hält, verpflichtet iinleuchten zu lasten. Und jeder, der selbst schwere»Zeiten sich ihrer nicht in Troll und Bitterkeit erinnern, sondern verwandeln in den heißen Wunsch, anderen zu helfen." te Gu11mann, Frau Trete Bial, rstraße II . - Kaiser-Wilhelm-Straße 131. Und dabei Ermessen. Aber je schmückten JesttagStisi den Feiertag zu her. Der, der Vorbalten: „Freude ist, anderen hell vor durchgemacht hah so! aller Groll möge sich Frau Prof. e o greifcurgjt Dir vereinigten^ Frauenverein« der U. 0. B. B.-Logen in Breslau veranstalten eine Aulstellung der Handarbeiten jüdischer Fpauen und Renlnerinnen in der Zeit vom «. bi« einsckjl. IO. September 1925 im kleinen Saal der kessing-Loge, Agneas raße 5, l.i Stock, von 11 — 1 Uhr vormittag« «ud von 4-7 Uhr nachmitta|«. I der guten Sache ist zahlreicher Besuch dringend erwünscht. Im Inteeeste Die Jsravlitishe Kranken Nummer erscheinend Inserat bejt! baue-Synagoge hin. De: Reichobunl jüdischer Frontsoldaten E. V. veranstaltet ii» der Zeit vom 5 Vormiltgg« 9 I 'A Ubr Frühstück. und der SebeN«würdigkeiten der lichep Stellen und Feier wird dürch Eornelianum. Sonnabend Uhr Festgot 2'A Uhr Festbau«. (Begrüßt ngransprache t der Vertreter und Korporationen der behörd- 7 Ubr früh-Abfabrt mi! 8 Ubr. Von Hort Abfabrt mit Ortsgruppe« Telege cheit ,u gebijn der Dampfer in Bingen, Koblenz 12.75 Uhr Abfahrt Koblenz, I 4.15 Ubr Ankunft in Köln a. Prei« der ganzen Dampfer ährt 15 Mk. Auf dem Dampfer wird rituelle Vrpstegunä gereicht. Köln. Abend» l'A Ubt gesellchaft.! E» sprechen: Justizr> Karlsruhe. Sonntag, den 6. September 1925: Sonderzug nach Mainz. 1 Ankunft in Mainz Sonderdampfer 8,52 Ubr. Um den Rheinischen sich an der Dampferfahrt zu beteiligen, hält Neuwied und B^onn. >2 Ubr Abfabrt Bingen, Uhr Abfahrt Neüwied, 5 Uhr Abfahrt Bonn, Lih. Anschließend an die Kundgebung im selben. Saale „Kölscher Ovend". Montag,, den 7. September >925: Vormittag« 2 Ubr Br nbe« Hauptversammlung. Programm gebt bei Ortsgruppen noch zu. j Besichtigung Köln« durch die Gäste. Sowohl in Worms wie in zur Verfügung gestellt. Ferner gerichtet werden, den die Worüiser jüdische Jußend gerichteten Büro det ReichSbundep versieht At! Da A r b e i beste Hilfe für jedtj« da» Kartell d beit«nack«eis< « b e s ch a f t arbeitssahiä er weibli große Kundgebung im Saale der Bürgert Bernhard Falk-Köln und Dr. Ludwig Haar- Sachliche Beratung. Köln werden voll den Ortsgruppen Freiquartiere wird ein Ordnujtg«- und Nachrichtendienst einin einem besonder« einde« Jüdischen Fraueuhuitde«. l u n g und A r ble i t « v.e r » i 11 e l u n g die en, sich in Not jbesizidlichen Menschen ist, hat chenArbeit/nachweise, gegründet > Verpflegungs-Anstalt weist auf da« in heutiger reffend Vergebung von Plätzen in der Kranken- — 7. September 1925 eine „Rheinlandtagung", zu der jedes Mitglied der Bun-es mit seinen Angehörigen eingeladen und willkommen ist. Nachsehend da« Urogramm für diese Tagung: "> camm für Worms: ' V. Freitag, en 4. September 1925: l Abend« yvangjlose« Zusam nensein der bereit« eingetrosfenen Kameraden, den 5. September >925: t lesdienst in der Synagoge. I I Ubr Besichtigung der Synagoge, j Rast »i-Kapelle, Museum, de« Frauenbades etc. 12 A Uhr zwanglose Besichtigung eiter Ausstellung jüdischer Schriften in der Stadtbibliothek. zwanglose Besichtigung he« jüdischen Friedhose« Stadt Worm«. 5 Ubr große Kundgebung im Vereine. T r. Löwenstein: Gedenkworte für die Gefallenen. Festrede de« Bund:«vorstand«-2 iitgliede« Dr. Ludwig Haa«-Karl«rube. Die 2rgebspiel ei öffnet und beschlossen.)j 8 i Uhr Festesten im Fel r! ül e vom Jüdischen Frauenbund, seine Arbeit Anschluffe an hie Delegiertentagung de« Jüdischen 1924 wurde die Geschästrstelle de« Kartell« seit Genügsamkeit-Straße 7, verlegt. Aufgabe he« Kartell« ist, regelmäßig Listen von den angeschlostenen Vereinen und ArbeitSnachw mit diesen auszhltauschen, um auf diese. Weist die V gebern und Arbeitnehmerinnen zu regeln und zu e ferner Anregungen über gesetzliche Neuerungen geben, Berufe und Berufsmöglichkeiten, speziell für Jüdinnen Zur Zeit ish da» Kartell an alle dem Jüdische« Jöereine heranggtreten mit der Aufforderung, sich wenigen Tagen! haben außer den bereit« angeschloste lungsstellen unih Vereine in Erkenntnis der Ausgabe Kartell« den Anschluß vollzogen. Gerade die heutig«! . schastlichen Verhältnisse machen Arbeitsnachweise un > notwendig. Elf geht deshalb an alle Stellen, die Vermittelung, wenn auch nur in vereinzelten Fallen, Kartell anzuschließen. Der Mindestbeitrag, her die jährlich 12 Mß. Zur Zeit ist da« Kartell damit beschäftigt, Gesundheit«- und fozial-bygienischr Ausstellung (Ges >! über die Deruseverteilung der jüdischen Frauen und wieder ausgenommen. Im Frauenbund«« im November uar d. I. nach Elberfeld, ir 8t rilii r Angebot Und Nachfrage isen entgegenzunehmen und mitstlung zwischen Arbeitichtern. Da« Kartell will die Aussichten her einzelnen erforschen und weitergeben. Frauenbund anzeschloffenen » anzuschließen. Schon in ten eine Anzahl Vermitten^d Notwendigkeit de« ti besonder« schweren wirt- Arbeitsrepmittelungrstelle» sich mit weiblicher Arbeitsbefasten, der Ruf, sich de« lnkosten decken soll, betrag« st itistis^e« Material für dir lei) lin Düsteldors >92- Mädchen zu beschaffen. J.; 1 Verein der Lissaer. Unser bl währte» Mitglied, Herr Isidor 'At'&x, Herderstraße 33, feiert am 17, September 1925 in körperlicher u >b zeistiger Frische seinen 82. Geburt«tae. Der Jubilar, der ailr Repräsentan ch Liffa über 32 Jahre lang für da« Bohl der dortigen Gemeinde gewirkt i >1, und im kaufmännischen Leben weit ül :r die Grenzen der Provinz Posen! in, u« eine bochatztgeseheno 'Stellung einnl bm, erfreut sich -auch in Breslau als Nitarbeiter der Firma Marti» Becke« G. m. b. H. allgemeinen Ansehen« und Beliebtheit, und nimiqt an allen Angelegenheiten unsere« Heimatverein« undl d!« jüdischen Leben« iä Breslau regsten Anteil. , z! cheö. Brockenhaus„yeah Die dü:«^ die Kriegs» und Nachkriegszeit unterbrochen« Tätigkeit des Verjeips soll nunmehr wieder aufleben. Es soll zunächst die Kleidersammelstelle in Tätigkeit trete«; aus Raummangel können vorläufig nur Kleidungsstücke, Wäsche, Hüte und Schuhe angenommen werden. ->I. Di« Gi nttindenntgliedtr werden gebeten, solch« Gegenstände, soweit sie nur j irgendwie entbehrlich find, der Peah zu überlassen. 2"' folge der au-erordentlich große« Not, die durch die wirtschaftlichen VerhältnisseJ bedingt ist, werden abgelegte Kleidungsstücke aller Art für unser« b« dürftigen Glaubensgenossen dringend Genötigt. Es ist zu hoffen und pi wünschen, daß der Verein durch die Mithilfe der Ge»; ■ * . i i meindemitglilsder seine segensreiche Tätigkeit wie früher auszuübeu in der Lag« ist. 1 "! Die Sachen werden bei den Spender» gern abgeholt, ent»! sprechend« MitteiltMge« werden erbeten an das Büro der „Peah", Deffauer Straß« 8. Telephon Ring 6185. G. lS Kaarst*

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