Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 7 (28.7.1925)
- Date
- 1925-07-28
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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102 Breslauer 3ti f> t f cjf) e <J Gemcindeblat» Nr. 7 Freyban (geboren 1753 und verheiratet mit der in demselben Jahre geborenen Liebe Abraham).! 120. Alex. Löbel Frvedeberg, herrschaftlicher Makler (geboren 1762 und seit 18. Dezember 1791 verheiratet mit Behles Abraham. 121. Löw Beer Ottensosser, Bankier (geboren 1743). 1803 ging die Nr. auf den Neffen Wolff £. über. 122. I o s. T a n. F ü r st, Handelsmann (geboren 1736, verheiratet mit Jüttel Abraham (geboren 1753) und ge-I storben dkovqinber 1812). Tie Witwe heiratete dann den Gen.-Privileg.' Gad. Tie Nr. ging 1797 auf den Sohn Lepü (Löbel) Fürst, der mit der Gen.-Privileg. Rebecca Wolfs Jriedländer (gestorben 1802) aus Königsberg verheiratet war, uöer. 123. Pferdelieferant Mos. Fische! (geboren 1741). Er hatte fünf Söhne: Tavid, Samuel, Salomon, MeyH: und Simon und fünf Töchter: Bona, Sara, (verehelichte Tav. Schlesinger), Esther, Rebecca und Chase. 124. Mend. Sfllo.m. Tarlow (geboren 1741, verheiratet mit Roesel Fisch'el (geboren 1753) und gestorben Oktober 1793. D e Nr erhielt 1794 die im Jahre 1773 geborene und seit 27. August 1794 an Sams. Marc. Litth'auer verheiratete Tochter Peierl 126. Jtzig Mos. Zültzer, Fouragelieferant (geboren 1755, verheiratet mit Güttel Ascher (geboren 1763) u td ge storben am 25. Januar 1795 in Petrikau). 1812 ging i ie Nr auf den ältesten Sohn Samuel Jtzig Z. (geboren 1786 über 126. Seelig Jos, Bezalel (geboren 1763 und ver-i heiratet mit Haie Lazarus (geboren 1766). 127.- AUrah^ Mos. Hirsche! (geboren 1746, seit 2. April 1793 verheiratet mit Zudithci Salom. Borchard aus Köslin und spätes von ihr geschieden. Am 24. August 1794 heiratete :r die' Handelsfrau! Schönchen Mos. FrÄnkfurth. 128. Ra Hel Zacharias Plümkin (geboren 1770, verheiratet mit Kaskel Victor Stahl aus Glogau und gestorben am 17. März 1795, wenige Wochen nach der Hochzeit. Ter Mann heiratete dann Vögele Leibisch Joachim. 129. Meyer Götze) Kölker, polnischer Makler (geboren 1746 und verheiratet mit Sorel Jtzig, geboren 1756). 1811 ging die Nr. c uf die jüngste Tochter Chase (Helenageboren 1785 und verheiratet an Enoch Jtzig Oldenburg) über. „ 130. Kaskel v a ny Preinersdorf, Pferdehändler (beboren 1743 ur d vorf heiratet mit Breindel Joseph, geboren 1753. (Schluß fo gt.). f: Kattenausgaben für die ©ynagogeti und Lweiggottesöienste zu den hohen Festtagen 1925. Dir verebrlicben Gemeindemilglieder wollen aus der T>ekannt machung auf Seite 107 ersehen und beachten, wann die Einlösung der Karten stattfinddt und wie die Vergebung der Platze im allgemeinen geregelt worden ist. lieber die Schwierigkeiten der Einrichtung der ZweiggotleSdienste ist bereitem voriger Nummer berichtet worden. Es ist insofern eine Aenderung eingetrelen, als nun tatsächlich auch auf den L ämmer« mustksaal nickt gerechnet werden kann. Die Einteilung wird yunmebr folgende sein: . A. Nach dem alten Ritus: 1. Friebebergsaal II (Eingang Menzelstraß«); 2. Herrmannloge (Museumsplatz); 3. Lessingloge (AgneSstraße). B. Nach dem neuen Ritus. 1. Saal des Turnvereins Vorwärts (Gutenbergftraße); 2. Saal der Wratislawia (Mauritiueplatz); 3. Saal der Gesellschaft der Freunde (Neue Eraupenstrgße); 4. Saal des Viktoria-Theaters (Neue Taschenstraße); 5. Fritbrbergsaal I (Eingang Kaiser-Wilhelm-StrgHe). Durch diese Einteilung können nicht nur all« Gemeindemitglicder^ di« ihre Platze im Konzert Haus - und Kammermusiksaal verlieren, sondern auch all« anderen, di« bisher überhaupt noch keine Plätze hatten, vollständig untergebracht werden. Insgesamt können in sämtlichen Zweiggottesdicnsten fast 7000 Andächtige Platz finden. Es braucht also in diesem Jahre kein Gemeindemitglied ob ne Gottesdienst zuseim. , Die Gottesdienste sind auch ihrer lokalen Lage nach so gut als möglich verteilt worden, und besonders im Innern der Stadt sind mehrere günstig gelegene Räume vorhanden. Auch im Süden der Stadt sind genügend Gottesdienste für beide Richtungen zur Einrichtung gelangt. ÄPt Rücksicht darauf, daß genügend Plätze vorhanden sind, haben wir auch — um den Gemeindemitgliedcrn doppelte Wege zu ersparen — von der Ausgabe von Drdnungs- oder Vormerkungsnummern Abstand nehmen können. Die bisherigen Platzinkaber des Konzerthaus- und KammermusiksaaleS erhalten obne weiteres gegen Vorlegung der vorjährigen Karten neue Plätze in der Zeit vom 8.— 14. September vormittags (9 — l Ubr). Es steht ihnen frei, in den neu eingerichteten Sälen Plätze auszuwählen. Auch die nicht vermieteten und frei gewordenen Plätze der übrigen Gottesdienste stehen zur Verfügung. Gemeindemitglieder, die bisher überhaupt noch keine Karten gehabt haben,- kenne» Plätze am 15. und 16. September (vormittags 9 — 1 Ubr) in unserem Büro erhalten. Leider war cs gänzlich unmöglich, Jugcndgottesdienstc einzurichtcn. Es werden jedoch in sämtlichen Sälen eine Anzahl von Plätzen für die Jugend bereitgestellt. Die Ausgabe der Karten für die schulpflichtige Jugend wird s. Z. durch die Herren Religionslehrer erfolgen. Es ist zu hoffen, baß im nächsten Iahte möglich sein wird, die Jugendgottesdienste, die sich sehr bewährt haben, wieder einzürickten. Wie bekannt, sind für die Snnagogen in« vorigen Jahre Vormerkungsformulare ausgegeben worden. Es muß die weitere Ausgabe vorläufig eingestellt werden, weil die eingegangenen Anmeldungen so zahlreich sind, daß zu ihrer Berücksichtigung die frei werdenden Plätze mehrerer Jabre \ erforderlich sein «erden. > Die A n n ab m!e weiterer Meldungen ist daher z uj r Zeit gänzlich zwecklos. Die Berücksichtigung der ..bisherigen Vormerkungen erfolgt der - Reihe nach. Entsprechende Rachricht erfolgt rechtzeitig. Die Gcmeindemitglicder, die keine Plätze in den Snnagogen in tiefem Jahre erhalten können, werden für die Zukunft weiter vorgemerkt. Erwähnenswert wäre noch, daß die Platzpreise in den Stmagogen genau dieselben wie im Vorfahre, geblieben sind. Für hie Zwciggottesdicnste ist eine Ncustaffelung erfolgt, womit eine teilweise Herabsetzung der Platzgebührrn verkünden werden konnte. Es wird dringend gebeten, dic in der Bekanntmachung angegebenen Fristen sorgfältig zu beachten, außerdem ist «S auch notwendig, die vorjährigen Karten vor zulegen und Rame und Adresse genau anzugeben. Insbesondere ist letzteres notwendig, wenn die Karten nicht persönlich, sondern durch Beauftragte vorgelegt werden. Nur bei genauer Jnnebaltung der Fristen und sonstigen Anordnungen ist «ine schnelle und glatte Abfertigung des Publikums möglich. Bürodirektor Glaser. Satzungsänderung und Neuwahl. Die am 6. Dezember 1922 von der Repräsentasiten-Versammtung eingesetzte Kommission bat das ganze Jahr 1923 und 1924 in zahlreichen anstrenlsenden Sitzungen «inen Entwurf der neuen Gemeinde-Satzung dem Vorstande Vorgelege Der Vorstand hat in einer Reihe von Sitzungen diesen Entwurf durchgearbeitet und einen endgültigen Entwurf nebst einer Denkschrift vom >5. März 1925 der Repräsentanten-Versammlung zur Beschlußfassung vorgelegt. Die Repräsentanten-Versammlung hat diesen Entwurf nicht en bloc angenommen, sondern ihrerseits zunächst eingehend durchberaten und in drei Sitzungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Fristen die erste Lesung am 8. Juli 1925 beendet. In.'dieser Sitzung wurde von RA. Jaeobsvhn beantragt, den Abschnitt von den Wahlen zur Repräsentanten-Versammlung gesondert weiter zu beraten und der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vorzulegen, damit wenigstens dieser