Mannheim
Compact Memory

Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-01-20 · 1 (20.1.1925) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
1 (20.1.1925)
Date
1925-01-20
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/3970005-7569517-7569541--0079-3970073
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. l Breslauer Jüdisches Gemelnveblatl sich von den gewis verhältnismäßig lei nicht schrecken lassen Zeit zur Verfügung lich auch für den! jü I Es sei noch henf bei unseren Rengi ihres jüdischen Wi' Neigung und Anlah gionslehrerinnen vorhandenen, indes bei gutem Willen cht zu Überwindenden Schwierigkeiten aus wo füc alle Wissenschaften und Künste steht, do müssen einige Stunden wöchentnschen llnterricht erübrigt werden, erkt, dass auch schulentlassene junge Leute insschulcn Gelegenheit zur Fortbildung ns finien, und daß junge Damen, die e zum Lehrberufe verspüren, zu Religebildet werden. Rabbiner Dr. Simonsohn. Israelitische! Sfri und Beerdige ngs Der Vorstand Versammlung auf vormittags 11 löge, hierselb wichtige Satzungsäl In der ordentl! 1924 wurden auf G Versammlung von Satzungsänderunger : Vorstand der Syn> fristgerecht etngebrach ordnung gesetzt we deshalb, um den G heit zu geben, beraten, die außesr räumt worden, in der beiliegenden des Vorstandes ver Bei der Wichtiäb für die weitere En! keitsanstalt unserer der Generalversamhi! in Zum größten wie wir wohl sagest bewährte und allsei tätsrat Dr. Paul 1925 niedergelegt, zogen hat, verschlim daß er nach einern seiner ehrenamtlichst Rate folgte, seine einzuschränken.' Se sein scharfer Blick füst litt es nicht, trotz di genossen nur mit hi! halten. So scheidet der Verwaltung, seinen 62 Jahren n Bereits im in die Repräsentästt tüchtiger, vielseitige : im Jahre 1916 erfst Im Vorstände hat Neue Synagoge für Gotteshauses und d« geleistet. Unvergeß der schlimmsten Zeit begehrten Posten e übernahm. Hier wä Not der Beamtensch ls lasse ging, zu linderr den Interessen aus waltungsfragen trqf er anf ei i-Berpflegungö-Anstalt -(^Gesellschaft zu Breötau. verstand im entschlossenen Ueberwinden angeblicher juckst scher Schwierigkeiten das richtige und zweckentsprechende, das nicht blos den Paragraphen sondern auch dem Leben gerecht wurde. Schließlich wollen wir-auch hier seiner langjährigen Mit arbeit beim Israelitischen Krankenhaus gedenken, füc> dessen Interessen er bei der Gemeindeverwaltung jederzeit warm eingetreten ist. ■, ' Hoffentlich kräftigt sich nach der Einschränkung des ei renamtlichen Tätigkeit die Gesundheit dieses vortrefflichen Maines wieder derart, daß er zum Segens der leidenden Menschheit und zu unserer aller Freude noch lstngeln unserer Gemeinde f wirken kann. Dies wünschen wiribrn aus vollem Herzen! beruft eine außerordentliche Generation n t a g, den 15. Februar 1923, Uhr, im Saale der Lessingst, Agnes st raße 6, ein, in der über derungm Beschluß gefaßt werden soll, chen Generalversammlung vom 29. Juni Hmd vbv Anträgen, die erst in der Generalchesellschc ftsmitgliedern eingebracht waren,' beschlissen. Diese Beschlüsse hat der gogen-Gemeinde, da die Anträge nicht )t waren und deshalb nicht auf die Tagessden konnten, für ungültig erklärt.^Es ist esellschosftsmitgliedern nochmals Gelegenseinerzeit gestellten Anträge zu Ein hiesiges Blatt brachte die Nochrichts daß a rch des Vorstandes, üper die ordentliche Bezüglich der langjährige verdienstvolle Vorsitzende Eduard Sachs, sein Amt im Gemeindevorstande niedergelegt habe. Nach unseren Erkundigungen ist die Nachricht in dieser Form mindestens verfrüht. Dem Vorstande ist bis her eine Nachricht über die- Amtsniederlegungbei» Herrn Eduard Sachs nicht zugegangen.*) Dagegen ist beknnnt ge worden, daß dieser um das Gemeindewohl in beispielloser Weise verdiente Mann die Führer der liberalen Zraltion gebeten hat, einen Nachfolger für sich zu suchen, we il e: bei-’ seinem Alter (Herr Sachs steht im 91. Lebensjahr) der köiper-> lichen Anstrengungen des Amtes nicht mehr gewachsen sei.-^ Unter diesen Umständen erscheint es allerdings niht ausgeschlossen, daß die Repräsentanfenversammlung in hrer nächsten Sitzung am 8. Februar 1925 sich auch mit der Wahl der Herr Generalversammlung anbe- Tagesordnung wird auf die Nummer veröffentlichte Bekanntmachung wiesen. (Im JnseratentAl).-. eit dei beantragten Satzungsänderungen wicklunz dieser bedeutendsten Wohltätig- Gemeinde erscheint ein zahlreicher - Besuch lung dckngend erwünscht. eines Nachfolgers für Herrn Eduard Sachs beschäftig>:n Boni Gerneindevorstanö. peidweser der Gemeindekörperschaften und, können, der ganzen Gemeinde hat das bte Vorstandsmitglied Herr Sani- „ umann sein Amt am 1. Januar Ein Ldiden, das er sich im Felde zstgemerte sch seit dem Sommer 1924 derart, kurzer Versuche der Wiederaufnahme Tätigkeit dem dringenden ärztlichen außerberufliche Arbeit auf das äußerste außerordentliches Pflichtbewußtsein und die Bedürfnisse der Gemeindeverwaltung r dringenden Vorstellungen seiner Amtsilber Arbeitskraft sein Amt weiter zu bemit ihm eine außerordentliche Kraft aus f deren hervorragende Tätigkeit man bei ich viele Jahre gerechnet hatte, e 190wurde er als liberales Mitglied en-Vexsammlung gewählt, der er als und erfahrener Referent bis zu seiner gten WM in den Vorstand angehöcke. als Vorsitzender der Kommission für die die Einrichtung und Ausgestaltung di«ses s liberalen Gottesdienstes hervorragendes iches Verdienst erwarb er sich, als est in wirtschaftlicher Not den von niewandem ines Vorsitzenden der Gehaltskommisstotz x er mit väterlichem Herzen bestrebt, die t, so gut es bei der Leere der Gemeinste- und die Gegensätze bei den widerstreitenzstigleichen. In allen religiösen und Verfem gesunder und praktischer Mensch« nwird. R. am afss 3ym Wahlkampf, in Breslau. Um den! Wahlkampf nur in jüdischen Kreisen und n einer Art ztz führen, welche der hohen sittlichen Aif des Judentums entspricht, haben die drei hiesigen Partst nämlich die liberale, die konservative und die zionistisch', n 30 Dezember 1924 folgende Vereinbarung gsttro 1. Die vertretenen Parteien verzichten auf jede Bstnr des Plakatwesens im Wahlkampfe. Sollte indessen einer an der heutigen Besprechung nicht bc Partei das Plakatwesen benutzt werden, um etri an zu greifen, so haben die drei heute vertretenen Par sich über Art und gotm-einet Erwiderung zu >verdigen. 2. In den Ankündigungen von Wphlversammlungey w alle Parteien vermerken, daß, nur Wähler oder nur meindemitglieder Zutritt haben. l Zulässig sind in der nichtjüdischen Presse Inserate, die Ankündigungen von Wahlversammlungen stder Bekanntmachung der eigenen Liste und eine blcsßv forderung zur Wahl dieser Liste enthalten. Jede Benutzung^ der nichtjüdischen Presse ist unznlässic Alle vertretenen Parteien verpflichten sich, auf ihre, glieder dahin einzuwirken, daß Art, insbesondere unsachliche Wahlkampf unterbleiben. 3. we f or ft: grobe Taktlosigkeiten persönliche Angriffe n ftus 6cm vereülsieben. hr in ung. ien, rtei, fen: ltzung von;ten irtei eien rställkstden ©£> lche die Aufige Mitaller im Ä ' Freie jüdische Volkshochschule Breslau. Zwei es HeÄsemtfte« (JauuarMär, 1925). Eröffnung: Sonnmg, den 18. Januar, vo.mittags 11 durch einen Vortrag im> grou:n Saal der Lcssina-Loge. Agnesstr. 5. Dr. Julius Goldstein-Tarmstadt. „Eh. furcht als Forderung des Judentst B o r l e.jsu ngs-BerzeichniS: 1. Stndienrar Dr. Willy Lohn: Moses Mendrlsohn und seine Montag 8—9 Uhr. Bcpinn: 19. Januar. *) Rach Schluß der Borstande eingegangen. stedaltion ist die Amtsniederlegung die Schristl.' > Uhr. Prof. ms". Zeit. beiin

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.