Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1924)
- Issue
- 3 (23.9.1924)
- Date
- 1924-09-23
- Page
- Seite 23 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nr. 3 »-- Breslauer 2 üblsche « Gemelndeblatt 23 ■* b ttet Die weitere Beerdiguiigs-Scl >st die Orgglreparat ir Vorlage1 r>egt der Schule ai^ und' Mission einznsetzei gegen den Plan zur Prükung der Herren Soinitätsrqt lich abgeordnet. An die öffen Sitzung an, ir stellungsvorlagen Schüftan ials Ohe gejnebmiat!; Nach Schluß glieder unter Fü Justizrat Goldschnii gcbäude Wallstraje Vorlagen, nämlich die Festsetzung der kosten und die Bewilligung der Kosten.für werden - genebmigt. j In einer' weiteren Vorstand die Gründung einer Kantorenzur Prüfung dieser Frage eine Kom- Nochdcm von einigen Herren Bedcnkcm erörtert waren, wurde in die Komtnission ganzen Frage von den Repräsentanten die Horn, Tr. Schlesinger und Lehrer Freundliche Sitzung schloß sich eine geheime! der eine größere Anzabl Gebalts« und An-! i rlediat wurden. Tie Anstellung des Herrn raüfseher der Neuen Synagoge wurde [ i i der S'tznna besichtigten eine Anzabl Mit-! l i^vng des Vorsitzenden lder Boukommission,! 'dt, die neuen Räume"'im Verwaltungs-! 9.! l '' Tuberkulose.! schoben wordert. Nun haben Krieg verschlimmert, die Pflicht, gegen die immer dringender gemocht. Aüfschnl Mutige und zuversichtlich^ Frauen sie haben ihrem Plan einen schönen chische Heilanstalt für i nd T, sin n rlegt. Eine sü errichten, in belc der Kamps geführt der W'ssenlchaf einen Baustein Alle Juden und beitragen. Pan Ttoe öem Veremslrben. Ter Reichska >zler berichtete vor einigen Wochen über den Gesnndheitszr stand des ideutschen Volkes inid. in.diesem traurigen Bericht var das erschütterndste Kap'tel das Ueberhandnehmen der! Tuberkulose unter unserer Jugend. Ganz besonders bekroffe >, ist die Großstadtjugend, und zu ihr gehört leider der weitaus größte Teil unserer jüdischen Jugend. Zusammengedmngt in engen Wohnungen können die Familien oft kaum die einfachsten .Gebote von Sauberkeit und Ordnung erlü len, zur Not, daß sich Vater, Mutter und Kinder waschen köinen, da oft bis zehn Personen in einem Zimmer schlafen, fsen, arbeiten; mitunter teilt xine zweite Familie den karge i Raum. Die meisten in und nach dem Kriege Geborenen ind schwächlich und jene, die klein waren, als der Krieg bega m, konnten die notwendigen Aufbau- und Nährstoffe nicht er Men, um widerstandsfähig aufzuwachsen. So ist dem Würgengel Tuberkulose in unserer schwaches, unterernährten Jugend ein breiter Weg gebahnt und eiy ' leichter Sieg berei et. Gegen dicsert Feind ist die stärkste Rüstung notwendig es Gebot. Es müssen die Erkrankten von den Gesunden get rnnt werden. Aber wohin mit ihnen? Es gibt keine Un erkunftsmöglichkeit für jüdische Lungen^ kranke, eine einzige »eine Heilanstalt in Nordrach im Schwarzwald ist immer übe Milt, und doch ist der Aufenthalt in einer Heilanstalt oft die einzige Hilfe. Seitdem es feststeht, daß Tuberkulose bei.fr chzeitiger Behandlung heilbar ist, ist die Gründiing einer Heilanstalt für jüdische Tuberkulose-Erkrankte oft ins Arüse gesaß, ebenso oft an Mqngel an Mitteln ver- Urbunp?fit’-frn ’n Nachkrieg die Sache uberkulose zu kämplen, ist nicht mehr möglich.' d ans Werk gegängen, Gedanken zugrunde ge- Ti'berkiisosewollen sie wird mit allen M'tteln Jüdinnen sollten hierzu la Ollendorff. u ' \ Fr, it' sLbik^ Vvn»be»kch» e yretzla». Nrbt alle'n ifir ({bwprpp Jfön’pfp, -i"p h’> rrtn'n^rlrfr'üflti» fpmitWp SSprbpfct PO f'bpr h'p 'VuSpt, foft alle- Ppphpr bprfliffbritf tpnrpn; fiel*; fnnhprn 'N prftrr Reibe b'p •Ni'-tf, b'psp dlpkp'nbunopn nur nptpprhppp L ebe *u nnlp-«m 2uhpn9>m b»6pn in wertep .st'p-sen unlerpr GloubPnsxpwP'nscbakt hip <”®pfpfiu,it pprb t>pfp»pr Ke.pn^nis unh Turrf'brf^pu io her Sul*urpp‘pr uni» rer Wrirp'tiWrff* b'prbnr» oprulpn. Wptirflrrn bpn nlfm oröstp-pp Crpon'fp^’pripii nplprpd -gl?» mp;php -st bnuum bor piwmefir stlbs Iobrp i b!p SW:p jüb^rf-p Dolls» Üocbscbnlp bppjrpp'p* worben, bie ps scst;ur ^tifcnbr Vribocbe bnt, eine übprpartwl-'^p Pla"sorm zu b-lbep, aui tunopn upsssrp^- gemP'nbp zur Pprt->^ppo unN Kul'nrt’pbru'unn hp* Inbpp,s,ms besten w-ssensü-a^ l gen A-pgp „plarpr T-epst »nlprpr Pell-'k'pck'sS^ilp b! oHp K'pisp unb 5R:rfi» S^-kspn« ben ber (Hp. f:tfi vprstippn. T>e np'nbp Fobr'n i:<f> in b?n jp BpriraPSspl-pp ppb niobprppr ppb p'nbr'npl gpr S^p'fp b;p gip stp^s^ütze upiprp? 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Jn ■ier Woche des Cauhhütlenfestes werden ehrenam/Fiche L/amrr.fer ’er um einen Baustein von / hi/lent ' 3)ie x Sememde-'Jfi/c/, ur eine ^Tuberkulose-J//eilstätte \mmfung ers/recht sich über ganz FDeu/sch/anl und wir redinen bestimmt darauf t ied zum Gelingen dieser ivich/igen' Aufgabe beiträgt. Sl GDie Ffuberhulose-dfiirsorge_ des fJüd. dfraue nbunc^es, Ortsgruppe i lass Jedes eiizige S8res/au. ] Gau/a Of/endorff ümmy Yogelstetn Cisbet Cassirer.