Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1924)
- Issue
- 2 (4.9.1924)
- Date
- 1924-09-04
- Page
- Seite 11 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I Nr. 2 »—i- Breslauer 3 llbisches Gemelndejblatt - li c »ch Jei er und Herzen geleitet vom Gottesdienst an sonderest M.nü an freuen,!wie ihnen Als in diesem ein Hcittt zu nnckei jenem l Optimismus, Wir kaifcn ein Hau wenn a^ch erst ein andere wird uns fi h-'lfeii werden! baren Astsdruck -jüdi jäumt cs; die Äindci Lächeln der B.fri. Hciinatprvvinz eine . und für viele crholu .Heim echört allen Sorge um das Hejn das in diesen Zciten,fchl von Zuversicht in die für so viel flcbriitftc, mittelbar daran teil wollen nicht davon cs ist eine Arbeit sc aber das; diese Liebe könnte uns stolz machen Wer sich mit oder -sei fie.qcnmqrtift nuit, gestärkt an Körper »isscn, die die Gegen» i: Zukunft cntgc-'cnschrn! einer schölten Natur, Wochen 'in sich trag jedem, der sich mit der davon hört? ' - ' . ' ' l wird, Tic Tradition ist in allen Feinheiten, gewahrt. Freitag abend und Sonnabend morgen bis zum be« iescn Festtagen, auf das sich die Kinder ganz besonders jede Mahlzeit' ein BerMÜigeft ist und sein soll. Frühjahr trotz grober Mühe sichln n« Möglichkeit ergab, und wir überall abgewicscn j Wurden, faßten wir mit der,uns Juden das sicherste Erbe ist. den Estlschluß: Ohne Geld! Nur voll Bcttrauest! Und es gelang, Teil des Hauses unser wirkliches Eigentum isst Tvs eisören, weil wir sicher sind, Freunde ch finden, hie uns, - jüdische Kurgast in Flinsbcrg freut sich, dm sichtche» Gemeinsinns in dem Heim zu sehen, keiner verzu besuchen, und keiner verläßt das Haus ohne helles digtrng. Wir haben für unsere Hcimatsadt und für unsere krholungsstättc für alle erholungsbedürftigen Kinder tgsbcdürsiige Erwachsene geschasfcn. Tas Flinsbrrgcr allc sollen es keinen und sollen niittraqcn an der abciwailch an dr Freude daran! Es ist ein Werk, Wersten Druckes sür uns Juden wie ein Helles Licht Zukunft strahlt, ja cS ist eine solche Quelle des Glückes beengte Jugend, daß auch alle andereu, die Nur ncbmcn, daraus Glück und Freude schö ifcn köstncn. Wir rächen, daß wir stolz auf ein solche- Werksind, denn bswcrständlicher Liebe und zuverlässigen Opfersinns,, und dieser Opfcrsmn in der Judtnheit leben, das ,! " . UI s sclc un , focii.n will, der gehe hin und iß wenn eine Kolonie zurückkchrt. ^tri und S.ele. widerstandsfähig gegen» art unserer Jugend bereitet, »ind v die ihnen liell und licht erscheint, tincr glücklichen Freiheit nicht nur n werden. Täs Flinsbcrgew Erhc daran freut. Und wer solltefich n astend unser .Heim an vor Ucbcr» über allen Hemuistl Zuversicht der )a sie dlM Legen sür die wenigen älneshcim gehört cht daran fveiien. n H is üem veremslebrn. Ortsgruppe Breslau, t e in b e r, abend-« einen BortragSabend, , „ T i cd Arbeit de wird. Eine allgemein dem musikalische Untcir Herren) sind willkom» > Ausgabe der Einlaßkai t zu haben sind. ker Jüdische Frauenbund,! veranstaltet am D i e n s t as g, d e n 16. Sev - Am u u h r, im größen Cdale der , Lessingloge in dem Frau Justizrat P; ula Qllendorff^ über jüdischen F-rla u e n b u n d e s" sprechen AnSsvrache soll sich pnschllie zen. Es wird außerhaltung und Tee geboten. Gäste lTanien und en. Herr Kochmann, Zwi igerstraßc 4, hat die en übernommen, die bei ihn bis 12. September jüdisch-theologische« Seminar rlesustgen gehalten: werden im Winter-Si mester 1924/2» folgende Vc Herr Sentinar-Rabbii er Pros. Tr.' Guttmann (eventuell dessen Stell Vertreter): j 1. Talmud Jeba noth (spät.). Ausgewählte Abschnitte (A); 2. - Talmud Scheb uoth (L); .1.- Dezisoren: Jo e Tea-(A); ' 4. Apologetische sebungen (A). Herr -Dozent Tr. Hei iemann:! 1. Hebräische Gr mmatik, II. Teil (Berbnne); 2. Aramäische Lektüre; , 3. Raschi zur Th >ra (L); ,• i 4. Talmudische I ebungcn^ (6>; 5. Maimonides' Werke und Lebensan chauung; - 6. Uebungen:!T ie Auffassung des Religionsgcjetzes bei den mittelalterliche i Religionsphilosoph -n; 7. Grundzüge eitet jüdischen!Homilet!. Herr Tozent Dr. Letikowitz: 1. Die Grundsag n des Judentums ijnb dic 'Hausttrichtunggn der Wertphilosoph e der Gegenwart; " i! > 2. Uebungen zut vcheler: Ter Formaljsmus in der Ethik und die materiale Wa tethik; 3. Die Religion« Philosophie der Romantik; 4. Uebungen ^u Schlciprmacher: Reden aber di^ Religion; b. Geschichte des Christentums (Fortsetzung) Herr Tozent Dr. Rrjbin: 1. Bibelexegese , , a) Hosea undj^Amos (A); b) Sprüche c) Tie rcligih d) Lektüre bei - e) Tie nordf l 2. Geschichtet zöge bis 3. Historische Lesen von H 4. Talmud (cur äde: Ut lP). se Ideenwelt der P:. s Ralbag (A) anzösischen Bibelerkl Juden in Teutschla s zsum Ausgang des TH bungen: (Tie Resp indschriften); örisch) Taanith (A) opheten; lstrer (A^; ' d von der Zeit der' Kreuz« eihigjöhrigen Krieges; ' ristsen als^ historische (ducltfj H Ferner hat Talmud-Vorlesung ü nommen. ü) rr Räbbiner Tr. Si gr Talmud: Kuba q Tas SS i li 4 c Aufnahmeprüfung e sind an den Vorsitz« Wallstraße 14, zu S c in e st e r begi sfolgt am 29. und 30. nden dvs Tozenkeu ten. ri h Tas Dozenten-Kollstgiilin des ji disch-theologischen Scstiuitars, ' - ,, t!er Tutuverei« var-lsochba. nonjohn eine vierstülzdige iauna (Abteilung R) überlssit am 2. Roveniber; die Oktober 1924. Meldungen Kollegiums, Breslau 1, - der sich die körperliche Ertüchtigung der-jüdi niid Sport zur Auf; äbe gestellt hat/beab Stadt einen eigener Sportplatz zu erwer sind bereits zum Abschluß gekommen. D^ auf die Unterstützunk seiner Freunde und Wan Jugend durch Turnen chtigt, im Süden unserer icn. Tie Berhandlungen Bac-Kochba hofft dabei lslönnkr.! Bon, züd.-theol. Seminar su Nrsslau. - (1 Wie bereits du:ch d^e jüdische Presse Harr Seminar-Rabbi »dr Prof. Michckel G bij Universität Jeruialcnr erhalten. ^Wir unterrichteter Quelle, daß cs n,och keiilciswebs sicher ist^ ob Her; Prof. Gjlttnlann dalrernd Nach Jerusalem überiiedeln! wird; vielmehr sollbegründete Aussicht »estehen, den hertzorrc(gcndeN Gelehrten weiter hin dem hiesigen Sechiuar zu erhalte^ und sonstige^ Göuner.t o die','Gemeindeschwester, n Mitglieder des Vereins azu beigetragen, iiaß >ie Alnstalt erhalten bleibt und ihr über die schwersten Zeiten hinwe »geh vlfen.! Es ist zu wünschen, daß dieses wohlwollende und gütige Interesse in oe-n Kreisen unsxrer Glaubensgemeinschaft!wach gehalten wird. i Bei dieser Gelegenheit werden Eltern, Kreise gebeten, dem Schwestkrnheim, Isehrs zuzuweisen, damit die ' bekanint geworden ist, hat t t ins a n ii einen Ruf an erf'ahjrcn jedoch ans best« Tie Schriftlcitung. ilsreiche Tätigkeit entfaltet.' f vollste Anerkennung ge- Lansie der Jahre Kranke Da« „Jüdische Lchchestenhcich" Hierselbst sieht aus ein« 22jährige Tätigkeit in: Dienste^ der Nächstenliebe zurück. In dieses Z, it hat es eine fege die in weitesten Kreisen unserer Ge-meind funden hat. Viele Schwestern haben im und Sieche gepflegt r nd dazu beigetrapen, nanchen Schmerz zu lin der», sowie die Genesiing der ihnen anlertr »Uten Leidenden gefördert Tic Pslege von Arrien durch die Säiwes crn erfolgte grundsätzli kostenfrei, die Pflege von Minde.rbemsttclt^n zu-ermäßigten Pflege jätzen. Tie Anstalt stellt serner das erforderlichel-Schwesternpersonal für das Krankenhaus zur Verfügung: «-bens die. eine ersprießliche Wirksamkeit entsaltet. In der Kriegs« ind Nachkriegszeit Hab, meinde und des Judentums wirksam vsrfol;t werden können Die Akademie für mitzuteilen, daß das Cohens j ü'd i s ch e Lehrer zum ermäßigter: die Wisseaschast dl!» Jadratam» bittet uns von ihr herausgegebl-ne Werk „H e r m a m S ch r i f t e n",, 3 Stände, für Rabbiner und Preise von 15 M. z» haben ist. Bestellungen sind bis zum I. November an-die 'Gelchäftsstlkle der Akademie, Berlin richten Dr. Willy W. 62, Kleiststr. 10, zr Herr Studienrat .straße 17, bittet solche Schriftwechsel des bekannten Kriegsrats kgnnt ist Herr Dr. A b r a besitzt eine Sammlung Museum in Jerusalem Stücke zuzuweisen.) Vormünder und sonstige, chwestern-jsur Ausbildung segensreichen Zisle im Interesse unserer Ge« C b h r in Breslau 18, Wölfl- Leser um Auskunft, jenen Näheres über den mit Juden be« Ham Schwadroln nt Zlöczow (Polen) von Briefen,' Bildei st und Denkmünzen bekannter jüdischer Pers inlichkeiten, welche später dem jüdischen (u überweisen gedenk Er bittet, ihm weitere