Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 133 (16.12.1921)
- Date
- 1921-12-16
- Page
- Seite 447 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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< ' ->& /! Oie Bostiutasche tiliimmmiiiniinrrmmiimiftt Was zum Auflagen für Chamrka. i. Lehadlik.»er schel channko. Hebräisch kann ich junges Blut Roch wenig, doch ich bin so froh; Ein Wörtchen nämlich kenn' ich gut: Lehadlik ner schel chanukv. Ich hört' es oft, es klang so weit. Die Schilberklang, wie Schwertgedrob, Wie Siegesruf aus alter Zeit: Lehadlik ner schel chanukv. - Ost klang es auch von sanfter Art Wie Mutter» Stimme, traulich so. Wie Vater» Märchen wunderzart: Lehadlik ner schel chanukv. ' Ich hör' den Klang, ich seh den Schein, Fühl mich als Jude, stolz und froh. Ich singe mit, das klingt so fein: Lehadlik ner schel chanukv. - 2. . Di Gerste: Sch di» dis Aeltche, ick fcal fftlc fcbxt SU» lacht snb/ftasi sich, via aaMfa», Ei ja, da» ist da» Best«. Wir wollen uns freu», daßwir Jude» sind Und wolle»« immer so trribe»; Und di» ich heute ein jüWbe» Kind, So will ich es immer auch bleiben. Die »weite: Zwar gibt es manche, die schäme» sich, Und nicht bloß unter den Kleinen; Zwar gibt es manche, die grämen sich. Daß sie Juden find, und meinen. Das sei nicht schön, das sei nicht kein. Das mache auch viel Beschwerden! Dir aber wifien es: Jude fein Das ist das Feinste auf Erden. Die dritte: Uns hat der Herrgott auserseh« , Bor allen Völkern auf Erben Uns ließ er am Berge Sinai stehn. Sei Lieblingsvolk zu werben. Er führte uns taufend, tausend Jahr Auf manchen schweren Degen, Und wenn es uns immer zum Guten war So hat es an Gott gelegen. , Bajomim hohem basmau Hose. Biel Liedern lauscht' ich In Fern' und Näh', Doch fand ich keines: So schön wie eines: Bajomim hohem dasman Hase! Die vierte: Man tat uns manches Böse an Und mochte die Väter quäle»; Doch alles, was man uns getan. Das könne uns nur stählen. Das klang als Wenns Bon ferne kam': VoN Helden klang es Bon Taten fang es 7 Bajomim hohem. Das klang auch oft Aus frohster Rah: Von Kinderherzen, Bon Feierkerzen ' Bafman Hase. Der Herrgott wars, der Kraft uns gab. Der hat uns Mut gegeben. Diel hundert Völker sanken in» Grad, Dir Juden aber, wir leben. Die fünfte: So ists, so bleibt es immerdar. Dir wollens nicht bereuen! Und daß wir Juden sind, fürwahr, Deß wollen wir uns freuen. Biel Liedern lauscht ich In Fern' und Näh', Doch fand ich keines So schön wie eines: Bajomim hohem dasman Hase. 3. Bin ich auch erst ein kleiner Kerl, Ich stehe meinen Mann! Am'Fest der Lichter tret' ich her Und zeige, was ich kann. Zwar find es nur der Verse drei. Doch freudig ist ihr Sinn: Mit biesen Versen sag' ich ftei. Daß ich ein Jude bin! Das ist was Feines, wißt ihr nicht? Seht doch der Kerzen Glanz! Dad braucht ihr mehr? Ihr seht da» Licht Und seid verzaubert ganz. Sö geht es mir! Bald weiß ich auch. Das bas bedeuten kam»: Dann bt»-lch gynzf »ach Bäterbrauch Ein Jude und ein Man«! Sech» kleine MVel. Sech» kleine An diesen schöne»' Vir frier» he»t» Da wolle» »b Das ist unser Stolz, das ist unsere Fracht, Das soll uns keiner nehmen. Und wem das keine Freud« macht. Der soll fich zu Tobe schämen! Die s e ch st e: Zu Tobe schämen soll er fich. Dir aber wollen lache», ' Das wird den Großen, denke ich. Auch.Spaß und Freude mache«. Sechs keine Mädel find wir da, Ihr Sechse, hebt die Lände: — Loch leb' bas liebe Ebanuka Für heut und ohne Ende. Alle: Und dies ist unser letzte» Dort: Lebt »«bl,.Nr liebe» Mage». 8« nächste» Jahr an diese» Ort Wolle» wir was Reue» sage». Beim Ausbleiben oder einer Nummer wollen sieh die den Brleftrtger od. die lust&a wenden. Erat wenn Nachlieferung ftnd &i in angemessener Frist erfolgen, wende man >»n .J *«'