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Jüdischer Bote vom Rhein · 1921-11-18 · 129 (18.11.1921) · p. Seite 402

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
3 (1921)
Issue
129 (18.11.1921)
Date
1921-11-18
Page
Seite 402 (sequence 2)
Language
German
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feiL Mich die zahlreiche» Anfragen, die ständig bei der Leitung ei»g«en, wffen ernenne», daß ei» Notstand i» dieser Richtuug bestryt n»d die Schass»»g eines solchen Tanerhemts 'eine driugeiide Aufgabe der jüdische» Wohlfahrtspflege in. — 98 irr der Umstand, daß bei der jetzigen Teuerung die Errichtung eines Ausraltsgebäudes und der Unterhalt eines solchen überaus kostspielig in, har der Vorirar-.d der Anstalt davon zurückgehalten, diesem Projekte, denen Lusiührung ihm auch von dcr Zentradvohlfechrrssrelle dringend nabe gelegt wird, näher zu treten. Neuerdings ha: sich dem Vorstand eine Möglick^ci: eröffnet, in der näheren Umgebung oon Berlin ein Anstallsgebände kostenlos zur ikr^cur^ g.-stellt erhalten, dos stch im westn.- lichen für das geplante Tnuerhcim gu: eignen nno nicht allzu große llmbarrkosten erfordern würde. Gefssttzr am diese Möglichkeit har der Vorstand des Vereins Beelitz bcsthlossen, nch esu Bild von dem Um'nnge des Bst' ieils von den;ur Ver'üanna ^ürfnn'es eincr'ei: •3 und a.-«derer- 'tebenden Mtttcln r.u verfchaffen. daß ez: 'abrnngsgcmäß w»,*r*.* •-1r Z' ” ' * i** stad, das Erb» mT V . * . _ "ii ürcT.u'^r. - V** ■ _* M-A * . w vCii i{T:i T.iTi S -tl'w-aa' nrr.:ae n bestr.tn, teil der dauernd U.t>t7._2r'n.--trd£n und daß manme Nor der Änaeoö' geneigt ''ein dürsten. rrötztr: Tmn.men 'nr das segensreiche Werk zur Verfügung :a '.eilen. Taher erläßt der esere.n B-::'. r an ''äm:l:Äe sud.- schon Gemeinden Tcu.'rlands llraa.strntn. d e stck» mi: der liestnellung der Ver'ana.'en enr-ach'cner ö ckvramst: n'g:r betderlei Ge'chlcch.s und mit den lirm.ttln.-n. der st-r des Projekt ereniUtTU »U. Olk *t.«.*.*-•• -1. . . «. L . .. *': . „ geme-.nden 'chrrer e.n dar'.e. des er'drderltcke Mater-.a! rei'nbrinaen, s-> wäre e nan ckrt. ne nn d e Le'tr d'.e'es Blattes das Vorhaben durch tbr: Bl tatbt : u bogen sind in i j ,* .« *• — * —• - — **•,* » »• D •**« I v« C V “ t « »• . %A . t I .. ii:: s J. . . CJ - ^... - I» a s B'" 7> Berln öL. 35 T euii'ch. Israeli:vdxn. r-1*—:.nderund•:s, litzerstraeß 9. I.;u b< .cö . n Surlsruhe. H.tr tan.e am örn.naan 6. und Mrn.aa, 7. November die ckrael.t.'cht ^andtsst.-rde Badens, Er'chsenen waren 26 Äbaeordneie. Beratung Neben de genommen 2ieuerfuß ergibt sich rr-n. den. Vermracn-sstetteran'ck'.lä-aen irng Neben de V.-ran'chlaa 177 l 23 wurde e.nn'.ntm-g anmen. Er cblteßt m:: 2 325 00) M. rro starr ab. rll? 4.5 Pfg. von 100 M.. dot. den E:nkommerneneran'ä?en 31.5 P-a. von 1 M. Tie durch £ I£ leueru. a noiwe.-d.-g gewordenen Vorlagen über die Gebaltsverbäl.r.'ne de? Rabbiners, Religionslehrer und Sanwrrn. 'rw e deren Ruhegcbalte wurden einstimmig angenommen. Zur Besteuerung svorlaae wurde rstchlo'- len, den C&rrrar zu ermächtigen, rci besonderen Umständen eine jährliche Einschätzung rorrunebmen. Tie neue Sirchenverfassung 'oll. wie zu hoffen in. einer .m Januar ru'ammentretcndcn Tvnode vorgeleg: werden. Unter Tank -'2r die geleistete Arbeit schloß der Vorsitzende de? Tberra.s. Moritz 2 : r a u p-Kar-sruhe die arbeitsreiche Tagung. B«»berz. In einer ^i?ung de? k-eut'chen Iurtnen'.ages rrarLte sich der Vorsitzend-. Profe^or Tr. Kabl-Berlin, gegen ein mit dem Hakenkreuz gcfchcnüche? Inserat, da? in einer hieersten Fall, in dem der Iurincmag zu politi'chen Zwecken mißbraucht werden sollte, und erkürte, daß der Iuristentaz derartige Unterscheidungen aolebne und nur den Bo-den des Rechtes kenne, cur dam alle Mitgüeder ständen. Fra»ks»ri. In den lctz'en ^:ch-n. wurden b.er 450 000 Mark rnr den Seren Hari'Luw der Ä^udaS IiSrorl gezeichnet. Wnrscha». Gemäß einer Verordnung der polnischen Regierung müpen die ukrainischen und russtichen Flüchtlinge, die jich iu den Grenzgebieten aufhalien und im Besitze amerikanischer bezw. kanadischer Viia und. in»erha!b 14 Tagen Polen verlassen. Allen andern wurde eine vierwöchige Frist zum Beriaffen des Landes gewähr:, widrigenfalls ste den Dolsthsviken ausgeliesert werden. 8«Wm. Tie letzte Volkszählung iu Lublin ergab eine GeiaMzayl von etwas über 100 000 Marschen. Es wohneu in Luvlin 45.000 I»de», aber von diesen haben sich vor 34 000 zme jüdische» jUatioaalUär bekannt. 11000 Inden gaben fni» willig, aus ünkeneuris der Di»gx, anch dnrch IrreDhr»»^ als Nationalität ,^>olnisch^ an »nd worden va» de» Z2hl«LgSko«- miffaren ghitk der polnische» Bevökkernna Mgeteilr. Anr diese Seife verliert die jüdische Minorität in Lnblin 25 Prosihres ' Bestandes, was be: gegebene» Gelegenbeire» sich iehr fühlbar machen könnte. Sraka». Tie Vertretung der Srakaner jüd.fchen Gemeinde lKchillcch) har berchroffen, trotz des starken Protests des vrchodcren Flügels der Gemeinde, 302 000 pol». Mark ans . den Geldern der Kehillah für den Seren Hajenov zu spenden. Es »st dies das erstemal, daß eine anerkauntr Lei:»ng einer jüdi'chen Gemcirde eine h große Eumme nrr einen Palastinafouds spende:. Litune». Sswuo. Ter Premierminister von L.tauen. GriuinS, besuchte die ^pncgoge in Soszidari, bei weiter Geleaercheir er den Juden die Verncheruna abgab, daß ne i» Liiane» nie durch Pogrom: zu leiden Haren werden. Er o-eriprach. daß ne stets g!-ick>e Rechte mi' d-cn Lnauern genießen werden und schloß in j i d d i' rb. Litauens Glück und blr^lück st: euch jüd-nches Glück und Unglück. Tschecho-Slowokei. Prag. I. C. D.) Tie nach der neuen Sahlordnunz vorae nommencn Sah len in dir hicstge jüdische Geminde habe» den judi-'ch-naiionalcn Listen 10 Mandate aebraa?:. während die remokrai.'che Pariei 'deutsche Lnim'.ian'.en- 5 Awn>a:e und die t'chcck-t'chen Assimilanten 6 Mandate err-eitew nfrainc. Wien. Zuiolge hier einaelanZter telearaphisther Nachrichten aus Sarichau und Lemb-erg haben die Truppen Perljurc? bei irrem neuerlichen Emiall in die Ukraine nneder eine Reihe rrn Judenpogromen in Run-fch-Hustamn undin Pro- -kurom verübt. Namentlich in P r o '' 5 n r o w stllen die Greuei- -.a:en besonders entsttzlich gewesen st:n. R»ma»ic«> Sische»ew. sI. C.-B.i T^rs hieitge Hil^komster erhiel: aus Bukarest die telegraphische Verstänöiguug. daß der Chef der Eicherhciisbehvrde das bessarabisthe Landesiröpetrora: telegraphisch angw'.estn habe, von der Zurückrreibsua der über den Tnjestr nach Bessarabien herübergekommencn jüdi'chen F'üchvlinge aus der Ukraine unbedingt Absrarsd zu sehwen. Fr«»kre»ch. Paris, f). C. B.j Ten »krainisthe» fcqtowz<a$cn. die . auk ihrem Sege nach Arge»ri»ie» hier eingerrrMen stud. wurde stiiens der Eiekuiioe der jüdischen Seithi\ skoustrenz und dem h-.enaen Somiiee zur Uniersrützung der Iräten des chewalwen russischen Staates ein herzlicher Empfang bereiter. Am (nr.- ' p''anae beteiligten nch u. a. auch der «rze»ti»ische Gesuchte »nd der Generalkom'ul. Tags daraus wurde i» das Acht, wo die Lti»- der bis zur Weilersahrr «nrergebrachc wurde», die Paristr Presse einoeladen. Es ew'chieneu Lerrrerer der größte» Paristr Tageszeitungen wie des Marin. Temps. Petit Journal, Pe-? :it Paristcn, Oeuvre, Er? Nouvelle". Humanite" Eclair. Ft- . aaro. Liberie u. a.. wie auch ange-'chene stan^imche Pewonj lichkeiten und Tepurierie. E»GlL»d. Zsidov. lI. E. B.j Anläßlich des oieme» Iabresrages der Balfour^Deklaration verbreite: Lord Rover; CecÜ durch das i Iüdi'che Sorrespondenz-Büro folgende Borsthast a» dos jüdii iche Volk: Biele Glückwän'che zum vierte» Jahrestag der : Balwur-Teklaration. Mögen S«shei: uud Mätzigkei: die . Früchre vom Baume iammeln. de» der Eistr und der Genius! der Zionisten vor vier Jahren w erst)lrreich pflanrie." Ier,zale». Nach den am 2. November io Jerusalem stattgefundenen Unruhen ist kein weiterer ZwisthesÄll erwlgr. In ganz Palästina herrscht Ruhe, spdaß die normale Lage als «iederhergestrllt bezeichnet werde» kann. I» Ier»salem seSit wurde ein Lvndergeriche gebil&rt, das bereits 21 Augreiier abge«rteilt hat. Hervvrrageüde mohammedc^. 'che. knth>lisch? «ck protestantisch« Notabeln Hab« dar palästimaqqche» ScgpenMf

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